Stellvertretender Evonik-Vorstandsvorsitzender Christian Kullmann

Evonik: Geschäfte besser als befürchtet

Stand: 12.07.2020, 11:44 Uhr

Die Corona-Krise hat den Spezialchemiekonzern Evonik nicht so hart getroffen wie befürchtet. "Die Geschäfte sind im zweiten Quartal besser gelaufen, als noch im Mai angekündigt", sagte Unternehmenschef Christian Kullmann der "Rheinischen Post". "So profitierte unser Geschäft mit Zusatzstoffen für Tierfutter von der steigenden Geflügel-Nachfrage. Zudem werden uns Zusatzstoffe für Desinfektionsmittel, Hygieneartikel und Zahnpasta aus der Hand gerissen."

"Natürlich ist die Nachfrage nach Chemikalien etwa für Autoreifen zurückgegangen, aber auf die Autoindustrie entfallen nur 18 Prozent unseres Umsatzes. Der Umbau der vergangenen Jahre zahlt sich aus", so Kullmann weiter. Daher sollen auch keine weiteren Jobs wegfallen.