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Essenslieferanten an der Börse Von Delivery Hero bis Takeaway

<b>Delivery Hero</b><br />Das 2011 gegründete Berliner Start-up legte Ende Juni ein beeindruckendes Börsendebüt hin. Die Aktie schoss gleich am ersten Handelstag um neun Prozent nach oben und eilte von Rekordhoch zu Rekordhoch. Aktuell notiert der Titel 38 Prozent über dem Ausgabekurs. Delivery Hero liefert in über 40 Ländern Essen aus. In Deutschland ist das Unternehmen mit den Marken Pizza.de, Lieferheld, Foodora und Foodpanda präsent. Zwar wächst Delivery Hero rasant – 2016 stieg der Umsatz um fast 80 Prozent –, schreibt aber immer noch tiefrote Zahlen. 2016 fiel ein Verlust von 195 Millionen Euro an. Das ist fast so viel wieder Umsatz (297 Millionen).: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 3 Monate

Delivery Hero
Das 2011 gegründete Berliner Start-up legte Ende Juni ein beeindruckendes Börsendebüt hin. Die Aktie schoss gleich am ersten Handelstag um neun Prozent nach oben und eilte von Rekordhoch zu Rekordhoch. Aktuell notiert der Titel 38 Prozent über dem Ausgabekurs. Delivery Hero liefert in über 40 Ländern Essen aus. In Deutschland ist das Unternehmen mit den Marken Pizza.de, Lieferheld, Foodora und Foodpanda präsent. Zwar wächst Delivery Hero rasant – 2016 stieg der Umsatz um fast 80 Prozent –, schreibt aber immer noch tiefrote Zahlen. 2016 fiel ein Verlust von 195 Millionen Euro an. Das ist fast so viel wieder Umsatz (297 Millionen).

Essenslieferanten an der Börse Von Delivery Hero bis Takeaway

<b>Delivery Hero</b><br />Das 2011 gegründete Berliner Start-up legte Ende Juni ein beeindruckendes Börsendebüt hin. Die Aktie schoss gleich am ersten Handelstag um neun Prozent nach oben und eilte von Rekordhoch zu Rekordhoch. Aktuell notiert der Titel 38 Prozent über dem Ausgabekurs. Delivery Hero liefert in über 40 Ländern Essen aus. In Deutschland ist das Unternehmen mit den Marken Pizza.de, Lieferheld, Foodora und Foodpanda präsent. Zwar wächst Delivery Hero rasant – 2016 stieg der Umsatz um fast 80 Prozent –, schreibt aber immer noch tiefrote Zahlen. 2016 fiel ein Verlust von 195 Millionen Euro an. Das ist fast so viel wieder Umsatz (297 Millionen).: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 3 Monate

Delivery Hero
Das 2011 gegründete Berliner Start-up legte Ende Juni ein beeindruckendes Börsendebüt hin. Die Aktie schoss gleich am ersten Handelstag um neun Prozent nach oben und eilte von Rekordhoch zu Rekordhoch. Aktuell notiert der Titel 38 Prozent über dem Ausgabekurs. Delivery Hero liefert in über 40 Ländern Essen aus. In Deutschland ist das Unternehmen mit den Marken Pizza.de, Lieferheld, Foodora und Foodpanda präsent. Zwar wächst Delivery Hero rasant – 2016 stieg der Umsatz um fast 80 Prozent –, schreibt aber immer noch tiefrote Zahlen. 2016 fiel ein Verlust von 195 Millionen Euro an. Das ist fast so viel wieder Umsatz (297 Millionen).

<b>GrubHub</b><br />Profitabel ist dagegen der amerikanische Online-Essenslieferdienst Grubhub, der als erster Kurier 2014 an die Börse ging. Das schmeckt den Anlegern: Die Aktien sind seit dem IPO von 25 auf 44 Euro geklettert. Allerdings benötigten die Anleger starke Nerven: Nach einem Hoch auf 46 Dollar 2015 stürzte das Papier bis Anfang 2016 auf 18 Dollar ab, um sich danach auf neue Höhen aufzuschwingen. Vor kurzem schluckte GrubHub den Essens- und Restaurantslieferservice Eat24 von Yelp.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 2 Jahre

GrubHub
Profitabel ist dagegen der amerikanische Online-Essenslieferdienst Grubhub, der als erster Kurier 2014 an die Börse ging. Das schmeckt den Anlegern: Die Aktien sind seit dem IPO von 25 auf 44 Euro geklettert. Allerdings benötigten die Anleger starke Nerven: Nach einem Hoch auf 46 Dollar 2015 stürzte das Papier bis Anfang 2016 auf 18 Dollar ab, um sich danach auf neue Höhen aufzuschwingen. Vor kurzem schluckte GrubHub den Essens- und Restaurantslieferservice Eat24 von Yelp.

<b>Just Eat</b><br />Die Aktie des britischen Essenslieferdienstes macht Anlegern ebenfalls Freude. Der Kurs hat sich seit dem Börsengang 2014 mehr als verdoppelt. Das Unternehmen ist seit 2013 profitabel, und die operativen Margen steigen.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 2 Jahre

Just Eat
Die Aktie des britischen Essenslieferdienstes macht Anlegern ebenfalls Freude. Der Kurs hat sich seit dem Börsengang 2014 mehr als verdoppelt. Das Unternehmen ist seit 2013 profitabel, und die operativen Margen steigen.

<strong>Takeaway</strong><br/>Den Hunger der Anleger hat auch Takeaway.com gestillt. Die Aktien der niederländischen Lieferando-Mutter stiegen seit dem Börsengang vor einem Jahr um über 50 Prozent. Allerdings mussten die Anleger anfangs noch eine kleine Durststrecke überstehen. Takeaway ist mit der Übernahme von Lieferando 2014 in den deutschen Markt vorgestoßen und konkurriert hier mit Delivery Hero.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Takeaway
Den Hunger der Anleger hat auch Takeaway.com gestillt. Die Aktien der niederländischen Lieferando-Mutter stiegen seit dem Börsengang vor einem Jahr um über 50 Prozent. Allerdings mussten die Anleger anfangs noch eine kleine Durststrecke überstehen. Takeaway ist mit der Übernahme von Lieferando 2014 in den deutschen Markt vorgestoßen und konkurriert hier mit Delivery Hero.

<b>Blue Apron</b><br />Die einzige Enttäuschung im boomenden Markt der Online-Essenslieferdienste war bisher Blue Apron. Der Börsengang des US-Kochboxen-Anbieters floppte. Die Aktie fiel deutlich unter ihren bereits gesenkten Ausgabekurs von zehn Dollar und ist heute nur noch gut die Hälfte wert. Die US-Firma lieferte erschreckend schwache Zahlen zum zweiten Quartal: Der Verlust versechsfachte sich wegen hoher Werbeausgaben. Der Blue-Apron-Flop ist kein gutes Omen für den geplanten Börsengang von Hello Fresh.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Blue Apron
Die einzige Enttäuschung im boomenden Markt der Online-Essenslieferdienste war bisher Blue Apron. Der Börsengang des US-Kochboxen-Anbieters floppte. Die Aktie fiel deutlich unter ihren bereits gesenkten Ausgabekurs von zehn Dollar und ist heute nur noch gut die Hälfte wert. Die US-Firma lieferte erschreckend schwache Zahlen zum zweiten Quartal: Der Verlust versechsfachte sich wegen hoher Werbeausgaben. Der Blue-Apron-Flop ist kein gutes Omen für den geplanten Börsengang von Hello Fresh.