Börsengang der STS Group

STS Group strebt an die Börse Es darf wieder gezeichnet werden!

Stand: 15.05.2018, 07:10 Uhr

Nach den jüngsten Mega-Börsengängen strebt nun auch der mittelständische Autozulieferer STS Group an die Börse. Die Zeichnungsfrist für Privatanleger beginnt bereits am Mittwoch.

Die Beteiligungsgesellschaft Mutares bietet die Papiere ihrer Tochter in einer Preisspanne von 26 bis 32 Euro an. Der endgültige Angebotspreis soll voraussichtlich am 29. Mai festgestellt werden. Die Erstnotierung des Autozulieferers im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 1. Juni geplant.

Nur wenige Tage nach dem geplatzten Börsengang von Springer Nature kommt damit wieder Bewegung in den IPO-Markt. In diesem Jahr liefen mit der Deutsche-Bank-Tochter DWS und dem Medizintechnik-Unternehmen Siemens Healthineers bereits zwei Mega-Börsengänge in Frankfurt.

China und Nordamerika im Visier

Mit einem Emissionsvolumen von voraussichtlich 26 bis 32 Millionen Euro brutto wird der STS-Börsengang deutlich kleiner ausfallen. Den Emissionserlös will STS vorrangig für die weitere Expansion in China und Nordamerika verwenden. Daneben soll die Produktion nach Osteuropa ausgedehnt werden.

Auch will sich das Unternehmen stärker auf Themen wie Automatisierung, Autonomes Fahren und E-Mobility fokussieren.

IPO-Markt schon übersättigt?

Ob das IPO der STS Group glückt, dürfte am Markt mit Argusaugen beobachtet werden. Schließlich warnen nicht wenige Experten nach dem abgesagten Börsengang von Springer Nature vor einem übersättigten IPO-Markt.

Nach Reuters-Daten wurden in Europa in diesem Jahr bereits mindestens 14 Börsengänge abgesagt. Viele Börsenneulinge in Deutschland notieren unter Ausgabepreis.

ag

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Die nächsten Börsenkandidaten IPO-Pipeline

Govecs Roller

Govecs
Der Elektroroller-Hersteller Govecs will mit seinem Börsengang bis zu 90 Millionen Euro für den Ausbau der Produktion in Polen einsammeln. Das 2009 gegründete Unternehmen aus München legte die Preisspanne für die bis zu 7,5 Millionen Aktien umfassende Emission auf zehn bis zwölf Euro fest. Die Papiere können von Dienstag an bis zum 27. September gezeichnet werden, die Erstnotiz ist für den 2. Oktober geplant. Danach sollen bis zu 62 Prozent der Anteile im Streubesitz sein. Bis zu 75 Millionen Euro sollen Govecs selbst zufließen, der Rest geht an den bisherigen Hauptaktionär DQuadrat, die Investmentfirma der Eigentümer-Familie des Baukonzerns Wolff & Müller aus Ludwigsburg.