Zentrale des schwedischen Telekom-Unternehmens Ericsson

Ericsson setzt auf 5G

Stand: 22.04.2020, 08:32 Uhr

Der Netzwerkausrüster Ericsson rechnet auch in der Corona-Krise mit einer robusten Nachfrage nach Teilen für Telekommunikationsnetze. Die Branche dürfte sich in der Pandemie widerstandsfähig zeigen, und das Unternehmen sei mit seinen wettbewerbsfähigen 5G-Produkten und Kostenstrukturen gut positioniert, teilte Ericsson-Chef Börje Ekholm am Mittwoch in Stockholm mit.

Der Umsatz kletterte zwischen Januar und März im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 49,8 Milliarden schwedische Kronen (4,55 Milliarden Euro). Ohne Zukäufe und Wechselkurseffekte wäre der Erlös jedoch um zwei Prozent geschrumpft. Unter dem Strich ging der Gewinn um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Kronen zurück, was aber vor allem an Bewertungsgewinnen im Vorjahr lag.