Zentrale des schwedischen Telekom-Unternehmens Ericsson

Ericsson enttäuscht

Stand: 17.07.2019, 08:50 Uhr

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hat den kräftigen Schwung bei der 5G-Netzwerktechnik nicht so stark wie erwartet in steigende Gewinne ummünzen können. Das operative Ergebnis vor Sonderkosten für den Konzernumbau kletterte im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr zwar um fast 90 Prozent auf 3,9 Milliarden Schwedische Kronen (370 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte. Das war aber noch deutlich weniger, als Analysten im Schnitt mit 4,4 Milliarden Kronen erwartet hatten. Der Umsatz stieg dank wachsender Aufträge für die künftigen 5G-Mobilfunknetze, aber auch für 4G-Technik, um zehn Prozent auf 54,8 Milliarden Kronen. Unter dem Strich stand nach einem Verlust von 1,8 Milliarden Kronen vor einem Jahr nun ein Gewinn von 1,8 Milliarden Kronen.