Zentrale des schwedischen Telekom-Unternehmens Ericsson

Ericsson: 5G befeuert

Stand: 17.10.2019, 09:39 Uhr

Die erwartete Beilegung eines US-Korruptionsverfahrens hat dem Netzwerkausrüster Ericsson im dritten Quartal einen Verlust von 6,9 Milliarden Schwedischen Kronen (637 Millionen Euro) beschert. Das operative Ergebnis schnellte dagegen auf 6,5 von 3,8 Milliarden Kronen hoch.
Sein Umsatzziel für 2020 hob der Konzern an. Der Ausbau der neuen Mobilfunktechnologie 5G sei schneller gestartet als erwartet. Ericsson erwartet daher nun im kommenden Jahr einen Umsatz von 230 bis 240 Milliarden Kronen (21,2 bis 22,1 Milliarden Euro) statt 210 bis 220 Milliarden. Das Ziel für die operative Umsatzrendite von mehr als zehn Prozent bleibt unverändert, das Margenziel für 2022 wurde indes auf zwölf bis 14 Prozent von mehr als zwölf Prozent angehoben.