Fahnen mit Unternehmensschriftzug vor der Eon-Konzernzentrale in Essen

Eon treibt den Umbau voran

Stand: 19.09.2019, 15:55 Uhr

Nach der Zustimmung der EU-Wettbewerbshüter treibt der Energiekonzern Eon die Übernahme der RWE-Tochter Innogy mit Hochdruck voran. Weil die bislang von RWE gehaltenen Anteile von rund 76,8 Prozent an Innogy auf Eon übergangenen sind, kündigten die Vertreter der Anteilseigner im Innogy-Aufsichtsrat am Donnerstag an, ihre Mandate mit Wirkung zum Ablauf des 4. Oktober 2019 niederzulegen.

Für Innogy beginne eine neue Zeitrechnung – als Teil der neuen Eon und der neuen RWE, sagte der scheidende Aufsichtsratschef Erhard Schipporeit. Eon übernimmt die Netze und das Endkundengeschäft von Innogy, an RWE gehen die erneuerbaren Energien von Innogy und Eon. Bis Ende der kommenden Woche werde Eon auch das Übernahmeangebot an die Minderheitsaktionäre von Innogy vollziehen.