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Eni schreibt Milliarden ab

Stand: 07.07.2020, 10:36 Uhr

Der italienische Versorger Eni rechnet wegen der Corona-Krise langfristig mit niedrigeren Energiepreisen und schreibt deshalb rund 3,5 Milliarden Euro auf seine Vermögenswerte ab. Die Summe könne um 20 Prozent höher oder niedriger ausfallen, teilte das Unternehmen mit. Eni folgt mit dem Schritt Konkurrenten wie BP oder Shell, die wegen der nachlassenden Öl- und Gasnachfrage im Zuge der Pandemie bereits neu kalkuliert haben. Auch der Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Energieversorgung führte dazu, dass die Unternehmen ihre langfristigen Prognosen für Öl- und Gaspreise senken.