DWS IPO

Aktie kommt zu 32,50 Euro DWS: Börsengang mit Abstrichen

Stand: 22.03.2018, 19:24 Uhr

Die Aktien der Fondstochter der Deutschen Bank werden zu 32,50 Euro zugeteilt, etwas weniger als zu Beginn erhofft.

Ursprünglich hatte die Deutsche Bank beim Börsengang der Fondstochter DWS auf einen Erlös von zwei Milliarden Euro gehofft. Nun dürften es rund 1,4 Milliarden Euro ein. Inklusive Mehrzuteilungsoption wurden 44,5 Millionen DWS-Aktien zu 32,50 Euro zugeteilt, wie die DWS am Donnerstagabend mitteilte. Die Preisspanne lag zwischen 30 und 36 Euro je Aktie.

Auch wollte sich die Deutsche Bank von 25 Prozent an ihrer Tochter trennen. Nun werden nur 22,25 Prozent an Investoren verkauft - obwohl die Deutsche Bank schon vor Beginn der Zeichnungsfrist mit dem japanischen Lebensversicherer Nippon Life einen Ankerinvestor fand, der im Zuge des Börsengangs mit fünf Prozent bei der DWS einsteigt.

Börsengang eine Formalie

Mit der Festlegung des Ausgabepreises ist der Schritt auf das Parkett am Freitag zwar trotz der derzeit über den Börsen schwebenden dunklen Wolken nur noch eine Formalie.

Die Deutsche Bank will mit dem Börsengang vor allem die eigene finanzielle Situation verbessern, die DWS soll sich darüber hinaus aber als spezialisierter Vermögensverwalter neben internationalen Größen wie Blackrock besser positionieren können. Das Unternehmen verwaltet derzeit Vermögen von rund 700 Milliarden Euro und verdiente 2017 vor Steuern rund 750 Millionen Euro. Die DWS-Aktie wird als Kandidat für den MDax gehandelt.

lg