Dürr räumt bei Homag auf

Stand: 06.11.2019, 19:00 Uhr

Der Maschinenbauer Dürr streicht bei seiner Tochterfirma Homag rund 350 von 4100 Stellen in Deutschland und stellt deren Produktion im niedersächsischen Hemmoor ein. Rund 40 Millionen Euro soll das Programm zur Steigerung der Effizienz kosten. Beim Ergebnis nach Steuern erwartet Dürr daher nun nur noch 115 bis 130 Millionen Euro. Bisher waren 145 und 160 Millionen Euro angepeilt. Im dritten Quartal konnte der Dürr-Konzern den Umsatz nur leicht auf rund 994 Millionen Euro steigern. Der Gewinn kletterte um fast neun Prozent auf 38,4 Millionen Euro. Die Dürr-Aktien fielen zunächst um mehr als vier Prozent ins Minus, schlossen dann aber fast unverändert.