Dürr kann Jahresziel nicht halten

Stand: 30.03.2020, 17:50 Uhr

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat wie schon viele andere Unternehmen die Prognose für das laufende Geschäftsjahr wegen der Coronavirus-Pandemie ausgesetzt. Der MDax-Konzern werde die prognostizierten Ergebnisse für 2020 voraussichtlich nicht erreichen können, teilte Dürr am Montag in Bietigheim-Bissingen mit. Wegen der erheblichen Unsicherheit über die Dauer und die Folgen der Pandemie könne der Vorstand keine verlässlichen Aussagen für das laufende Jahr machen.

Das Unternehmen will nun die Kosten senken und die Liquidität sichern, hieß es weiter. Dürr hatte für 2020 bislang eine operative Marge (Ebit) von 5,2 bis 5,7 Prozent angepeilt, nach 5,0 Prozent im Vorjahr. Der Umsatz sollte zwischen 3,9 und 4,1 Milliarden Euro liegen. 2019 hatte er bei 3,9 Milliarden Euro gelegen.