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Die größten Kapitalvernichter DSW-Watchlist

<strong>Sleepz</strong><br/>Laut einer Studie schlafen rund 80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland schlecht. Da müssten eigentlich gute Matratzen fürs Bett gefragt sein. Tatsächlich aber bereiten ein Preisverfall und der zunehmende Wettbewerb von Startups der Branche schlaflose Nächte. Seit vier Jahren schrumpft der Umsatz. 2019 gaben die Bundesbürger nur 1,3 Milliarden Euro für Matratzen aus - fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders hart hat es Sleepz getroffen. Der Online-Matratzenhändler steht am Abgrund, die Hälfte des Grundkapitals wurde aufgebraucht. 2019 meldete die Sleepz-Tochter Sam Stil-Art-Möbel Insolvenz an. Der Kurs von Sleepz brach alleine im vergangenen Jahr um 91 Prozent ein und ist nur noch gut 11 Cents wert. Auf  Dreijahres-Sicht beträgt das Kursminus gar fast 97 Prozent. Deshalb hat die DSW in ihrer Watchlist Sleepz mit minus 988 Punkten zum größten Kapitalvernichter der börsennotierten deutschen Firmen gekürt. : Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Sleepz
Laut einer Studie schlafen rund 80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland schlecht. Da müssten eigentlich gute Matratzen fürs Bett gefragt sein. Tatsächlich aber bereiten ein Preisverfall und der zunehmende Wettbewerb von Startups der Branche schlaflose Nächte. Seit vier Jahren schrumpft der Umsatz. 2019 gaben die Bundesbürger nur 1,3 Milliarden Euro für Matratzen aus - fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders hart hat es Sleepz getroffen. Der Online-Matratzenhändler steht am Abgrund, die Hälfte des Grundkapitals wurde aufgebraucht. 2019 meldete die Sleepz-Tochter Sam Stil-Art-Möbel Insolvenz an. Der Kurs von Sleepz brach alleine im vergangenen Jahr um 91 Prozent ein und ist nur noch gut 11 Cents wert. Auf  Dreijahres-Sicht beträgt das Kursminus gar fast 97 Prozent. Deshalb hat die DSW in ihrer Watchlist Sleepz mit minus 988 Punkten zum größten Kapitalvernichter der börsennotierten deutschen Firmen gekürt.

Die größten Kapitalvernichter DSW-Watchlist

<strong>Sleepz</strong><br/>Laut einer Studie schlafen rund 80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland schlecht. Da müssten eigentlich gute Matratzen fürs Bett gefragt sein. Tatsächlich aber bereiten ein Preisverfall und der zunehmende Wettbewerb von Startups der Branche schlaflose Nächte. Seit vier Jahren schrumpft der Umsatz. 2019 gaben die Bundesbürger nur 1,3 Milliarden Euro für Matratzen aus - fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders hart hat es Sleepz getroffen. Der Online-Matratzenhändler steht am Abgrund, die Hälfte des Grundkapitals wurde aufgebraucht. 2019 meldete die Sleepz-Tochter Sam Stil-Art-Möbel Insolvenz an. Der Kurs von Sleepz brach alleine im vergangenen Jahr um 91 Prozent ein und ist nur noch gut 11 Cents wert. Auf  Dreijahres-Sicht beträgt das Kursminus gar fast 97 Prozent. Deshalb hat die DSW in ihrer Watchlist Sleepz mit minus 988 Punkten zum größten Kapitalvernichter der börsennotierten deutschen Firmen gekürt. : Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Sleepz
Laut einer Studie schlafen rund 80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland schlecht. Da müssten eigentlich gute Matratzen fürs Bett gefragt sein. Tatsächlich aber bereiten ein Preisverfall und der zunehmende Wettbewerb von Startups der Branche schlaflose Nächte. Seit vier Jahren schrumpft der Umsatz. 2019 gaben die Bundesbürger nur 1,3 Milliarden Euro für Matratzen aus - fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders hart hat es Sleepz getroffen. Der Online-Matratzenhändler steht am Abgrund, die Hälfte des Grundkapitals wurde aufgebraucht. 2019 meldete die Sleepz-Tochter Sam Stil-Art-Möbel Insolvenz an. Der Kurs von Sleepz brach alleine im vergangenen Jahr um 91 Prozent ein und ist nur noch gut 11 Cents wert. Auf  Dreijahres-Sicht beträgt das Kursminus gar fast 97 Prozent. Deshalb hat die DSW in ihrer Watchlist Sleepz mit minus 988 Punkten zum größten Kapitalvernichter der börsennotierten deutschen Firmen gekürt.

<strong>Steinhoff</strong><br/>Der angeschlagene Möbelkonzern zählt seit Jahren zu den größten Kapitalvernichtern. Diesmal landete Steinhoff wieder auf dem Podium - auf Platz zwei. Die Aktien brachen 2019 erneut um über 46 Prozent ein. Noch katastrophaler sieht die Performance auf Drei-Jahres-Sicht aus. In diesem Zeitraum hat das Unternehmen fast 99 Prozent an Wert verloren. Der südafrikanisch-deutsche Möbelkonzern ächzt weiter unter den Folgen des milliardenschweren Bilanzskandals. Im ersten Halbjahr 2019 fiel ein operativer Verlust von 356 Millionen Euro an. 2018 lag das Defizit gar bei 1,2 Milliarden Euro. Steinhoff ist mehr als neun Milliarden Euro verschuldet. Der Konzern verhandelt seit Monaten mit seinen Gläubigern über eine komplette Umschuldung. Die Prüfungsgesellschaft PwC hatte "fiktive und unregelmäßige Transaktionen" von 6,5 Milliarden Euro zwischen 2009 und 2017 aufgedeckt. Inzwischen hat sich Steinhoff von seinen Beteiligungen an der deutschen Billigmöbelkette Poco und von den österreichischen Kika- und Leiner-Häusern getrennt. Bei der französischen Conforama werden mehrere Möbelhäuser dicht gemacht. Im Kampf um seine Existenz muss Steinhoff weitere Firmenteile außerhalb des Kerngeschäfts verkaufen. Als Damoklesschwert hängen zudem Klagen von Anlegern über dem Konzern.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

Steinhoff
Der angeschlagene Möbelkonzern zählt seit Jahren zu den größten Kapitalvernichtern. Diesmal landete Steinhoff wieder auf dem Podium - auf Platz zwei. Die Aktien brachen 2019 erneut um über 46 Prozent ein. Noch katastrophaler sieht die Performance auf Drei-Jahres-Sicht aus. In diesem Zeitraum hat das Unternehmen fast 99 Prozent an Wert verloren. Der südafrikanisch-deutsche Möbelkonzern ächzt weiter unter den Folgen des milliardenschweren Bilanzskandals. Im ersten Halbjahr 2019 fiel ein operativer Verlust von 356 Millionen Euro an. 2018 lag das Defizit gar bei 1,2 Milliarden Euro. Steinhoff ist mehr als neun Milliarden Euro verschuldet. Der Konzern verhandelt seit Monaten mit seinen Gläubigern über eine komplette Umschuldung. Die Prüfungsgesellschaft PwC hatte "fiktive und unregelmäßige Transaktionen" von 6,5 Milliarden Euro zwischen 2009 und 2017 aufgedeckt. Inzwischen hat sich Steinhoff von seinen Beteiligungen an der deutschen Billigmöbelkette Poco und von den österreichischen Kika- und Leiner-Häusern getrennt. Bei der französischen Conforama werden mehrere Möbelhäuser dicht gemacht. Im Kampf um seine Existenz muss Steinhoff weitere Firmenteile außerhalb des Kerngeschäfts verkaufen. Als Damoklesschwert hängen zudem Klagen von Anlegern über dem Konzern.

<strong>Leoni</strong><br/>Für Leoni-Aktionäre war 2019 ein Horrorjahr. Die Aktien des Autozulieferers stürzten um fast 66 Prozent ab. Auf Fünf-Jahres-Sicht summiert sich das Kursminus nun auf 79 Prozent. Damit machte Leoni einen Sprung auf Platz drei der größten Kapitalvernichter. Im vergangenen Jahr schlitterte Leoni tief in die roten Zahlen. Der operative Verlust betrug 384 Millionen Euro. Der Umsatz schrumpfte um sechs Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Der Autozulieferer hat sich mit seiner Expansion in den letzten Jahren verzettelt und leidet nun unter der Investitionsflaute der Autohersteller und dem Umstieg hin zur E-Mobilität. Wegen der Corona-Krise ringt der Nürnberger Autozulieferer nun gar ums Überleben.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

Leoni
Für Leoni-Aktionäre war 2019 ein Horrorjahr. Die Aktien des Autozulieferers stürzten um fast 66 Prozent ab. Auf Fünf-Jahres-Sicht summiert sich das Kursminus nun auf 79 Prozent. Damit machte Leoni einen Sprung auf Platz drei der größten Kapitalvernichter. Im vergangenen Jahr schlitterte Leoni tief in die roten Zahlen. Der operative Verlust betrug 384 Millionen Euro. Der Umsatz schrumpfte um sechs Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Der Autozulieferer hat sich mit seiner Expansion in den letzten Jahren verzettelt und leidet nun unter der Investitionsflaute der Autohersteller und dem Umstieg hin zur E-Mobilität. Wegen der Corona-Krise ringt der Nürnberger Autozulieferer nun gar ums Überleben.

<strong>Delticom</strong><br/>Auch der Online-Reifenhändler ist aus der Spur geraten. Im vergangenen Jahr machte Delticom einen Verlust von zehn Millionen Euro. Die Aktien rutschten um fast 37 Prozent weiter abwärts. In den letzten fünf Jahren hat Delticom nun schon 76 Prozent an Wert verloren. In der DSW-Watchlist reicht das für Platz vier in der Negativ-Rangliste.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

Delticom
Auch der Online-Reifenhändler ist aus der Spur geraten. Im vergangenen Jahr machte Delticom einen Verlust von zehn Millionen Euro. Die Aktien rutschten um fast 37 Prozent weiter abwärts. In den letzten fünf Jahren hat Delticom nun schon 76 Prozent an Wert verloren. In der DSW-Watchlist reicht das für Platz vier in der Negativ-Rangliste.

<strong>Petro Welt</strong><br/>Die Umbenennung von Cat.Oil in Petro Welt hat dem österreichischen Ölfeld-Ausrüster wenig gebracht. Die Aktien sackten 2019 erneut um 34 Prozent ab. Auf Fünfjahres-Sicht liegt das Minus bei 77 Prozent. Das ist Platz fünf in der DSW-Watchlist. Mit 12,6 Millionen Euro hat Petro Welt in den ersten neun Monaten 2019 operativ gut 20 Prozent weniger verdient. Der stark gesunkene Ölpreis dürfte dem österreichischen Zulieferer in den letzten Monaten weiter hart zugesetzt haben. Petro Welt ist vor allem in Russland aktiv.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Petro Welt
Die Umbenennung von Cat.Oil in Petro Welt hat dem österreichischen Ölfeld-Ausrüster wenig gebracht. Die Aktien sackten 2019 erneut um 34 Prozent ab. Auf Fünfjahres-Sicht liegt das Minus bei 77 Prozent. Das ist Platz fünf in der DSW-Watchlist. Mit 12,6 Millionen Euro hat Petro Welt in den ersten neun Monaten 2019 operativ gut 20 Prozent weniger verdient. Der stark gesunkene Ölpreis dürfte dem österreichischen Zulieferer in den letzten Monaten weiter hart zugesetzt haben. Petro Welt ist vor allem in Russland aktiv.

<strong>Ahlers</strong><br/>Sechstgrößter Kapitalvernichter laut der DSW-Rangliste ist der Modehersteller Ahlers. Die Aktien fielen im vergangenen Jahr zwar nur um 15 Prozent, auf Fünfjahres-Sicht erhöhte sich das Minus aber auf fast 78 Prozent. Im Geschäftsjahr 2017/18 machte der Modehersteller mit den Marken Pierre Cardin, Baldessarini und Pioneer einen Verlust von sieben Millionen Euro. Künftig konzentriert sich Ahlers auf Männerbekleidung. Die Produktion von Damenhosen der Marken Pierre Cardin und Pioneer wird ebenso eingestellt wie die Sportswear Marke Jupiter.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Ahlers
Sechstgrößter Kapitalvernichter laut der DSW-Rangliste ist der Modehersteller Ahlers. Die Aktien fielen im vergangenen Jahr zwar nur um 15 Prozent, auf Fünfjahres-Sicht erhöhte sich das Minus aber auf fast 78 Prozent. Im Geschäftsjahr 2017/18 machte der Modehersteller mit den Marken Pierre Cardin, Baldessarini und Pioneer einen Verlust von sieben Millionen Euro. Künftig konzentriert sich Ahlers auf Männerbekleidung. Die Produktion von Damenhosen der Marken Pierre Cardin und Pioneer wird ebenso eingestellt wie die Sportswear Marke Jupiter.

<strong>Epigenomics</strong><br/>Mit Früherkennungstests will das Berliner Unternehmen Darmkrebs bekämpfen. Doch der Hoffnungsträger EpiproColon wartet noch immer auf den großen Durchbruch. Zwar hat die US-Gesundheitsbehörde 2016 grünes Licht für den Test gegeben. Die staatliche Medicaid in den USA erstattet aber die Kosten für den Bluttest nicht. Die Aktien von Epigenomics hinken deshalb weiter hinterher. 2019 büßten sie 20 Prozent ein, auf Fünf-Jahres-Sicht liegt das Minus bei 72 Prozent. Damit reiht sich die Berliner Biotech-Firma auf Platz sieben in der DSW-Rangliste ein.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Epigenomics
Mit Früherkennungstests will das Berliner Unternehmen Darmkrebs bekämpfen. Doch der Hoffnungsträger EpiproColon wartet noch immer auf den großen Durchbruch. Zwar hat die US-Gesundheitsbehörde 2016 grünes Licht für den Test gegeben. Die staatliche Medicaid in den USA erstattet aber die Kosten für den Bluttest nicht. Die Aktien von Epigenomics hinken deshalb weiter hinterher. 2019 büßten sie 20 Prozent ein, auf Fünf-Jahres-Sicht liegt das Minus bei 72 Prozent. Damit reiht sich die Berliner Biotech-Firma auf Platz sieben in der DSW-Rangliste ein.

<strong>Singulus</strong><br/>Seit Jahren hat Singulus einen festen Platz unter den Kapitalvernichtern. Auf Fünf-Jahres-Sicht ist der Kurs des Spezialmaschinenbauers um 95 Prozent eingebrochen. Damit rangiert Singulus auf Rang acht der Kapitalvernichter. Das Unternehmen ist Opfer des Technologiewandels geworden. Die Maschinen zur CD- und DVD-Produktion werden nicht mehr gebraucht, da DVDs kaum noch hergestellt werden. Nun hat sich Singulus zum Solarzellen-Zulieferer gewandelt und hängt hier von der chinesischen Marktentwicklung ab. Die Verzögerungen bei einer Reihe von Projekten und die Insolvenz eines Großkunden drückten Singulus im abgelaufenen Jahr in die roten Zahlen. Operativ fiel ein Verlust von 8,2 Millionen Euro an, der Umsatz schrumpfte drastisch von 127,5 Millionen auf 79,4 Millionen Euro. Trotzdem bleibt Singulus optimistisch für die Zukunft. Das Solargeschäft werde langfristig boomen, sind die Vorstände überzeugt. Mal sehen, wie lange diesmal der Optimismus anhält!: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

Singulus
Seit Jahren hat Singulus einen festen Platz unter den Kapitalvernichtern. Auf Fünf-Jahres-Sicht ist der Kurs des Spezialmaschinenbauers um 95 Prozent eingebrochen. Damit rangiert Singulus auf Rang acht der Kapitalvernichter. Das Unternehmen ist Opfer des Technologiewandels geworden. Die Maschinen zur CD- und DVD-Produktion werden nicht mehr gebraucht, da DVDs kaum noch hergestellt werden. Nun hat sich Singulus zum Solarzellen-Zulieferer gewandelt und hängt hier von der chinesischen Marktentwicklung ab. Die Verzögerungen bei einer Reihe von Projekten und die Insolvenz eines Großkunden drückten Singulus im abgelaufenen Jahr in die roten Zahlen. Operativ fiel ein Verlust von 8,2 Millionen Euro an, der Umsatz schrumpfte drastisch von 127,5 Millionen auf 79,4 Millionen Euro. Trotzdem bleibt Singulus optimistisch für die Zukunft. Das Solargeschäft werde langfristig boomen, sind die Vorstände überzeugt. Mal sehen, wie lange diesmal der Optimismus anhält!

<strong>Deutsche Bank</strong><br/>Selbst ein Dax-Konzern taucht unter den Top-Kapitalvernichtern auf. Die Deutsche Bank hat in den letzten fünf Jahren 69 Prozent an Wert verloren und kommt damit auf Rang neun der DSW-Rangliste. Zwar stagnierte der Kurs im vergangenen Jahr, weil der Umbau des Geldinstituts allmählich vorankommt. Doch die Corona-Krise könnte die Deutsche Bank in neue Turbulenzen stürzen. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

Deutsche Bank
Selbst ein Dax-Konzern taucht unter den Top-Kapitalvernichtern auf. Die Deutsche Bank hat in den letzten fünf Jahren 69 Prozent an Wert verloren und kommt damit auf Rang neun der DSW-Rangliste. Zwar stagnierte der Kurs im vergangenen Jahr, weil der Umbau des Geldinstituts allmählich vorankommt. Doch die Corona-Krise könnte die Deutsche Bank in neue Turbulenzen stürzen.

<strong>ProSiebenSat.1</strong> <br/>Unter die TopTen der Kapitalvernichter hat es auch ProSiebenSat.1 geschafft. Die Aktien der TV-Senderkette gaben 2019 um über zehn Prozent nach und auf Dreijahres-Sicht um 62 Prozent. Vor allem seitdem der frühere Staubsauger-Manager Max Conze das Ruder in München übernommen hat, lief es schlecht bei ProSiebenSat.1. Der Gewinn brach ein, der Medienkonzern ist inzwischen gar zum Übernahmekandidaten geworden. Nun hat ProSiebenSat.1 Conze gefeuert. Die Münchner wollen zurück zum Kerngeschäft und stoßen einige Beteiligungen ab. Große Hoffnungen setzt die Senderkette auf die Streaming-Plattform Joyn, die inzwischen über sieben Millionen Nutzer zählt. Ob das alles reicht, um den Aktienkurs nach oben zu bringen?: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

ProSiebenSat.1
Unter die TopTen der Kapitalvernichter hat es auch ProSiebenSat.1 geschafft. Die Aktien der TV-Senderkette gaben 2019 um über zehn Prozent nach und auf Dreijahres-Sicht um 62 Prozent. Vor allem seitdem der frühere Staubsauger-Manager Max Conze das Ruder in München übernommen hat, lief es schlecht bei ProSiebenSat.1. Der Gewinn brach ein, der Medienkonzern ist inzwischen gar zum Übernahmekandidaten geworden. Nun hat ProSiebenSat.1 Conze gefeuert. Die Münchner wollen zurück zum Kerngeschäft und stoßen einige Beteiligungen ab. Große Hoffnungen setzt die Senderkette auf die Streaming-Plattform Joyn, die inzwischen über sieben Millionen Nutzer zählt. Ob das alles reicht, um den Aktienkurs nach oben zu bringen?