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DocMorris wittert Millionengeschäft mit E-Rezepten

Stand: 23.04.2019, 07:09 Uhr

Der Apothekenschreck DocMorris will stationären Apotheken nach der Einführung elektronischer Rezepte noch mehr Geschäft abjagen. Während Patienten heute erst 1,3 Prozent aller verschreibungspflichtigen Medikamente in Versandapotheken bestellen, könnte der Anteil mit E-Rezepten schnell auf 10 Prozent steigen, sagte der Chef der schweizerischen DocMorris-Mutter Zur Rose, Walter Oberhänsli, der Deutschen Presse-Agentur. "Dann ist die Versandapotheke nur noch einen Klick entfernt", sagte Oberhänsli.

Der Jurist, der Apothekern mit niedrigen Preisen und Automaten für Medikamente den Kampf angesagt hat, will Dampf machen: "Wir werden uns dafür einsetzen, dass das E-Rezept schnell und flächendeckend umgesetzt wird, weil dann die Chance wächst, dass der Kunde bei uns kauft statt in einer stationären Apotheke."