Ein Mitarbeiter im zum DMG Mori Seiki Konzern gehörende Werk von Gildemeister in Bielefeld

DMG Mori dämpft die Erwartungen

Stand: 12.03.2019, 14:56 Uhr

Nach jahrelanger Rekordjagd rechnet der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori 2019 erstmals mit Einbußen bei Umsatz und Gewinn. Im laufenden Jahr werde der Auftragseingang wohl auf rund 2,6 (Vorjahr: 2,98) Milliarden Euro und der Umsatz auf rund 2,65 (2,66) Milliarden Euro zurückgehen, kündigte Vorstandschef Christian Thönes am Dienstag an. Das operative Ergebnis (Ebit) werde voraussichtlich auf etwa 200 (217) Millionen Euro sinken.

Thönes hatte jüngst bereits erklärt, die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft seien nicht klein zu reden und bremsten die Wachstumsdynamik. Er wolle aber mit neuer Technologie wie Automation und 3D-Druck gegenhalten.

Das Bielefelder Unternehmen (ehemals Gildemeister) wird in der kommenden Woche aus dem Kleinwertesegment SDax absteigen. Nur noch 10,68 Prozent sind im Streubesitz, der japanische Mehrheitseigner Mori Seiki hält etwas über 76 Prozent der Anteile.