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Diese Risiken sollten Anleger jetzt beachten Dunkle Wolken am Horizont

US-Handelskrieg - 2018 Donald Trump

Handelskrieg
Donald Trump hat vor allem China ins Visier genommen. Aber auch Europa drohen Strafzölle, die die deutsche Autoindustrie treffen könnten. Das handelspolitische Klima habe sich "drastisch verschlechtert", betonen führende deutsche Ökonomen - und verweisen auf die Strafzölle Trumps: "Sie leiteten eine weltweite Spirale hin zu mehr Protektionismus ein." Auch befürchten viele Ökonomen, dass das weltweite Wirtschaftswachstum unter den Strafzöllen sowie unter den ebenfalls von den USA erlassenen Sanktionen wie gegen den Iran leiden könnte.

Diese Risiken sollten Anleger jetzt beachten Dunkle Wolken am Horizont

US-Handelskrieg - 2018 Donald Trump

Handelskrieg
Donald Trump hat vor allem China ins Visier genommen. Aber auch Europa drohen Strafzölle, die die deutsche Autoindustrie treffen könnten. Das handelspolitische Klima habe sich "drastisch verschlechtert", betonen führende deutsche Ökonomen - und verweisen auf die Strafzölle Trumps: "Sie leiteten eine weltweite Spirale hin zu mehr Protektionismus ein." Auch befürchten viele Ökonomen, dass das weltweite Wirtschaftswachstum unter den Strafzöllen sowie unter den ebenfalls von den USA erlassenen Sanktionen wie gegen den Iran leiden könnte.

Globus mit internationalen Banknoten beklebt

Hohe Verschuldung
Noch immer ist die Verschuldung vieler Länder viel zu hoch. Schlimmer noch: Die Schuldenlast der öffentlichen und privaten Hand in aller Welt liegt nach Angaben des IWF um 60 Prozent höher als noch vor der 2008 ausgebrochenen Finanzkrise - bei 182 Billionen Dollar. Trotzdem machen die Regierungen vieler hoch verschuldeter Länder wie Italien oder auch die USA keine Anstalten, die Defizite zu verringern.

Hand mit Einpeso-Münze vor argentinischer Flagge

Schwellenländer
Eine zunehmende Gefahr für die Finanzmärkte geht auch von der sich verschlechternden Lage in vielen Schwellenländern aus. So haben die Zinserhöhungen in den USA die Finanzierung der Schwellenländer verteuert. Sollte sich der Druck auf diese Staaten weiter verstärken, würden sich die Risiken für das Finanzsystem deutlich verschärfen, warnt der IWF.

Erste Opfer gibt es bereits. Der Weltwährungsfonds musste Argentinien mit 50 Milliarden Dollar unterstützen. Angesichts drohender Zahlungsschwierigkeiten will auch Pakistan um einen Milliardenkredit beim IWF bitten. Mit akuten Problemen kämpft auch die Türkei.

Jair Bolsonaro

Politische Zeitenwende
Ob Populisten oder autoritäre Präsidenten: Die Demokratie nach westlichem Vorbild gerät unter Druck, von den USA bis Brasilien. Internationale Regeln werden weniger geachtet - das Recht des Stärkeren ersetzt zunehmend globale Spielregeln. Zu viele Bürger fühlen sich als Globalisierungsverlierer - die Ära großer Freihandelsabkommen scheint an ein Ende zu kommen.

Hochhaustürme mit kaputter Europafahne als Himmel

Banken in der Krise
Viele Banken haben weiter zu wenig Eigenkapital. Zudem werden "Schattenbanken" unzureichend reguliert. Die Zentralbanken fluteten in der Niedrigzins-Phase die Finanzmärkte mit billigem Geld, was Spekulationen antrieb. Die Haushaltspläne in Italien, wo der Schuldenstand bei mehr als 130 Prozent der Wirtschaftsleistung liegt, sorgen für zusätzliche Unruhe an Märkten.
Auch in Deutschland sind die beiden verbliebenen Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank schwer angeschlagen und müssen wohl fusionieren.

Jerome Powell und höhere Zinsen

Steigende Zinsen
Wenn die Europäische Zentralbank dem US-Vorbild folgt und die Null-Zins-Politik auslaufen lässt, müssen Staaten höhere Milliardensummen für das Abzahlen ihrer Schulden einplanen - Spielräume engen sich damit ein. Hebt die amerikanische Notenbank Fed wie erwartet die Zinsen weiter an, könnte das gerade Entwicklungs- und Schwellenländer treffen, wo Unternehmen ihre Schulden häufig in Dollar aufnehmen - dann wird es viel teurer, sie zurückzuzahlen. Auch besteht die Gefahr, dass die Wirtschaft vieler Länder durch die gestiegenen Zinsen in Bedrängnis gerät.