Kryptowährungen

Ein Milliardär schichtet um Diese Krypto-Aktie kauft George Soros

Stand: 20.02.2018, 07:44 Uhr

George Soros hat sich von seinen Apple-, Amazon- und Facebook-Aktien getrennt. Dafür ist die Investorenlegende jetzt in großem Stil bei einer Krypto-Aktie eingestiegen.

Auf Taten folgen Worte - manchmal. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos tat sich George Soros noch als großer Kritiker der schier übermächtigen Tech-Konzerne hervor. Jetzt hat er sie kurzerhand aus seinem Depot geschmissen.

Laut dem neuesten 13F-Formular des Hedgefonds Quantum Funds von George Soros besitzt der 87-Jährige keine Aktien mehr von Facebook, Alibaba, Amazon und Apple.

Willkommen in der Bitcoin-Blase!

Auf dem Treffen der Reichen und Mächtigen dieser Welt äußerte sich der Milliardär allerdings auch mehrfach kritisch über den Bitcoin. Soros hält die Kryptowährung für "eine typische Blase", ähnlich der "Tulpenmanie" des 17. Jahrhunderts.

Diese Überzeugung hielt ihn aber offenbar nicht davon ab, im großen Stil in die Krypto-Welt einzusteigen. Im vergangenen Quartal kaufte Soros 2.472.188 Anteile von Overstock.com.

Damit stieg der Milliardär mit ungarischen Wurzeln schlagartig zum drittgrößten Aktionär des Unternehmens auf. In Soros' Depot macht die neue Position laut 13F-Formular 3,61 Prozent aus.

13F – wie bitte?

In den USA müssen Großinvestoren der Börsenaufsichtsbehörde SEC einmal im Quartal verraten, was gegenwärtig in ihren Depots schlummert. Das Formular trägt die Bezeichnung "13F". Viele Anleger verfolgen die Umschichtungen der Profis genau, um daraus Inspiration für ihre eigenen Portfolio-Entscheidungen zu ziehen.

"Krypto-Play" mit Overstock.com

Overstock.com ist ein waschechtes "Krypto-Play": Erst im September kündigte Overstock an, zusammen mit zwei anderen Unternehmen eine Handelsplattform für Krypto-Token zu initiieren. Die Aktie schnellte daraufhin rasant in die Höhe. In der Zwölf-Monats-Perspektive beläuft sich das Plus auf rund 250 Prozent!

Noch ist Overstock.com aber ein ganz normaler Onlinehändler, spezialisiert auf den Verkauf von Möbeln und Kleidung. Allerdings können die Overstock-Kunden schon seit 2014 mit Bitcoin bezahlen, dafür kooperiert das Unternehmen mit der Plattform Coinbase.

ag