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Diese Einhörner stehen in den Startlöchern Von Airbnb bis We

Lyft-Gründer John Zimmer

Lyft
Als erste der innovativen Firmen wagte in diesem Jahr der Fahrdienstleister Lyft den Sprung an die Börse.

Der Börsengang war zunächst ein voller Erfolg. Der erste Kurs lag mit 87,24 Dollar rund 20 Prozent über dem Ausgabepreis von 72 Dollar. Zu diesem Ausgabepreis war das Unternehmen damit rund 25 Milliarden Dollar wert. Lyft hatte zuvor wegen hoher Nachfrage die Ausgabespanne von 62 bis 68 Dollar pro Aktie deutlich erhöht. Mittlerweile ist die an der Nasdaq notierte Aktie aber wieder bis auf 61 Dollar zurückgefallen.

Diese Einhörner stehen in den Startlöchern Von Airbnb bis We

Lyft-Gründer John Zimmer

Lyft
Als erste der innovativen Firmen wagte in diesem Jahr der Fahrdienstleister Lyft den Sprung an die Börse.

Der Börsengang war zunächst ein voller Erfolg. Der erste Kurs lag mit 87,24 Dollar rund 20 Prozent über dem Ausgabepreis von 72 Dollar. Zu diesem Ausgabepreis war das Unternehmen damit rund 25 Milliarden Dollar wert. Lyft hatte zuvor wegen hoher Nachfrage die Ausgabespanne von 62 bis 68 Dollar pro Aktie deutlich erhöht. Mittlerweile ist die an der Nasdaq notierte Aktie aber wieder bis auf 61 Dollar zurückgefallen.

Pinterest-Logo auf einem Smartphone

Pinterest
Der nächste Börsengang nimmt bereits Gestalt an. "In den kommenden Wochen" will die (defizitäre) Fotoplattform Pinterest den Sprung wagen. 2018 hat das soziale Netzwerk 755,9 Millionen Dollar umgesetzt, überwiegend mit Werbeanzeigen. Dabei entstand ein Verlust von 63 Millionen Dollar. Das Unternehmen aus San Francisco bietet nun 75 Millionen Aktien zu einem Preis von 15 bis 17 Dollar je Aktie an. Am oberen Ende der Preisspanne würde es damit mit neun Milliarden Dollar bewertet - weniger als die zwölf Milliarden, mit denen Investoren Pinterest bei der letzten Finanzierungsrunde im Jahr 2017 bewertet hatten.

AirBnB Wohnung

Airbnb
Im Sommer könnte dann der Unterkunftsvermittler Airbnb folgen. Die Rede war zuletzt vom Juli. Zuletzt wurde Airbnb von Analysten auf etwa 31 Milliarden Dollar geschätzt. Angaben zufolge macht das Unternehmen in den USA inzwischen mehr Umsatz als die Hotelkette Hilton. Airbnb betont, seit zwei Jahren schwarze Zahlen zu schreiben. Genaue Angaben machte es bisher aber nicht.

Uber App

Uber
Als veritables Schwergewicht unter den "Einhörnern" gilt der Taxidienst Uber. Er wird aktuell mit rund 100 Milliarden Dollar bewertet. Zuletzt hat Uber gegenüber der Börsenaufsicht SEC Details zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 vorgelegt. Danach hat der Fahrdienstleister 91 Millionen Nutzer und weist einen Umsatz von 11,3 Milliarden Dollar aus. Operativ, also vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, steckt das Unternehmen allerdings noch mit 1,85 Milliarden Dollar im Minus - und bleibt auch im Ausblick skeptisch. Ein genaues Datum, ebenso wie das Börsenvolumen, steht aber noch nicht fest. Am Markt wird mit dem Börsendebut der Aktie nun Anfang Mai gerechnet.

WeWork WeiHei Lu Commons Shanghai

We
Zu den "Einhörnern", die in diesem Jahr an die Börse gehen sollen, gehört auch der Arbeitsplatz-Vermieter WeWork, der sich seit Beginn des Jahres nur noch We Company nennt. Gründer Adam Neumann berichtete zu Jahresbeginn, dass die Firma im vergangenen Jahr ihren Umsatz auf 2,5 Milliarden Dollar gesteigert habe, nach 2,0 Milliarden im Vorjahr. Doch die Meinungen von Experten zu We gehen weit auseinander. Während einige das inzwischen mit rund 40 Milliarden Dollar bewertete Unternehmen für überbewertet halten und für sehr anfällig im Falle einer deutlichen Abkühlung der Konjunktur, bewerten andere das Geschäftsmodell für zukunftsweisend angesichts steigender Preise für Büroräume.

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