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Die wichtigsten Stationen im Leben von Elon Musk Erst gemobbt, dann vergöttert

Klein-Elon Musk mit Telefonhörer

Das frühreife Kind
Am 28. Juni 1971 erblickt Elon Musk in Südafrika das Licht der Welt. Er wächst in wohlhabenden Verhältnissen auf. Sein Vater ist Ingenieur und arbeitet an großen Projekten, seine Mutter hat eine Praxis als Ernährungsberaterin. Elon ist neugierig und frühreif. Manchmal verfällt der kleine Junge in eine Art Trance, dann hört er nicht mehr hin. Ärzte machen Tests mit ihm und beschließen, seine Polypen herauszunehmen. Das ändert nichts.

Die wichtigsten Stationen im Leben von Elon Musk Erst gemobbt, dann vergöttert

Klein-Elon Musk mit Telefonhörer

Das frühreife Kind
Am 28. Juni 1971 erblickt Elon Musk in Südafrika das Licht der Welt. Er wächst in wohlhabenden Verhältnissen auf. Sein Vater ist Ingenieur und arbeitet an großen Projekten, seine Mutter hat eine Praxis als Ernährungsberaterin. Elon ist neugierig und frühreif. Manchmal verfällt der kleine Junge in eine Art Trance, dann hört er nicht mehr hin. Ärzte machen Tests mit ihm und beschließen, seine Polypen herauszunehmen. Das ändert nichts.

v. l.: Elon Kimbal Tosca Musk

Kindheit in Südafrika
Mit seinen jüngeren Geschwistern Kimbal und Tosca verbringt Elon zunächst eine glückliche Zeit in Südafrika. Die Familie besitzt dank der Erfolge der Ingenieursfirma des Vaters eines der größten Häuser in Pretoria - mitten in der Apartheidzeit.

Elon Musk als Schulkind

Mobbing in der Schule
Doch das familiäre Idyll bricht auseinander. Die Eltern lassen sich rasch scheiden. Die Mutter zieht mit den Kindern in das Ferienhaus in Durban an der Ostküste. Elon entscheidet nach ein paar Jahren, dass er lieber bei seinem Vater leben will. Später folgt auch ihm auch sein Bruder Kimbal. Über die Zeit mit ihrem Vater sprechen sie heute ungerne. Sie seien einer Art psychologischer Folter ausgesetzt gewesen. In der Schule wird der junge Elon auch noch gemobbt - und von einer Gang verprügelt. Einmal musste er gar deswegen eine Woche ins Krankenhaus. Elon wechselt die Schule.

Blastar-Videospiel

Entwicklung des Videospiels "Blastar"
Der junge Elon flüchtet sich in eine Parallelwelt. Er liest schon früh Bücher - von Science-Fiction bis zur Encyclopedia Britannica. Mit zehn Jahren sieht er zum ersten Mal in Johannesburg einen Computer. Er ist sofort fasziniert: "Ich dachte, Mann, heilige Scheiße!" Er drängt seinen Vater, ihm einen Commodore zu kaufen. In drei Tagen lernt er die Basic-Programmiersprache. Bereits mit zwölf Jahren entwickelt Elon Musk ein eigenes Videospiel mit dem Namen "Blastar".

Elon Musk und Freund an der Queens University Ontario, Kanada

Studium in Kanada
Mit 17 verlässt Elon Südafrika und geht nach Kanada. Dort studiert er Physik und Wirtschaft. Jetzt blüht Elon so richtig auf... und lernt auch Frauen kennen.

Peter Thiel und Elon Musk mit einem Monitor mit PayPal-Logo

Von Zip2 zu X.com
Nach dem Studium geht Elon dahin, wo er schon immer hin wollte: in die USA. 1995 gründet er im Silicon Valley sein erstes Start-up: Zip2. 1999 wird es für 307 Millionen Dollar an Compaq verkauft. Elon Musk streicht 22 Millionen davon ein - und wird zum Dotcom-Millionär. Das Geld investiert er in einen Online-Bezahldienst, der die Bankenbranche umwälzen soll. Dabei lernt er den heutigen Tech-Investor Peter Thiel kennen, der mit einem Konkurrenzangebot auf dem Markt ist. Erst bekämpfen sich die beiden, dann fusionieren sie ihre Unternehmen, das später PayPal heißen wird. 2002 kauft Ebay PayPal für 1,5 Milliarden. Elon Musk kassiert erneut 250 Millionen.

Space-X-Team mit Tom Mueller (r), dem Konstrukteur und Designer des Triebwerks

SpaceX
Die geplatzte Dotcom-Blase bringt Elon Musk nicht aus dem Konzept. Kurz nach der Jahrtausendwende startet er seinen nächsten Traum, die Eroberung des Weltalls. 2002 gründet er in Los Angeles die Raumfahrtfirma "SpaceX". Gut 100 Millionen Dollar steckt er in SpaceX.

SpaceX-Rakete vor dem Start auf dem Kwaj Atoll

Harte Landung mit SpaceX
Viele prophezeien Musk, dass er die Millionen in der Raumfahrt in den Sand setzt. Zunächst behalten sie Recht. Die erste Rakete, die von einem Südsee-Atoll aus abhebt, stürzt in den Pazifik.

Elon Musc im mobilen Mission Control Wagen zur Beobachtung der SpaceX-Raketenstarts

Harte Landung mit SpaceX
Gebannt verfolgt Musk vom Kontrollraum die Starts. Doch auch die zwei nächsten Versuche misslingen. Musk steht kurz vor der Pleite.

SpaceX-Rakete Falcon 9

Durchbruch mit SpaceX
Aller guten Dinge sind vier: Im September 2008 gelingt der vierte Start der "Falcon"-Rakete. Die SpaceX-Mitarbeiter brechen in Jubel aus.

Dragon V2

Erster Großauftrag für SpaceX
Wenige Monate später erhält SpaceX von der Nasa einen 1,6 Milliarden Dollar großen Auftrag für zwölf Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation. Mit der Falcon9-Rakete und der neuartigen "Dragon"-Kapsel (im Bild) lässt sich ein unbemanntes Raumschiff sicher zur ISS und zurück zur Erde bringen.

Ein früher Tesla Roadster mit Elon Musk (r.) und Martin Eberhard

Einstieg bei Tesla und Bau des Elektro-Roadsters
Zeitgleich zum Raumfahrt-Abenteuer wagt sich Musk auch ins Autogeschäft. 2003 steigt er beim von JB Straubel und Martin Eberhard gegründeten Startup Tesla ein, um Elektroautos für ein breites Publikum anzubieten. Als erstes Modell wird der Roadster gebaut. Doch seine Einführung zieht sich hin. 2006 wird zwar der zweisitzige Sportwagen mit einem 292 PS starken Elektromotor erstmals enthüllt. Die Kleinserienproduktion beginnt aber erst 2008. Mit 109.000 Dollar ist der Roadster nicht gerade billig. Viele Promis nutzen das Auto als Prestigeobjekt. Der damalige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, und Schauspieler George Clooney zählen zu den ersten Roadster-Käufern.

Tesla Model S

Erfolg mit dem Tesla Model S
Für eine breitere Masse zugänglich wird das Model S. Es kostet "nur" noch zwischen 60.000 und 80.000 Dollar. 2013 wird das Model S als "World Green Car of the Year" ausgezeichnet: es ist ein Luxus-Fahrzeug, das sich wie ein Sportwagen fahren lässt, ohne die Umwelt zu verpesten, und bietet außerdem noch soviel Ladevolumen wie ein Geländewagen. Mit dem Model S startet Tesla in mehreren Ländern kräftig durch. Das beflügelt die Aktie.

Aufbau des Tesla Models S Sedan

Erfolg mit dem Tesla Model S
Der Elektromotor des Tesla Model S Sedan befindet sich im Heck, das Batteriepack am Boden.

Tesla Model X

Hoffnungsträger Tesla Model X
Einen zusätzlichen Schub soll das künftige Modell X bringen - eine ungewöhnliche Mischung aus Minivan und SUV. Es soll 2015 auf den Markt kommen. Die Verkaufspreise beginnen ab rund 70.000 Euro. Der "X" bietet viel Platz für sieben Personen. Die beiden Kofferräume in Front und Heck fassen mehr als 1.000 Liter Ladevolumen. Optischer Hingucker ist das Design mit den Flügeltürern: die Türen zum Fonds schwingen nach oben auf.

Elon Musk und Ex-Ehefrau Talulah Riley auf dem Sofa in ihrem Haus in Los Angeles

Elon Musk und Ex-Ehefrau Talulah Riley
Auch im Privatleben ist Musk ein bisschen verrückt. Nach der gescheiterten ersten Ehe war Musk zwei Mal mit der englischen Schauspielerin Talulah Riley verheiratet. 18 Monate nach der ersten Trennung vermählte er sich erneut mit ihr. Inzwischen sind sie zum zweiten Mal geschieden.

SolarCity-Screenshot

SolarCity
Mit noch billigeren und technologisch optimierten Solaranlagen hat Elon Musk die Energie-Branche aufgemischt. In den USA ist "Solarcity" bereits einer der größten Solar-Installateure.

Tesla-Akku Powerwall

Einstieg in das Geschäft mit Stromspeichern
Anfang Mai kündigte Musk den Einstieg ins Geschäft mit Stromspeichern für Privathaushalte und Unternehmen an. Mit "Powerwall" kann künftig jeder seinen Solarstrom zuhause speichern und sich autark mit Energie versorgen.

Skizze des Transportsystems Hyperloop

Hyperloop
Als nächsten Traum hat Musk die Revolution der Eisenbahn. Der "Hyperloop" soll in einem Vakuum bis zu 1.220 km/h fahren und für die 600 km lange Strecke von Los Angeles bis San Francisco nur eine halbe Stunde brauchen. Dann würden Flugzeuge überflüssig. Seit 2013 tüftelt das Musk-Team an der Realisierung des "Hyperloops".

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