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Die Top-Dividendenrenditen im Dax Rekordjahr

<strong>Dax</strong><br/>Wenn 2019 die 30 Dax-Unternehmen für ihr vergangenes Geschäftsjahr ihre Dividenden ausschütten, gibt es für die Aktionäre eine freudige Überraschung. Denn anders als im Vorjahr werden alle Dax-Mitglieder eine Dividende zahlen. Insgesamt werden gut 57 Milliarden Euro ausgeschüttet, so viel wie noch nie. Bei der Betrachtung der Renditen, also dem Ertrag in Relation zum Börsenkurs, muss jeder Anleger aber seine eigene Rechnung aufmachen - je nachdem, zu welchem Kurs er eingestiegen ist. Per 29.4.2019 ergeben sich für die renditestärksten Dax-Aktien folgende Ergebnisse...: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Dax
Wenn 2019 die 30 Dax-Unternehmen für ihr vergangenes Geschäftsjahr ihre Dividenden ausschütten, gibt es für die Aktionäre eine freudige Überraschung. Denn anders als im Vorjahr werden alle Dax-Mitglieder eine Dividende zahlen. Insgesamt werden gut 57 Milliarden Euro ausgeschüttet, so viel wie noch nie. Bei der Betrachtung der Renditen, also dem Ertrag in Relation zum Börsenkurs, muss jeder Anleger aber seine eigene Rechnung aufmachen - je nachdem, zu welchem Kurs er eingestiegen ist. Per 29.4.2019 ergeben sich für die renditestärksten Dax-Aktien folgende Ergebnisse...

Die Top-Dividendenrenditen im Dax Rekordjahr

<strong>Dax</strong><br/>Wenn 2019 die 30 Dax-Unternehmen für ihr vergangenes Geschäftsjahr ihre Dividenden ausschütten, gibt es für die Aktionäre eine freudige Überraschung. Denn anders als im Vorjahr werden alle Dax-Mitglieder eine Dividende zahlen. Insgesamt werden gut 57 Milliarden Euro ausgeschüttet, so viel wie noch nie. Bei der Betrachtung der Renditen, also dem Ertrag in Relation zum Börsenkurs, muss jeder Anleger aber seine eigene Rechnung aufmachen - je nachdem, zu welchem Kurs er eingestiegen ist. Per 29.4.2019 ergeben sich für die renditestärksten Dax-Aktien folgende Ergebnisse...: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Dax
Wenn 2019 die 30 Dax-Unternehmen für ihr vergangenes Geschäftsjahr ihre Dividenden ausschütten, gibt es für die Aktionäre eine freudige Überraschung. Denn anders als im Vorjahr werden alle Dax-Mitglieder eine Dividende zahlen. Insgesamt werden gut 57 Milliarden Euro ausgeschüttet, so viel wie noch nie. Bei der Betrachtung der Renditen, also dem Ertrag in Relation zum Börsenkurs, muss jeder Anleger aber seine eigene Rechnung aufmachen - je nachdem, zu welchem Kurs er eingestiegen ist. Per 29.4.2019 ergeben sich für die renditestärksten Dax-Aktien folgende Ergebnisse...

<strong>Daimler<br/></strong>Obwohl der Autobauer seine Dividende für 2018 von 3,65 auf 3,25 Euro gekürzt hat, liegt die Dividendenrendite im Dax mit aktuell 5,5 Prozent am höchsten.  Hauptversammlungs-Termin ist der 22. Mai.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Daimler
Obwohl der Autobauer seine Dividende für 2018 von 3,65 auf 3,25 Euro gekürzt hat, liegt die Dividendenrendite im Dax mit aktuell 5,5 Prozent am höchsten. Hauptversammlungs-Termin ist der 22. Mai.

<strong>Deutsche Telekom</strong><br/>Ihre Dividende von 0,70 Euro je Aktie für 2018 hat die Telekom schon Ende März gezahlt. Basierend auf dem Kurs vom 29.4. ergibt sich eine Dividendenrendite von 4,7 Prozent. Die Telekom gehört nicht nur traditionell zu den stabilsten Dividendenzahlern im Dax, sondern bietet auch stets eine überdurchschnittliche Rendite. Auch in institutionellen Dividendenfonds ist die T-Aktie eine feste Größe.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Deutsche Telekom
Ihre Dividende von 0,70 Euro je Aktie für 2018 hat die Telekom schon Ende März gezahlt. Basierend auf dem Kurs vom 29.4. ergibt sich eine Dividendenrendite von 4,7 Prozent. Die Telekom gehört nicht nur traditionell zu den stabilsten Dividendenzahlern im Dax, sondern bietet auch stets eine überdurchschnittliche Rendite. Auch in institutionellen Dividendenfonds ist die T-Aktie eine feste Größe.

<strong>BMW</strong><br/>Mit BMW steht ein weiterer Autobauer in der Reihe der renditestärksten Dividenenzahler ganz oben im Dax. Der Hauptversammlung am 16. Mai liegt ein Dividendenvorschlag von 3,50 Euro zur Abstimmung vor, das wäre aktuell eine Rendite von 4,61 Prozent.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

BMW
Mit BMW steht ein weiterer Autobauer in der Reihe der renditestärksten Dividenenzahler ganz oben im Dax. Der Hauptversammlung am 16. Mai liegt ein Dividendenvorschlag von 3,50 Euro zur Abstimmung vor, das wäre aktuell eine Rendite von 4,61 Prozent.

<strong>BASF</strong><br/>Nur knapp dahinter liegt der Chemieriese BASF, der bei einer Dividende von 3,20 Euro eine Rendite von 4,41 Prozent bietet. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

BASF
Nur knapp dahinter liegt der Chemieriese BASF, der bei einer Dividende von 3,20 Euro eine Rendite von 4,41 Prozent bietet.

<strong>Allianz</strong><br/>Platz fünf im Renditeranking geht an die Allianz, die bei genau 9,00 Euro (von 8,00 Euro im Vorjahr) eine Rendite von 4,20 Prozent auf die Waage bringt. Bei der Allianz kommt hinzu, dass sie mit 9,00 Euro je Aktie auf absoluter Basis an Platz zwei der Dividendenliste steht. Hauptversammlungstermin ist der 8. Mai.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Allianz
Platz fünf im Renditeranking geht an die Allianz, die bei genau 9,00 Euro (von 8,00 Euro im Vorjahr) eine Rendite von 4,20 Prozent auf die Waage bringt. Bei der Allianz kommt hinzu, dass sie mit 9,00 Euro je Aktie auf absoluter Basis an Platz zwei der Dividendenliste steht. Hauptversammlungstermin ist der 8. Mai.

<strong>Münchener Rück</strong><br/>Die Ehre der absolut höchsten Ausschüttung im Dax gebührt der Münchener Rück mit 9,25 Euro, die der Hauptversammlung heute zur Entscheidung vorliegt. Mit einer Rendite von 4,17 Prozent steht sie mit der Allianz damit nahezu gleichauf auf dem fünften Platz. Versicherungsaktien sind traditionell dividendenstark, auch zahlreiche Gesellschaften aus dem europäischen Ausland bieten attraktive Ausschüttungen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Münchener Rück
Die Ehre der absolut höchsten Ausschüttung im Dax gebührt der Münchener Rück mit 9,25 Euro, die der Hauptversammlung heute zur Entscheidung vorliegt. Mit einer Rendite von 4,17 Prozent steht sie mit der Allianz damit nahezu gleichauf auf dem fünften Platz. Versicherungsaktien sind traditionell dividendenstark, auch zahlreiche Gesellschaften aus dem europäischen Ausland bieten attraktive Ausschüttungen.

<strong>Eon</strong><br/>Viele Jahre galten Versorger als "Witwen- und Waisenpapiere" mit stabilen und berechenbaren Ausschüttungen. Das ist zwar spätestens seit Fukushima 2011 und der im Gefolge ausgerufenen Energiewende hierzulande nicht mehr so, trotzdem ist die Branche nach ihrer Neuaufstellung auch unter Dividendengesichtspunkten wieder auf dem Radarschirm aufgetaucht. Eon will 0,43 Euro zahlen (Hauptversammlung am 14. Mai), was einer Rendite von fast 4,5 Prozent entspricht.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Eon
Viele Jahre galten Versorger als "Witwen- und Waisenpapiere" mit stabilen und berechenbaren Ausschüttungen. Das ist zwar spätestens seit Fukushima 2011 und der im Gefolge ausgerufenen Energiewende hierzulande nicht mehr so, trotzdem ist die Branche nach ihrer Neuaufstellung auch unter Dividendengesichtspunkten wieder auf dem Radarschirm aufgetaucht. Eon will 0,43 Euro zahlen (Hauptversammlung am 14. Mai), was einer Rendite von fast 4,5 Prozent entspricht.

<strong>Covestro</strong><br/>Die ehmalige Kunststoffsparte von Bayer heißt heute Covestro und gilt als volatiles, weil zyklisches Investment. Auf den richtigen Einstiegszeitpunkt kommt es bei einer solchen Aktie also besonders an, wenn es um Dividendenrendite geht. Die bereits gezahlte Ausschüttung für 2018 lag bei 2,40 Euro, damit bietet das Papier aktuell immerhin 4,3 Prozent Rendite - wenn alles ruhig bleibt.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Covestro
Die ehmalige Kunststoffsparte von Bayer heißt heute Covestro und gilt als volatiles, weil zyklisches Investment. Auf den richtigen Einstiegszeitpunkt kommt es bei einer solchen Aktie also besonders an, wenn es um Dividendenrendite geht. Die bereits gezahlte Ausschüttung für 2018 lag bei 2,40 Euro, damit bietet das Papier aktuell immerhin 4,3 Prozent Rendite - wenn alles ruhig bleibt.

<strong>Lufthansa</strong><br/>Die Hauptversammlung der Kranichairline ist für den 7. Mai terminiert. Gezahlt werden soll für 2018 eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie, was eine Rendite von 3,6 Prozent bedeuten würde. Neue Zeiten bei Lufthansa, denn unter Dividendengesichtspunkten ist die Aktie eigentlich erst seit dem Vorjahr unter genauerer Beobachtung. Auch <a href="" externalId="0aa6b4c2-a8a7-4f4a-a979-f1825fb82e7d">das Fluggeschäft ist zyklisch</a> und vor allem politische Verwerfungen haben schon für so manche negative Überraschung in der Branche gesorgt. In Stein gemeißelt ist die Dividende also nicht, auch wenn die Lufthansa aus der gegenwärtigen Konsolidierung des Flugmarktes als Gewinner hervorgeht.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Lufthansa
Die Hauptversammlung der Kranichairline ist für den 7. Mai terminiert. Gezahlt werden soll für 2018 eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie, was eine Rendite von 3,6 Prozent bedeuten würde. Neue Zeiten bei Lufthansa, denn unter Dividendengesichtspunkten ist die Aktie eigentlich erst seit dem Vorjahr unter genauerer Beobachtung. Auch das Fluggeschäft ist zyklisch und vor allem politische Verwerfungen haben schon für so manche negative Überraschung in der Branche gesorgt. In Stein gemeißelt ist die Dividende also nicht, auch wenn die Lufthansa aus der gegenwärtigen Konsolidierung des Flugmarktes als Gewinner hervorgeht.

<strong>Siemens</strong><br/>Das Geschäftsjahr des Münchener Industriekonzerns (per 30.9.) ist schon fortgeschritten und gegenwärtig sieht es so aus, als könnte Siemens an die Dividende für das Vorjahr in Höhe von 3,80 Euro anknüpfen. Aktuell liegt die Dividendenrendite damit bei 3,56 Prozent. Dividendenjäger haben Siemens auch deshalb gerne, weil durch das krumme Geschäftsjahr der Konzern bereits im Januar zahlt, so dass Einkünfte besser auf das Kalenderjahr verteilt werden können. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Siemens
Das Geschäftsjahr des Münchener Industriekonzerns (per 30.9.) ist schon fortgeschritten und gegenwärtig sieht es so aus, als könnte Siemens an die Dividende für das Vorjahr in Höhe von 3,80 Euro anknüpfen. Aktuell liegt die Dividendenrendite damit bei 3,56 Prozent. Dividendenjäger haben Siemens auch deshalb gerne, weil durch das krumme Geschäftsjahr der Konzern bereits im Januar zahlt, so dass Einkünfte besser auf das Kalenderjahr verteilt werden können.

<strong>Vonovia</strong><br/>Geschäftlich steht der einzige Immobilienkonzern im Dax, Vonovia, dem Dividendenthema am nächsten. Denn halbwegs berechenbare Einkünfte sind hierzulande im Nullzinsumfeld außer den Dividenden nur noch die Mieten (die ja bekanntlich kräftig steigen). Vonovia (und auch andere Immobilienfirmen in den Indizes der zweiten Reihe) wandelt diese dem Investor praktischerweise in Dividenden um und zahlt 1,44 Euro (Hauptversammlung am 16. Mai). Macht eine Bruttorendite von derzeit 3,23 Prozent.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Vonovia
Geschäftlich steht der einzige Immobilienkonzern im Dax, Vonovia, dem Dividendenthema am nächsten. Denn halbwegs berechenbare Einkünfte sind hierzulande im Nullzinsumfeld außer den Dividenden nur noch die Mieten (die ja bekanntlich kräftig steigen). Vonovia (und auch andere Immobilienfirmen in den Indizes der zweiten Reihe) wandelt diese dem Investor praktischerweise in Dividenden um und zahlt 1,44 Euro (Hauptversammlung am 16. Mai). Macht eine Bruttorendite von derzeit 3,23 Prozent.

<strong>Beiersdorf</strong><br/>Aber es gibt auch weniger erfolgreiche Geschichten, wenn es um die Dividende geht. Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf hortet nämlich lieber sein Geld, als dass er es an seine Aktionäre ausschüttet. Kümmerliche 0,70 Euro werden schon seit Jahren gezahlt, weil das Unternehmen das Geld lieber ins operative Geschäft stecken will. Da Beiersdorf mehrheitlich im Familienbesitz ist, ist keine Besserung zu erwarten. Die Dividendenrendite von 0,74 Prozent gehört zu den schwächsten im Dax. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Beiersdorf
Aber es gibt auch weniger erfolgreiche Geschichten, wenn es um die Dividende geht. Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf hortet nämlich lieber sein Geld, als dass er es an seine Aktionäre ausschüttet. Kümmerliche 0,70 Euro werden schon seit Jahren gezahlt, weil das Unternehmen das Geld lieber ins operative Geschäft stecken will. Da Beiersdorf mehrheitlich im Familienbesitz ist, ist keine Besserung zu erwarten. Die Dividendenrendite von 0,74 Prozent gehört zu den schwächsten im Dax.

<strong>Wirecard</strong><br/>Schlusslicht im Dax beim Thema Dividendenrendite ist der Zahlungsabwickler Wirecard, der nur 0,20 Euro zahlt (Hauptversammlung am 18. Juni). Die Dividendenrendite liegt bei 0,14 Prozent und damit auf dem Niveau der zehnjährigen Bundesanleihe - und dürfte damit für dividendenorientierte Investoren kein Thema sein.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Wirecard
Schlusslicht im Dax beim Thema Dividendenrendite ist der Zahlungsabwickler Wirecard, der nur 0,20 Euro zahlt (Hauptversammlung am 18. Juni). Die Dividendenrendite liegt bei 0,14 Prozent und damit auf dem Niveau der zehnjährigen Bundesanleihe - und dürfte damit für dividendenorientierte Investoren kein Thema sein.

<strong>Bayer</strong><br/>Dass Dividendenstrategien auch ihre Tücken haben können, zeigt das Bayer-Papier, das erst gestern 2,80 Euro abgeworfen hat. Basierend auf dem ersten Schlusskurs nach der Ausschüttung ergibt sich eine Rendite von 4,71 Prozent und damit ein Spitzenplatz. Ob Bayer angesichts der teuren Rechtsrsiken in den USA im kommenden Jahr wieder so üppig ausschütten kann wie zuletzt, ist aber alles andere als sicher. Ein Beispiel dafür, dass die ausschließliche Betrachtung der Dividendenrendite <a href="" externalId="dokument_492842">zu kurz gegriffen sein kann</a>. Dividendenrenditen sind daher nicht mit festen Zinskupons zu verwechseln, auch wenn es in Nullzinszeiten verlockend ist.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Bayer
Dass Dividendenstrategien auch ihre Tücken haben können, zeigt das Bayer-Papier, das erst gestern 2,80 Euro abgeworfen hat. Basierend auf dem ersten Schlusskurs nach der Ausschüttung ergibt sich eine Rendite von 4,71 Prozent und damit ein Spitzenplatz. Ob Bayer angesichts der teuren Rechtsrsiken in den USA im kommenden Jahr wieder so üppig ausschütten kann wie zuletzt, ist aber alles andere als sicher. Ein Beispiel dafür, dass die ausschließliche Betrachtung der Dividendenrendite zu kurz gegriffen sein kann. Dividendenrenditen sind daher nicht mit festen Zinskupons zu verwechseln, auch wenn es in Nullzinszeiten verlockend ist.