1/23

Die Neuheiten der IAA 2019 Mobilität im Visier

Audi AI: Trail

Audi AI: Trail
Neben vielen Serien- und seriennahen Modellen präsentiert Audi auf der IAA den AI:Trail Quattro. Die Studie, die so sicherlich nie in Serie gehen wird, ist auf eine kompromisslose Geländegängigkeit ausgelegt. Es gibt vorn und hinten keine Überhänge. Die Bodenfreiheit liegt bei 34 Zentimetern. Jedes der vier Räder wird von einem eigenen Motor angetrieben. Der Elektromotor leistet 436 PS.

Die Neuheiten der IAA 2019 Mobilität im Visier

Audi AI: Trail

Audi AI: Trail
Neben vielen Serien- und seriennahen Modellen präsentiert Audi auf der IAA den AI:Trail Quattro. Die Studie, die so sicherlich nie in Serie gehen wird, ist auf eine kompromisslose Geländegängigkeit ausgelegt. Es gibt vorn und hinten keine Überhänge. Die Bodenfreiheit liegt bei 34 Zentimetern. Jedes der vier Räder wird von einem eigenen Motor angetrieben. Der Elektromotor leistet 436 PS.

Lamborghini Sian

Lamborghini Sian
Die VW-Tochter Lamborghini präsentiert mit dem Sián FKP 37 ihr schnellstes Modell aller Zeiten. Das Kürzel FKP wurde dabei zu Ehren des jüngst verstorbenen langjährigen Volkswagen-Chefs Ferdinand Karl Piech vergeben. Unter der Führung des im Jahr 1937 geborenen Managers hatte VW Lamborghini übernommen.

Der Zwölfzylinder-Sportwagen ist als Hybrid ausgelegt und verfügt über eine Leistung von 819 PS. In 2,8 Sekunden geht es von Null auf Hundert, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 km/h.

Weltpremiere des Mercedes Vision EQS auf der IAA 2019 in Frankfurt

Mercedes Studie Vision EQS
Einer der Stars auf der diesjährigen IAA ist mit Sicherheit die Mercedes-Studie Vision EQS. Sie bietet einen Ausblick auf das Modell, das 2021 oder 2022 auf den Markt kommen soll. Wie es das Buchstabenkürzel schon andeutet, handelt sich dabei um ein Elektrofahrzeug, das im Bereich des Spitzenmodells S-Klasse angesiedelt ist. Die Reichweite soll bei 700 Kilometern liegen, die Motorleistung bei mindestens 485 PS.

Mercedes GLE Coupé

Mercedes GLE Coupé
Deutlich eleganter als der etwas grobschlächtige Vorgänger präsentiert sich auf der IAA erstmals das GLE Coupé von Mercedes. Nach der Nomenklatur der Stuttgarter handelt sich dabei um ein Geländewagen-Coupé auf Basis der E-Klasse.

Byton M-Byte

Byton M-Byte
Mit dem chinesischen Elektroautohersteller Byton ist ein echter Newcomer auf der IAA vertreten. Der Name ist ein Synonym für “Bytes on Wheels”. Treibende Kraft bei den Chinesen war lange Zeit der ehemalige BMW-Manager Carsten Breitfeld, einer der wichtigsten Köpfe für die Elektroautostrategie der Münchner.

Auf der Automesse stellt Byton des SUV M-Byte vor. Hingucker ist insbesondere das Display mit einer Bilddiagonale von 48 (122 cm) vor dem Fahrer, das sich über gesamte Breite des Cockpits erstreckt. Die Reichweite soll je nach Motor- und Batterieausstattung zwischen 360 und 435 Kilometern liegen.

BMW-Studie Concept 4

BMW-Studie Concept 4
Mit der Studie Concept 4 gibt BMW einen Ausblick auf die kommende BMW 4er Reihe. Auffälligstes Merkmal ist die riesige “Niere”, also quasi der Kühlergrill, die bei diesem Modell nicht in die Breite, sondern stark in die Höhe gegangen ist.

BMW X6 in Vantablack

BMW X6
Die dritte Generation des BMW X6 feiert auf der IAA seine Publikumspremiere. Eine Besonderheit ist die neue Farbe Vantablack, laut BMW das schwärzeste Schwarz überhaupt. Es soll absolut kein Licht reflektieren. Das Modell ist noch etwas länger und breiter als der Vorgänger.

Land Rover Defender

Land Rover Defender
Wie erneuert man ein Auto, das wegen seines großen Erfolgs fast unverändert von 1948 bis 2016 gebaut wurde? Vor dieser Aufgabe stand Land Rover mit seinem Modell Defender. Das nun vorgestellte Modell gibt es mit zwei Karosserielängen und zwei Radständen und als Zwei- beziehungsweise Viertürer. Wie beim überaus erfolgreichen Vorgänger befindet sich das Ersatzrad außen am Heck. Wer will, kann den Defender mit einem Klappsitz zwischen den beiden Vordersitzen ordern. Dann ist selbst die Kurzversion bereits ein Sechssitzer.

Seat Cupra Tavascan

Seat Cupra Tavascan
Die Seat-Tochter Cupra präsentiert auf der IAA erstmals die Studie Cupra Tavascan Concept. Das SUV-Coupé verfügt als Elektroauto mit zwei Motoren und Allradantrieb über 306 PS und soll über eine Reichweite von 450 Kilometern verfügen. 

Audi Q3 Sportback

Audi Q3 Sportback
Mit dem Audi Q3 Sportback steigen die Ingolstädter noch stärker in den Markt für sogenannte SUV-Coupés ein. Im Vergleich zum "normalen" Q3 ist der Sportback drei Zentimeter flacher.

1er BMW

1er BMW
Nun hat es BMW auch beim 1er getan: Auch die dritte Generation verfügt nicht mehr über Hinterradantrieb. Stattdessen wird die Kraft über die Vorderräder auf die Straße gebracht. Auch Sechszylinder sind wegen der neuen Technik nicht mehr vorgesehen. Außerdem wird es das Modell nur noch als Viertürer geben. Dafür gibt es mehr Platz und eine bessere Wintertauglichkeit.

BMW 3er Touring

BMW 3er Touring
Dem neuen Kombimodell des BMW 3er Touring bleibt dagegen der Heckantrieb erhalten. Dafür müssen BMW-Puristen auch beim Touring ebenso wie bei der vor einem halben Jahr vorgestellten Limousine auf den so genannten "Hofmeister-Knick" verzichten. Dieses Design-Merkmal eines doppelt geknickten Übergangs an der C- beziehungsweise D-Säule ist bei dem Kassenschlager nun Geschichte. Der Preisaufschlag des Tourings im Vergleich zur Limousine liegt bei rund 1.500 Euro. Der Stauraum beträgt zwischen 500 und 1.510 Litern.

Ford Kuga

Ford Kuga
Die dritte Generation des Ford Kuga wird länger, breiter und flacher. Das SUV auf Basis des Ford Focus’ hat im Vergleich zum Vorgänger rund 90 Kilo abgespeckt - einer neuen Plattform mit hochfesten Stahlsorten sei Dank. Ansonsten setzt Ford auch beim Kuga verstärkt auf eine Elektrifizierung des Motorenangebots. So soll es einen Hybrid und einen Plug-in-Hybrid geben. Zudem setzt man in der Mild-Hybrid-Version auf einen Diesel mit Starter-­Generator und Lithium-Ionen-Batterie, der über den Zahnriemen angetrieben wird. Kunden können zwischen Front- und Allradantrieb wählen.

Ford Puma

Ford Puma
Nach achtzehn Jahren Pause lässt Ford den Namen Puma wieder auferstehen. Doch anstatt eines kleinen Sportcoupés verbirgt sich dieses Mal ein kleines SUV auf Basis des Ford Fiesta dahinter. Zunächst werden ausschließlich Dreizylinder-Benziner mit einem Hubraum von einen Liter verfügbar sein. Später folgt auch ein Diesel. Der Kofferraum fällt mit 456 Litern erstaunlich groß aus. Unter dem eigentlichen Laderaum gibt eine Bodenwanne mit Wasserabfluss - falls diese mal dreckig geworden sein sollte. Die Sitzbezüge lassen sich per Reißverschluss entfernen und in der Waschmaschine waschen. Einen Allradantrieb gibt es allerdings nicht.

Honda e

Honda e
Nun steigt auch der japanische Autohersteller Honda in den Markt für reine Elektroautos ein. Auf der IAA ist erstmals die Serienversion des Kleinwagens Honda e zu sehen. Das Modell im Retro-Design verfügt über einen Akku mit einer Kapazität von 35,5 kWh, der eine Reichweite von 220 Kilometern ermöglichen soll.

Ansonsten wirkt der Honda e futuristisch. Anstelle von konventionellen Außenspiegeln verfügt das Elektroauto über kleine Kameras an den Türen, die ihre Bilder in Echtzeit auf Monitore im Innenraum übertragen. Der Fahrer blickt dabei über insgesamt fünf Monitore, die über die gesamte Breite des Fahrzeugs reichen.

Hyundai i10

Hyundai i10
Nach sechs Jahren Bauzeit präsentiert der koreanische Autokonzern Hyundai den völlig neue Kleinwagen i10. Der aktuellen Automode folgend, wird die dritte Generation des Kleinwagens etwas breiter und etwas flacher. Das soll den Wagen sportlicher aussehen lassen. Bei Motorisierung setzt Hyundai auf Bewährtes. Es wird einen 1,0-Liter-Dreizylinder mit 67 PS und einen 1,2-Liter-Vierzylinder mit 84 PS geben. Der Fahrer blickt beim Infotainmentsystem auf ein acht Zoll großes Display - angeblich das größte im Kleinwagenbereich.

KIA XCeed

KIA XCeed
Mit dem XCeed bringt die Hyundai-Tochter Kia nach Ceed-Fünftürer, -Kombi und dem viertürigen Kombi-Coupé nun ein SUV-Coupé auf den Markt. Der XCeed ist etwas höher und länger als die Limousine. Wie viele kompakte SUVs wird auch der XCeed nicht mit Allradantrieb angeboten.

Merecedes GLB

Mercedes GLB
Zwei Monate nach der Weltpremiere im kleinen Kreis stellt Mercedes sein neues SUV auf der IAA einer großen Öffentlichkeit vor. Es hört auf die Buchstabenkombination GLB, also ein Geländefahrzeug auf Basis der B-Klasse. Mit einer Länge von 4,63 Metern reicht er bis auf zwei Zentimeter an den eigentlich höher positionierten GLC heran. Wer will, kann den GLB auch als Siebensitzer bestellen. In der dritten Sitzreihe reicht die Beinfreiheit aber nur für Menschen mit nicht allzu langen Beinen.

Mini Cooper SE

Mini Cooper SE
Vor zehn Jahren wurde die Technik von BMWs erstem Elektroauto i3 in der damaligen Mini-Karosserie erprobt. Nun bringt BMW den ersten Serien-Mini mit der Technik aus dem aktuellen BMW i3 auf den Markt. Der Akku hat eine Kapazität von 32,6 kWh, die Reichweite liegt bei 270 Kilometern. Der 184 PS starke Motor treibt Mini-typisch die Vorderräder an.

Opel Corsa e

Opel Corsa/Opel Corsa e
Opel feiert mit dem neuen Corsa gleich eine doppelte Premiere. Denn den Kleinwagen wird es sowohl mit Verbrennungsmotoren als auch als waschechte Elektroauto geben. Im Vergleich zum Vorgänger hat er um rund 100 Kilo abgespeckt. Erstmals baut der Corsa auf einer Plattform des neuen Eigners Peugeot auf. Gegen Aufpreis gibt es Matrix-LED-Scheinwerfer und eine Achtgang-Automatik.

Der Corsa-e kostet dagegen knapp 30.000 Euro. Der Elektromotor leistet 136 PS, die Batterien haben eine Kapazität von 50 kWh, damit soll der E-Corsa 330 Kilometer Reichweite schaffen.

Porsche Taycan Turbo S

Porsche Taycan Turbo S
Porsches erstes Elektroauto hört auf den Namen Taycan. Der Name stammt aus dem Türkischen und bedeutet “lebendig wie ein Fohlen”. Bezogen auf die Leistung von bis zu 761 PS ist wohl eher eine riesige Herde gemeint. Diese schnellste Variante - der Turbo S - rennt von Null auf 100 in nur 2,8 Sekunden. Die Reichweite liegt in der Einstiegsversion bei 450 Kilometern. Mit einer Ladeleistung bis zu 270 Kilowatt lassen sich in fünf Minuten bis zu 100 Kilometer Reichweite hinzugewinnen.

VW ID.3

VW ID.3
Mit der Vorstellung des Kompaktwagens ID.3 wird das Elektroauto-Zeitalter wohl auch in Deutschland so richtig starten. Die Preisliste für das Fahrzeug in Golf-Größe soll bei unter 30.000 Euro beginnen. Dafür gibt es eine Reichweite von 330 Kilometern. Zwei weitere Akkupakete versprechen Reichweiten von bis zu 550 Kilometern.

Seit der Vorstellung des Prototypen vor einigen Monaten haben bereits rund 30.000 Interessenten den Wagen vorbestellt und eine Anzahlung geleistet. Der ID.3 soll Mitte 2020 auf den Markt kommen.

VW T-Roc Cabrio

VW T-Roc Cabrio
Volkswagen wird auf der IAA auch die Cabrioversion des Kompakt-SUV T-Roc zeigen. Das Cabrio verfügt wie der inoffizielle Vorgänger Golf Cabrio über ein klassisches Stoffverdeck, das sich innerhalb von neun Sekunden vollautomatisch öffnen und schließen lässt.