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Die neuesten Schachzüge von Warren Buffett Mehr Apple, weniger IBM

Schachzug

13F – ein Formular, das es in sich hat
Am Dienstagabend war es wieder soweit: Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway hatte ihre Mitteilung zum Aktienportfolio an die US-Börsenaufsicht SEC übermittelt. Diese so genannten 13F-Filings werden von Anlegern auf der ganzen Welt genauestens verfolgt – geben sie doch einen spannenden Einblick in die Schachzüge der großen Investoren am Aktienmarkt.

Die neuesten Schachzüge von Warren Buffett Mehr Apple, weniger IBM

Schachzug

13F – ein Formular, das es in sich hat
Am Dienstagabend war es wieder soweit: Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway hatte ihre Mitteilung zum Aktienportfolio an die US-Börsenaufsicht SEC übermittelt. Diese so genannten 13F-Filings werden von Anlegern auf der ganzen Welt genauestens verfolgt – geben sie doch einen spannenden Einblick in die Schachzüge der großen Investoren am Aktienmarkt.

<strong>Apple </strong><br/>Der einst Tech-Konzernen so ablehnend gegenüber stehende Warren Buffett hat sich zum echten Apple-Fan gemausert. Im vergangenen Quartal schraubte er seinen Anteil um 5,2 Prozent in die Höhe. Damit dürfte er massiv von Apples jüngstem Anstieg profitiert haben. Erst Anfang August hatte Apple das Wettrennen gegen Amazon gewonnen und als erstes Unternehmen die Eine-Billion-Dollar-Marke beim Börsenwert geknackt. Buffett selbst hat übrigens kein iPhone, sondern ein Klapphandy. : Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum 1 Jahr

Apple
Der einst Tech-Konzernen so ablehnend gegenüber stehende Warren Buffett hat sich zum echten Apple-Fan gemausert. Im vergangenen Quartal schraubte er seinen Anteil um 5,2 Prozent in die Höhe. Damit dürfte er massiv von Apples jüngstem Anstieg profitiert haben. Erst Anfang August hatte Apple das Wettrennen gegen Amazon gewonnen und als erstes Unternehmen die Eine-Billion-Dollar-Marke beim Börsenwert geknackt. Buffett selbst hat übrigens kein iPhone, sondern ein Klapphandy.

<strong>IBM </strong><br/>Dagegen ist der Technologiekonzern IBM bei Buffett endgültig in Ungnade gefallen. Er reduzierte seine Position in "Big Blue" um 94,5 Prozent auf 2,05 Millionen Aktien. Im vergangenen Jahr hatte Buffett auf CNBC gesagt, er sei sich bezüglich der Zukunft von Apple "sicherer" als bezüglich der Zukunft von IBM. "IBM ist ein starkes Unternehmen – aber es hat auch sehr starke Konkurrenten.": Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

IBM
Dagegen ist der Technologiekonzern IBM bei Buffett endgültig in Ungnade gefallen. Er reduzierte seine Position in "Big Blue" um 94,5 Prozent auf 2,05 Millionen Aktien. Im vergangenen Jahr hatte Buffett auf CNBC gesagt, er sei sich bezüglich der Zukunft von Apple "sicherer" als bezüglich der Zukunft von IBM. "IBM ist ein starkes Unternehmen – aber es hat auch sehr starke Konkurrenten."

<strong>Goldman Sachs </strong><br/>Im Finanzsektor fand Goldman Sachs die Zustimmung des Altmeisters. Über sein Investmentvehikel Berkshire Hathaway schraubte Buffett seinen Anteil an der New Yorker Investmentbank um 21 Prozent in die Höhe. Buffett war erstmals 2008 nach der Lehman-Pleite und damit auf dem Höhepunkt der Finanzkrise bei Goldman Sachs eingestiegen. : Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Goldman Sachs
Im Finanzsektor fand Goldman Sachs die Zustimmung des Altmeisters. Über sein Investmentvehikel Berkshire Hathaway schraubte Buffett seinen Anteil an der New Yorker Investmentbank um 21 Prozent in die Höhe. Buffett war erstmals 2008 nach der Lehman-Pleite und damit auf dem Höhepunkt der Finanzkrise bei Goldman Sachs eingestiegen.

<strong>Teva</strong><br/>Neuerdings hält Berkshire Hathaway auch zusätzliche Anteile am israelischen Pharmaunternehmen Teva: Der Aktienbestand wuchs um 6,7 Prozent auf nunmehr 43,2 Millionen. Der Einstieg Buffetts bei Teva war Anfang des Jahres bekanntgeworden.: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Teva
Neuerdings hält Berkshire Hathaway auch zusätzliche Anteile am israelischen Pharmaunternehmen Teva: Der Aktienbestand wuchs um 6,7 Prozent auf nunmehr 43,2 Millionen. Der Einstieg Buffetts bei Teva war Anfang des Jahres bekanntgeworden.

<strong>Phillips 66 </strong><br/>Seinen Anteil an Phillips 66 hat Buffett um 24 Prozent reduziert, zugleich aber beteuert, dem Raffinerieunternehmen als langfristiger Investor erhalten zu bleiben. Seine ersten Aktien von Phillips 66 hat Buffett übrigens nicht gekauft, sie wurden ihm geschenkt. Und zwar als Abspaltung, als Spin-off, des Energieriesen ConocoPhillips, der vor gut vier Jahren sein Downstream-Geschäft unbedingt loswerden wollte. : Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Phillips 66
Seinen Anteil an Phillips 66 hat Buffett um 24 Prozent reduziert, zugleich aber beteuert, dem Raffinerieunternehmen als langfristiger Investor erhalten zu bleiben. Seine ersten Aktien von Phillips 66 hat Buffett übrigens nicht gekauft, sie wurden ihm geschenkt. Und zwar als Abspaltung, als Spin-off, des Energieriesen ConocoPhillips, der vor gut vier Jahren sein Downstream-Geschäft unbedingt loswerden wollte.

<strong>Delta Airlines</strong><br/>Im Bereich der Flugbranche hat Buffett seine Positionen ordentlich angepasst. So erhöhte er seinen Anteil an der 1924 gegründeten amerikanischen Fluggesellschaft Delta um 18,8 Prozent. : Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Delta Airlines
Im Bereich der Flugbranche hat Buffett seine Positionen ordentlich angepasst. So erhöhte er seinen Anteil an der 1924 gegründeten amerikanischen Fluggesellschaft Delta um 18,8 Prozent.

<strong>Southwest Airlines</strong><br/>Auch die Position bei Southwest Airlines hat Buffett kräftig in die Höhe geschraubt, um 18,7 Prozent. Erst vor einer Woche hatte die US-Investmentbank Morgan Stanley mit einer Studie für Aufregung gesorgt, wonach sich Buffett Southwest Airlines komplett einverleiben könnte. Laut den Analysten wäre der Kauf von Southwest Airlines eine "gute strategische Akquisition", die hervorragend in das Portfolio von Berkshire Hathaway passen würde. : Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Southwest Airlines
Auch die Position bei Southwest Airlines hat Buffett kräftig in die Höhe geschraubt, um 18,7 Prozent. Erst vor einer Woche hatte die US-Investmentbank Morgan Stanley mit einer Studie für Aufregung gesorgt, wonach sich Buffett Southwest Airlines komplett einverleiben könnte. Laut den Analysten wäre der Kauf von Southwest Airlines eine "gute strategische Akquisition", die hervorragend in das Portfolio von Berkshire Hathaway passen würde.

<strong>American Airlines </strong><br/>Derweil hat Berkshire Hathaway seine Anteile am Southwest-Konkurrenten American Airlines um 2,8 Prozent reduziert. Dahinter steckten keine strategischen Entscheidungen, stellte Buffett bereits am Montag klar. Hintergrund sei vielmehr die Maßgabe der Investmentfirma, niemals mehr als zehn Prozent an einem Unternehmen zu halten.: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum 1 Jahr

American Airlines
Derweil hat Berkshire Hathaway seine Anteile am Southwest-Konkurrenten American Airlines um 2,8 Prozent reduziert. Dahinter steckten keine strategischen Entscheidungen, stellte Buffett bereits am Montag klar. Hintergrund sei vielmehr die Maßgabe der Investmentfirma, niemals mehr als zehn Prozent an einem Unternehmen zu halten.

<strong>United Continental</strong><br/>Dieser Zehn-Prozent-Regel fielen unter anderen auch Papiere der US-Fluggesellschaft United Continental zum Opfer. Buffett reduzierte hier seine Position um 3,7 Prozent. : Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

United Continental
Dieser Zehn-Prozent-Regel fielen unter anderen auch Papiere der US-Fluggesellschaft United Continental zum Opfer. Buffett reduzierte hier seine Position um 3,7 Prozent.