1/19

Die neuen Autos aus Genf Vom Ferrari 812 Superfast bis zum Seat Ibiza

Ferrari 812 Superfast

Ferrari 812 Superfast
Zu den Stars auf der Messe dürfte der neue Super-Ferrari gehören. Der 812 Superfast ist mit 800 PS und über 340 km/h der bislang stärkste und schnellste Straßensportwagen. Er beschleunigt in 2,9 Sekunden auf 100 km/h. Der Superfast ist das erste Modell der neuen F12-Generation. Wann der schnellste Ferrari aller Zeiten kommt und was er kostet, ist noch offen. Ein Erfolg des Superfast könnte der Ferrari-Aktie neuen Schub geben. Sie ist auf Ein-Jahres-Sicht um fast 75 Prozent nach vorne gerast.

Die neuen Autos aus Genf Vom Ferrari 812 Superfast bis zum Seat Ibiza

Ferrari 812 Superfast

Ferrari 812 Superfast
Zu den Stars auf der Messe dürfte der neue Super-Ferrari gehören. Der 812 Superfast ist mit 800 PS und über 340 km/h der bislang stärkste und schnellste Straßensportwagen. Er beschleunigt in 2,9 Sekunden auf 100 km/h. Der Superfast ist das erste Modell der neuen F12-Generation. Wann der schnellste Ferrari aller Zeiten kommt und was er kostet, ist noch offen. Ein Erfolg des Superfast könnte der Ferrari-Aktie neuen Schub geben. Sie ist auf Ein-Jahres-Sicht um fast 75 Prozent nach vorne gerast.

Opel Insignia II

Opel Insignia
Wegen der geplanten Übernahme durch Peugeot rücken die neuen Autos von Opel in Genf etwas in den Hintergrund. Dabei wollten die Rüsselsheimer mit einer großen Modelloffensive 2017 kräftig durchstarten. Besonders große Hoffnungen setzt Opel auf sein Flagschiff, den neuen Insignia. Die viertürige Limousine ist als Basis-Version ab 25.940 Euro zu haben. 1.000 Euro mehr kostet die Kombi-Variante. Der Insignia verfügt über das hochmoderne Intellilux LED-Matrix-Licht, einen aktiven Spurhalte-Assistenten und Komfort-Funktionen wie eine Parkplatzreservierung über den Telematik-Dienst OnStar.

Opel Crossland X

Opel Crossland X
Was aus "Peugeopel" werden könnte, zeigt der neue Crossland X. Er ist das erste Produkt der Kooperation von Opel und Peugeot und basiert auf der PSA-Plattform. Das Stadt-SUV hat die gleichen Bauteile wie der geplante Citroen-Geländewagen C3. Der Crossover, der die Nachfolge des Meriva antritt, besitzt erstmals eine Rückfahrkamera mit 180-Grad-Panorama. LED-Scheinwerfer und Matrixlicht gibt's auf Wunsch. Die Preise des Crossland X stehen noch nicht fest.

Mercedes E-Klasse Cabrio

Mercedes E-Klasse Cabrio
Oben ohne präsentiert sich Mercedes in Genf. Der Cabrio komplettiert die E-Klasse-Familie, die bisher aus Limousine, Kombi und Coupé besteht. Das Stoffdach mit Glasscheibe öffnet sich in gut 20 Sekunden bei einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h. Der Viersitzer ist im Vergleich zu seinem Vorgänger um zwölf Zentimeter gewachsen. Die Preise für das Mercedes-Cabrio beginnen angeblich bei rund 53.000 Euro. Es gibt vier Varianten als Benziner und Diesel.

Mercedes Maybach G 650 Landaulet

Mercedes Maybach G 650 Landaulet
Auch die G-Klasse wird erweitert - und wie. Mit dem Maybach G 650 Landaulet bringen die Schwaben den nach eigenen Angaben "luxuriösesten Geländewagen und exklusivsten Cabrio der Welt" nach Genf. Der 630 PS starke Maybach-SUV sprintet in sechs Sekunden auf 100 km/h. Die elektrisch verstellbaren Sesseln mit Massageprogramm und Liegeposition sorgen für Wellness-Gefühle beim Fahren. Wenn sich das Stoffverdeck binnen 30 Sekunden öffnet, lässt sich die Rückbank zur vornehmen Sitzliege umnutzen. All dieser Luxus hat seinen Preis. Der G 650 dürfte wohl gut 500.000 Euro kosten. Das wäre der teuerste Mercedes in der aktuellen Preisliste. Es soll nur 99 Exemplare geben.

VW Arteon

VW Arteon
Der Wolfsburger Autobauer hat den Abgas-Skandal fast abgeschüttelt und will nun mit neuen Modellen punkten. Auf dem Autosalon am Lac Léman zeigt VW den luxuriösen CC-Nachfolger, den Arteon. Der Name setzt sich aus Art (Kunst) und eon für VW-Premiumautos zusammen. Das Oberklasse-Fahrzeug, das eine Art Ersatz für den erfolglosen Phaeton sein dürfte, besticht durch viel Holz, Leder und Chrom. Beim viertürigen Fließheck-Modell fallen optisch vor allem der breite Passat-Grill und die dreidimensional gestalteten LED-Frontscheinwerfer auf. Im Innenraum enthält der Luxus-VW den modularen Infotainment-Baukasten mit Analoguhr, Breitband-Luftausströmer und Fingerabdruck-Speicher. Der Preis für den Arteon dürfte bei mindestens 35.000 Euro liegen.

Audi Q8

Audi Q8
Mit einer sportlichen Version des Q8 bläst Audi in Genf zum Angriff auf den Mercedes GLE Coupé und den BMW X6. Der SUV ist mit über 300 km/h Spitzengeschwindigkeit sogar schneller als ein Porsche 911. Mit 605 PS beschleunigt der Q8 in unter vier Sekunden auf 100 km/h. Der Supersportler baut auf der Plattform des neuen Q7 auf. Designerisch orientiert er sich am Quattro aus den 1980er Jahren. Bis der Q8 allerdings auf die Straße kommt, wird es noch einige Zeit dauern. Erst 2018 soll er im Handel erhältlich sein - für mindestens 150.000 Euro. In Genf steht der Super-SUV als Konzeptfahrzeug.

BMW 5er Touring 3

BMW 5er Touring 3
Mit der neuen 5er-Reihe will BMW 2017 wieder kräftig Gas geben. In Genf packen die Bayern die Kombi-Variante aus, den 5er Touring. Er ist mit 4,94 Meter drei Zentimeter länger als sein Vorgänger. Der Kombi wird als Diesel und Benziner angeboten. Das Basismodell mit 190 PS kostet knapp 48.000 Euro. Er kommt im Sommer in den Handel.

Porsche Panamera Sport Turismo

Porsche Panamera Sport Turismo
Revolution in Zuffenhausen: Selbst Porsche baut einen Kombi. In Genf enthüllen die Schwaben mit dem Panamera Sprt Turismo den ersten Porsche Kombi. Er bietet 430 Liter Kofferraum. Den Kombi gibt es in fünf Varianten: drei Benziner, ein Diesel und ein Plug-in-Hybrid. Sie leisten 330 bis 550 PS. Die Preise starten bei stolzen 97.600 Euro. Im Oktober soll der Porsche-Kombi auf die Straße rollen.

Bentley Bentayga

Bentley Bentayga Mulliner
Mit ihrem ersten SUV hat die britische Edelmarke Bentley einen Riesen-Coup gelandet. Der Bentayga verkauft sich glänzend und sorgte 2016 für einen Absatzrekord bei der VW-Tochter. In Genf präsentieren die Briten die Mulliner-Version des Bentayga. Sie schafft 608 PS. Der laut Bentley schnellste SUV der Welt kann ab dem Frühjahr bestellt werden – für 208.000 Euro.

Ford Fiesta

Ford Fiesta
Was bei VW der Golf, ist bei Ford der Fiesta. Über 17 Millionen Exemplare des Kleinwagens wurden seit 1976 verkauft. Auf dem Genfer Autosalon zeigen die Amerikaner die achte Generation des Fiesta. Der neue Fiesta soll im Sommer auf den Markt kommen. Der Kleinwagen ist um sieben Zentimeter auf 4,04 Meter gewachsen und hat es in sich. Besonders beeindruckend sind die 15 Assistenzsysteme, über die der Fiesta verfügt- vom adaptiven Tempomat, über die Spurverlassenswarnung, den Totwinkelwarner, die Rückfahrkamera, die Verkehrsschilderkennung bis hin zum Kollisionswarner, der Fußgänger erkennt und nötigenfalls eigenständig bremst. Automatisch Ein- und Ausparken kann der kleine Ford auch. Gut 14.000 Euro soll der neue Fiesta kosten. Es gibt sieben verschiedene Motorvarianten.

Ford Fiesta ST Line

Ford Fiesta ST
Zusätzlich bringt Ford ein sportliches Modell des Fiesta nach Genf: den Fiesta-ST. Er beschleunigt in 6,7 Sekunden auf 100 km/h und leistet satte 200 PS. Der ST kommt allerdings erst 2018 auf die Straße.

Seat Ibiza

Seat Ibiza
Bei der spanischen VW-Tochter läuft es derzeit rund. Seat hat das fünfte Jahr in Folge Umsatz und Absatz gesteigert. Neuen Schub soll jetzt die fünfte Generation des Ibiza bringen, die in Genf enthüllt wird. Der neue Ibiza kommt im Juni in den Handel. Es ist das erste Fahrzeug im VW-Konzern, das die neue Plattform MQB-A0 (modularer Querbaukasten) nutzen darf – noch vor dem für die zweite Jahreshälfte geplanten neuen VW Polo. Beim Design ähnelt der Ibiza dem großen Bruder Leon. Der Kleinwagen wird in mehreren Benziner- und Diesel-Varianten (von 65 bis 150 PS) angeboten. Er lässt sich mit mehreren Assistenzsystemen ausstatten- vom adaptiven Tempomaten, über Parksensoren bis hin zur Rückfahrkamera.

Volvo XC60

Volvo XC60
Die Schweden haben den kleinen Bruder des XC90 im Gepäck: den neuen XC60. Er soll dem Mercedes GLC, dem BMW X3 und dem Audi Q5 Marktanteile abjagen. Der SUV wird am ersten Pressetag des Autosalons enthüllt. Bisher hütet Volvo die Bilder des neuen Hoffnungsträgers wie ein Geheimnis. Klar ist nur, dass der neue XC 60 über einen Notbrems-, Spurhalte und Totwinkel-Assistent verfügt. Es soll mehrere Benziner-Varianten von 105 bis 320 PS geben. Auch ein Plug-in-Hybrid, der bis zu 50 Kilometer rein elektrisch fahren kann, ist vorgesehen.

Rinspeed Oasis

Rinspeed Oasis
Im Gegensatz zu den Messen in Paris (2016) und Frankfurt (IAA 2015) stehen die Elektroautos in Genf in der zweiten Reihe. Nicht so am Stand von Rinspeed. Dort wird das Elektroauto der Zukunft gezeigt - mit Blumenbeet hinter dem Cockpit und Solarmodulen auf dem Dach. Der Innenraum dient als Wohlfühlstube. Es gibt Drehsessel und große Panorama-Displays. Leider ist der Rinspeed Oasis reine Zukunftsmusik. Es handelt sich um eine spielerische Designstudie. Vielleicht aber lässt sich die eine oder andere Idee oin künftigen autonom fahrenden Elektroautos verwirklichen.

Sbarro-Mojave

Sbarro-Mojave
Ebenfalls "nur" eine schöne Designstudie ist der Elektrosportwagen Mojave. Das Konzept stammt von den Studenten der Designschule Ecole Espera Sbarro aus Montbéliard in Frankreich. Das Ökoauto bringt es auf 294 PS.

Peugeot Partner Tepee Electric

Peugeot Partner Tepee Electric
Realistischer ist da schon eher die E-Kombi-Studie von Peugeot Partner Tepee. Die Franzosen präsentieren in Genf den Hochdachkombi in einer rein elektrischen Version. Für den Antrieb sorgt ein 49 kW und 200 Nm starker Elektromotor. Die Reichweite beträgt 170 Kilometer. Der Elektro-Kombi soll im September auf den Markt kommen.

Citroen C Aircross Concept

Citroen C Aircross Concept
Nebenan enthüllt Citroen ebenfalls eine Studie: den C-Aircross. Der Kompakt-SUV ähnelt dem neuen C3. Das Konzeptfahrzeug markiert den Auftakt einer breiten SUV-Offensive der Franzosen. Lange Zeit hatte Citroen dieses Segment vernachlässigt. Der C-Aircross sticht mit seinen großen Scheinwerfern an der Front optisch hervor. Die Designer haben sich einiges einfallen lassen. Kameras ersetzen Außen- und Rückspiegel. Der Innenraum soll ein helles und großzügiges Raumgefühl vermitteln.

DS 7 Crossback

DS 7 Crossback
Ebenfalls ins SUV-Segment strebt DS, die Edelmarke von Citroen. In Genf enthüllen die Franzosen den DS 7 Crossback, der im Frühjahr 2018 auf den Markt kommen soll. Das Design wirkt relativ schlicht mit scharfen grafischen Linien. Der DS7 Crossback soll dem Audi Q5, BMW X3, Mercedes GLXC und dem Volvo XC6ß0 Konkurrenz machen. Die Preise beginnen ab 30.000 Euro.