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Die nächsten Börsenkandidaten IPO-Pipeline

Velero immobilie in Wittstock

Velero
Sollten es die Marktbedingungen erlauben, will die Berliner Immobilienfirma noch 2020 an die Börse. Dabei will Velero neue Aktien im Volumen eines dreistelligen Millionenbetrags ausschließlich an institutionelle Investoren ausgeben. Diese Privatplatzierung ist also kein IPO im eigentlichen Sinne. Mit dem Erlös will Velero knapp 10.200 Wohnungen von angelsächsischen Investoren kaufen, und damit vom Dienstleister zum Immobilienmanager werden. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist eine zeitnahe Aufnahme in den SDax.

Die nächsten Börsenkandidaten IPO-Pipeline

Velero immobilie in Wittstock

Velero
Sollten es die Marktbedingungen erlauben, will die Berliner Immobilienfirma noch 2020 an die Börse. Dabei will Velero neue Aktien im Volumen eines dreistelligen Millionenbetrags ausschließlich an institutionelle Investoren ausgeben. Diese Privatplatzierung ist also kein IPO im eigentlichen Sinne. Mit dem Erlös will Velero knapp 10.200 Wohnungen von angelsächsischen Investoren kaufen, und damit vom Dienstleister zum Immobilienmanager werden. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist eine zeitnahe Aufnahme in den SDax.

Hymer E-Caravan auf der Messe

Hymer
Ebenfalls in der IPO-Pipeline steht laut einer Studie der Kirchhoff-Consulting-Gruppe aus dem vergangenen Jahr der Wohnmobil-Hersteller und Knaus Tabbert-Konkurrent Hymer. Das Familienunternehmen aus dem schwäbischen Bad Waldsee strebt schon seit über einem Jahr einen Börsengang an. Nach einer Neustrukturierung der Hymer-Gruppe und dem Wachstum will die Familie die Erwin Hymer Goup "auf ein breiteres Fundament stellen".

Nagarro
Vielleicht noch in diesem Dezember könnte der Softwareentwickler Nagarro, eine Abspaltung des IT-Dienstleisters Allgeier, an die Börse gehen. Nagarro ist Spezialist im Bereich Digital Engineering.

About You, Modelinie

About You
Nach Informationen des "Manager-Magazins" strebt auch der Online-Mode-Shop About You im nächsten Jahr an die Börse. Die About-You-Führung um CEO Tarek Müller (31) spreche bereits mit Investmentbanken wie Goldman Sachs und Morgan Stanley. Intern gilt ein Börsengang der Ausgründung des Versandhändlers Otto ab März 2021 als realistisch.  

Fisch springt aus einem Buch

Springer Nature
Auch der Wissenschaftsverlag Springer Nature wird als kommender Kandidat für einen IPO gehandelt. Springer könnte mit einer Milliarde Euro die größte Neuemission werden. Eigentlich war mit der Transaktion noch vor den US-Präsidentschaftswahlen am 3. November gerechnet worden - mittlerweile scheint dieser Plan aber vom Tisch.

Springer Nature gehört der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zusammen mit dem Finanzinvestor BC Partners.

Synlab

Synlab
Medienberichten zufolge soll auch der Laborausrüster Synlab einen Börsengang planen. Angepeilt sei das erste Halbjahr 2021. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte im Februar von Insidern erfahren, dass sich der Finanzinvestor Cinven vom Augsburger Unternehmen durch einen Verkauf oder einen Börsengang trennen wolle.

2019 erzielte Synlab ein bereinigtes Ebitda von 444 Millionen Euro bei einem Umsatz von 2,1 Milliarden. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres fiel wegen der Corona-Krise ein Verlust von zwölf Millionen Euro an.

Wintershall

Wintershall DEA
Im zweiten Halbjahr 2020 wollte eigentlich die ehemalige Öl- und Gastochter von BASF den Gang aufs Parkett wagen. Sicher sei, dass Wintershall DEA in Europa an die Börse gehen werde. Der Wintershall-Börsengang könnte einer der größten Börsengänge in Europa im laufenden Jahr werden - vorausgesetzt er wird nicht verschoben. Wie die "Wirtschaftswoche" im März berichtete, erwägt das Unternehmen eine Verschiebung.

Mehr zum Thema: BASF: Dea kappt Prognose

Congatec

Congatec
Der Computertechnik-Spezialist aus Deggendorf plante bis Ende 2019 den Gang aufs Parkett, gab aber Mitte November bekannt, den IPO auf 2020 zu verschieben.

Der Börsengang soll rund 100 Millionen Euro einbringen. Mit dem Erlös will das Management das weitere Wachstum und mögliche Zukäufe finanzieren. Im vergangenen Jahr erzielte Congatec einen Umsatz von rund 133 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von rund 25 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht. Das Unternehmen entwickelt Systemlösungen für die industrielle Automatisierung, Robotik, Medizintechnik und Transportwesen.

Continental Antriebstechnik

Vitesco
Ursprünglich wollte Continental die Abspaltung seiner Antriebssparte vollziehen und diese zum Teil Börse bringen, dann war nur noch ein reiner Spin-off geplant. Doch zuletzt gab Continental bekannt, die lange geplante Abspaltung auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Mehr zum Thema: Conti legt Abspaltung der Antriebstechnik auf Eis