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Die nächsten Börsenkandidaten IPO-Pipeline

Hensoldt

Hensoldt
Das deutsche Rüstungsunternehmen Hensoldt wird am Freitag, den 25. September an die Börse gehen. Die Aktien der Hensoldt AG werden in einer Preisspanne von 12 bis 16 Euro angeboten. Damit ergebe sich eine Marktkapitalisierung von 1,26 Milliarden bis 1,58 Milliarden Euro, hieß es. Das Angebot soll am 23. September enden. Das Umfeld sei angesichts weltweit steigender Militärausgaben günstig, teilte das Unternehmen mit.

Der Finanzinvestor KKR hatte Hensoldt vor drei Jahren komplett übernommen. Die ehemalige Airbus-Tochter soll über eine Radartechnik verfügen, die sogar die Tarnkappen-Bomber der US Air Force sichtbar machen kann.

Die nächsten Börsenkandidaten IPO-Pipeline

Hensoldt

Hensoldt
Das deutsche Rüstungsunternehmen Hensoldt wird am Freitag, den 25. September an die Börse gehen. Die Aktien der Hensoldt AG werden in einer Preisspanne von 12 bis 16 Euro angeboten. Damit ergebe sich eine Marktkapitalisierung von 1,26 Milliarden bis 1,58 Milliarden Euro, hieß es. Das Angebot soll am 23. September enden. Das Umfeld sei angesichts weltweit steigender Militärausgaben günstig, teilte das Unternehmen mit.

Der Finanzinvestor KKR hatte Hensoldt vor drei Jahren komplett übernommen. Die ehemalige Airbus-Tochter soll über eine Radartechnik verfügen, die sogar die Tarnkappen-Bomber der US Air Force sichtbar machen kann.

Knaus L!VE Traveller-Wohnmobil

Knaus Tabbert
Der Wohnwagen- und Wohnmobilhersteller Knaus Tabbert bereitet sich auf einen Börsengang am Mittwoch dieser Woche vor. Neben den Aktien aus dem Bestand derzeitiger Aktionäre will das Unternehmen auch neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung anbieten. Ursprünglich wollte das Unternehmen bis zu 366 Millionen Euro erlösen, mangels Nachfrage wurde das Volumen aber auf rund 232 Millionen Euro gekürzt. Mit der Kapitalerhöhung plant das Management Erlöse von rund 20 Millionen Euro, die unter anderem in den Ausbau der Produktion investiert werden sollen. Geplant ist eine Börsennotierung im Prime Standard an der Frankfurter Börse.

2019 erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 780 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 64 Millionen Euro.

Hymer E-Caravan auf der Messe

Hymer
Ebenfalls in der IPO-Pipeline steht laut einer Studie der Kirchhoff-Consulting-Gruppe aus dem vergangenen Jahr der Wohnmobil-Hersteller und Knaus-Konkurrent Hymer. Das Familienunternehmen aus dem schwäbischen Bad Waldsee strebt schon seit über einem Jahr einen Börsengang an. Nach einer Neustrukturierung der Hymer-Gruppe und dem Wachstum will die Familie die Erwin Hymer Goup "auf ein breiteres Fundament stellen".

Fisch springt aus einem Buch

Springer Nature
Auch der Wissenschaftsverlag Springer Nature wird als kommender Kandidat für einen IPO gehandelt. Springer könnte mit einer Milliarde Euro die größte Neuemission werden, hat sich aber offiziell noch nicht aus der Deckung gewagt.

Springer Nature gehört der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zusammen mit dem Finanzinvestor BC Partners.

Synlab

Synlab
Medienberichten zufolge soll auch der Laborausrüster Synlab einen Börsengang planen. Angepeilt sei das erste Halbjahr 2021. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte im Februar von Insidern erfahren, dass sich der Finanzinvestor Cinven vom Augsburger Unternehmen durch einen Verkauf oder einen Börsengang trennen wolle.

2019 erzielte Synlab ein bereinigtes Ebitda von 444 Millionen Euro bei einem Umsatz von 2,1 Milliarden. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres fiel wegen der Coronakrise ein Verlust von zwölf Millionen Euro an.

Siemens-Zentrale in München

Siemens Energy
Die aus Siemens ausgegliederte Energietechnik-Sparte soll am 28. September an die Börse gebracht werden. Siemens hat sich ganz unabhängig vom Interesse der Investoren gemacht und verteilt die Anteilsscheine vor dem Börsendebüt einfach an die Siemens-Aktionäre.

Beim IPO wird die Siemens AG noch mit 35,1 Prozent beteiligt sein, die Beteiligung dann aber binnen zwölf bis 18 Monaten "weiter deutlich reduzieren". Siemens Energy verfügt über einen Auftragsbestand von 70 Milliarden Euro. 20 Prozent der weltweiten Energieversorgung basieren laut eigenen Angaben bereits auf der Siemens-Technologie.

Wintershall

Wintershall DEA
Im zweiten Halbjahr 2020 soll die ehemalige Öl- und Gastochter von BASF den Gang aufs Parkett wagen. Sicher sei, dass Wintershall DEA in Europa an die Börse gehen werde. Der Wintershall-Börsengang könnte einer der größten Börsengänge in Europa im laufenden Jahr werden - vorausgesetzt er wird nicht verschoben. Wie die "Wirtschaftswoche" im März berichtete, erwägt das Unternehmen eine Verschiebung.

Mehr zum Thema: BASF: Dea kappt Prognose

Congatec

Congatec
Der Computertechnik-Spezialist aus Deggendorf plante bis Ende 2019 den Gang aufs Parkett, gab aber Mitte November bekannt, den IPO auf 2020 zu verschieben.

Der Börsengang soll rund 100 Millionen Euro einbringen. Mit dem Erlös will das Management das weitere Wachstum und mögliche Zukäufe finanzieren. Im vergangenen Jahr erzielte Congatec einen Umsatz von rund 133 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von rund 25 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht. Das Unternehmen entwickelt Systemlösungen für die industrielle Automatisierung, Robotik, Medizintechnik und Transportwesen.

Continental Antriebstechnik

Vitesco
Ursprünglich wollte Continental die Abspaltung seiner Antriebssparte vollziehen und diese zum Teil Börse bringen, dann war nur noch ein reiner Spin-off geplant. Doch zuletzt gab Continental bekannt, die lange geplante Abspaltung auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Mehr zum Thema: Conti legt Abspaltung der Antriebstechnik auf Eis