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Die nächsten Börsenkandidaten IPO-Pipeline

Thyssenkrupp-Aufzug in einem modernen Gebäude

Thyssenkrupp-Aufzugsparte
Einer der potenziellen Milliarden-Börsengänge im kommenden Jahr dürfte die Aufzugsparte von Thyssenkrupp werden. Sie ist der profitabelste Geschäftsbereich des im Umbau befindlichen Konzerns aus dem Ruhrgebiet.

Die nächsten Börsenkandidaten IPO-Pipeline

Thyssenkrupp-Aufzug in einem modernen Gebäude

Thyssenkrupp-Aufzugsparte
Einer der potenziellen Milliarden-Börsengänge im kommenden Jahr dürfte die Aufzugsparte von Thyssenkrupp werden. Sie ist der profitabelste Geschäftsbereich des im Umbau befindlichen Konzerns aus dem Ruhrgebiet.

Siemens-Zentrale in München

Siemens Energy
Der aus Siemens ausgegliederte Energietechnik-Konzern soll ebenfalls 2020 an die Böse gebracht werden. Anfang November zeigten sich die Verantwortlichen zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können. Demnach ist der IPO für September 2020 geplant.

Siemens Energy verfügt über einen Auftragsbestand von 70 Milliarden Euro. 20 Prozent der weltweiten Energieversorgung basieren laut eigenen Angaben bereits auf der Siemens-Technologie.

Hymer E-Caravan auf der Messe

Hymer
Ebenfalls in der IPO-Pipeline steht laut einer Studie der Kirchhoff-Consulting-Gruppe der Wohnmobil-Hersteller Hymer. Das Familienunternehmen aus dem schwäbischen Bad Waldsee strebt schon seit über einem Jahr einen Börsengang an. Nach einer Neustrukturierung der Hymer-Gruppe und dem Wachstum will die Familie die Erwin Hymer Goup "auf ein breiteres Fundament stellen".

Blutzuckermessgeräte von Diamontech

Diamontech
Das Berliner Medizintechnik-Start-up stellt Geräte zur Messung des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern her. Ende Oktober waren ernste IPO-Pläne des Unternehmens für Ende November bekannt geworden. Daraus wurde aber nichts. Das junge Unternehmen hat den Börsengang verschoben. Ein erneuter Versuch im kommenden Jahr wäre aber denkbar.

Congatec

Congatec
Der Computertechnik-Spezialist aus Deggendorf plante bis Ende 2019 den Gang aufs Parkett, gab aber Mitte November bekannt, den IPO auf 2020 zu verschieben.

Mit dem Geld aus dem Börsengang will das Management das weitere Wachstum und mögliche Zukäufe finanzieren. Der Börsengang soll rund 100 Millionen Euro einbringen. Im vergangenen Jahr erzielte Congatec einen Umsatz von rund 133 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von rund 25 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht. Das Unternehmen entwickelt Systemlösungen für die industrielle Automatisierung, Robotik, Medizintechnik und Transportwesen.

Wintershall

Wintershall DEA
Im zweiten Halbjahr 2020 soll die ehemalige Öl- und Gastochter von BASF den Gang aufs Parkett wagen. Sicher sei, dass Wintershall DEA in Europa an die Börse gehen werde. Viele Argumente sprächen für Frankfurt, eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte der Vorstandschef Mario Mehren der Nachrichtenagentur Reuters im Sommer dieses Jahres.
Der Wintershall-Börsengang könnte einer der größten Börsengänge in Europa im kommenden Jahr werden.

Mehr zum Thema: IPO-Jahr 2019: Es kann eigentlich nur besser werden