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Die Hingucker der Woche Deutsche Zahlenflut

<strong>MTU</strong><br/>Den Zahlenreigen der Dax-Konzerne eröffnet am Montag MTU. Der Triebwerksbauer leidet unter der Luftfahrt-Krise.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

MTU
Den Zahlenreigen der Dax-Konzerne eröffnet am Montag MTU. Der Triebwerksbauer leidet unter der Luftfahrt-Krise.

Die Hingucker der Woche Deutsche Zahlenflut

<strong>MTU</strong><br/>Den Zahlenreigen der Dax-Konzerne eröffnet am Montag MTU. Der Triebwerksbauer leidet unter der Luftfahrt-Krise.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

MTU
Den Zahlenreigen der Dax-Konzerne eröffnet am Montag MTU. Der Triebwerksbauer leidet unter der Luftfahrt-Krise.

<strong>Bayer</strong><br/>Am Dienstag wird der Pharma- und Pflanzenchemie-Konzern Bayer einen gigantischen Milliardenverlust für das zweite Quartal verkünden. Grund ist der milliardenschwere Vergleich im Glyphosat-Prozess. Der außergerichtliche Deal wurde an der Börse zunächst mit Erleichterung quittiert. Schnell aber wuchsen die Zweifel. Einen Teil des Vergleichs hat Bayer inzwischen wieder zurückgezogen, nachdem ein US-Gericht die Vereinbarung in Frage gestellt hatte. Wie es mit der Bayer-Aktie weitergeht, dürfte vom weiteren Ausgang des Glyphosat-Prozesses abhängen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Bayer
Am Dienstag wird der Pharma- und Pflanzenchemie-Konzern Bayer einen gigantischen Milliardenverlust für das zweite Quartal verkünden. Grund ist der milliardenschwere Vergleich im Glyphosat-Prozess. Der außergerichtliche Deal wurde an der Börse zunächst mit Erleichterung quittiert. Schnell aber wuchsen die Zweifel. Einen Teil des Vergleichs hat Bayer inzwischen wieder zurückgezogen, nachdem ein US-Gericht die Vereinbarung in Frage gestellt hatte. Wie es mit der Bayer-Aktie weitergeht, dürfte vom weiteren Ausgang des Glyphosat-Prozesses abhängen.

<strong>Infineon</strong><br/>Zahlen zum dritten Quartal im Geschäftsjahr 2019/20 enthüllt Infineon ebenfalls am Dienstag. Die Autoflaute dürfte den Chip-Konzern im Zeitraum von April bis Ende Juni stark belastet haben. Im ersten Quartal konnte Infineon den Abschwung noch abfedern und blieb in den schwarzen Zahlen. Der Gewinn belief sich auf 178 Millionen Euro. Für Optimismus hatten zuletzt angehobene Prognosen der US-Chipfirmen Micron und Xilinx gesorgt. Für das Gesamtjahr rechnet Infineon mit einem Umsatz von rund 8,4 Milliarden Euro.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Infineon
Zahlen zum dritten Quartal im Geschäftsjahr 2019/20 enthüllt Infineon ebenfalls am Dienstag. Die Autoflaute dürfte den Chip-Konzern im Zeitraum von April bis Ende Juni stark belastet haben. Im ersten Quartal konnte Infineon den Abschwung noch abfedern und blieb in den schwarzen Zahlen. Der Gewinn belief sich auf 178 Millionen Euro. Für Optimismus hatten zuletzt angehobene Prognosen der US-Chipfirmen Micron und Xilinx gesorgt. Für das Gesamtjahr rechnet Infineon mit einem Umsatz von rund 8,4 Milliarden Euro.

<strong>Allianz</strong><br/>Wie gut behauptet sich der Versicherer Allianz in der Corona-Krise? Das werden die Zahlen zeigen, die die Münchner am Mittwochmorgen vorlegen. Die Corona-Pandemie kostet Europas größten Versicherer in diesem Jahr aller Voraussicht nach eine Milliardensumme. Allein die Schäden durch den Ausfall großer Veranstaltungen, geschlossene Fabriken, Zahlungsausfälle von Lieferanten und abgesagte Reisen dürften sich auf bis zu 1,1 Milliarden Euro summieren und den Gewinn um zehn Prozent drücken. In den ersten drei Monaten sank das operative Ergebnis der Allianz um rund 700 Millionen auf 2,3 Milliarden Euro. Wegen der zu erwartenden Verluste und der Unsicherheit hat die Allianz bereits ihre Prognose eines operativen Ergebnisses von 11,5 bis 12,5 Milliarden Euro zurückgenommen. Das Ergebnis dürfte damit zum ersten Mal seit 2011 schrumpfen. Der Versicherer traut sich auch keine neue Prognose zu.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Allianz
Wie gut behauptet sich der Versicherer Allianz in der Corona-Krise? Das werden die Zahlen zeigen, die die Münchner am Mittwochmorgen vorlegen. Die Corona-Pandemie kostet Europas größten Versicherer in diesem Jahr aller Voraussicht nach eine Milliardensumme. Allein die Schäden durch den Ausfall großer Veranstaltungen, geschlossene Fabriken, Zahlungsausfälle von Lieferanten und abgesagte Reisen dürften sich auf bis zu 1,1 Milliarden Euro summieren und den Gewinn um zehn Prozent drücken. In den ersten drei Monaten sank das operative Ergebnis der Allianz um rund 700 Millionen auf 2,3 Milliarden Euro. Wegen der zu erwartenden Verluste und der Unsicherheit hat die Allianz bereits ihre Prognose eines operativen Ergebnisses von 11,5 bis 12,5 Milliarden Euro zurückgenommen. Das Ergebnis dürfte damit zum ersten Mal seit 2011 schrumpfen. Der Versicherer traut sich auch keine neue Prognose zu.

<strong>BMW</strong><br/>Nach Daimler und VW gibt nun als letzter großer deutscher Autobauer BMW am Mittwoch Einblick in seine Bücher. Der Premium-Autohersteller dürfte ebenfalls einen Verlust bekannt geben. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern aber mit einem Gewinn. "Wir gehen davon aus, dass wir ein positives Ergebnis haben werden", sagte Konzernchef Oliver Zipse am Donnerstag. "Im zweiten Halbjahr geht es schon darum, nicht nur die Krise zu beherrschen, sondern auch aufzuholen", ergänzte er.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

BMW
Nach Daimler und VW gibt nun als letzter großer deutscher Autobauer BMW am Mittwoch Einblick in seine Bücher. Der Premium-Autohersteller dürfte ebenfalls einen Verlust bekannt geben. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern aber mit einem Gewinn. "Wir gehen davon aus, dass wir ein positives Ergebnis haben werden", sagte Konzernchef Oliver Zipse am Donnerstag. "Im zweiten Halbjahr geht es schon darum, nicht nur die Krise zu beherrschen, sondern auch aufzuholen", ergänzte er.

<strong>Continental </strong><br/>Düsterer sieht die Lage bei Conti aus. Conti-Chef Elmar Degenhart hat bereits rote Zahlen für das zweite Quartal angekündigt und dabei vom wohl schwersten Vierteljahr der Autoindustrie seit Jahrzehnten gesprochen. Vor zwei Wochen hatte der Autozulieferer bereits erste vorläufige Zahlen veröffentlicht. Operativ fuhr Conti im zweiten Quartal einen Verlust im oberen dreistelligen Millionenbereich ein. Der Umsatz schrumpfte bereinigt um Zu- und Verkäufe um fast 40 Prozent. Vor Zinsen und Steuern sowie um Sondereffekte bereinigt lag die operative Marge bei minus 9,6 Prozent vom Umsatz. Das heißt: Je 100 Euro Umsatz machte Conti im laufenden Betrieb rund 9,60 Euro Verlust.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Continental
Düsterer sieht die Lage bei Conti aus. Conti-Chef Elmar Degenhart hat bereits rote Zahlen für das zweite Quartal angekündigt und dabei vom wohl schwersten Vierteljahr der Autoindustrie seit Jahrzehnten gesprochen. Vor zwei Wochen hatte der Autozulieferer bereits erste vorläufige Zahlen veröffentlicht. Operativ fuhr Conti im zweiten Quartal einen Verlust im oberen dreistelligen Millionenbereich ein. Der Umsatz schrumpfte bereinigt um Zu- und Verkäufe um fast 40 Prozent. Vor Zinsen und Steuern sowie um Sondereffekte bereinigt lag die operative Marge bei minus 9,6 Prozent vom Umsatz. Das heißt: Je 100 Euro Umsatz machte Conti im laufenden Betrieb rund 9,60 Euro Verlust.

<strong>Deutsche Post</strong><br/>Deutlich besser durch die Corona-Krise kommt die Post. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg im zweiten Quartal um 16 Prozent auf rund 890 Millionen Euro gestiegen. Der Konzern profitiert vom Online-Paketboom. Die Mitarbeiter sollen für ihren Corona-Einsatz mit einem Bonus von je 300 Euro belohnt werden. Für 2020 strebt die Post nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 3,5 bis 3,8 Milliarden Euro an<br/>Das Ergebnis wird durch Belastungen von 400 Millionen Euro für die Schließung der Produktion des Elektrolieferwagens Streetscooter geschmälert.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Deutsche Post
Deutlich besser durch die Corona-Krise kommt die Post. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg im zweiten Quartal um 16 Prozent auf rund 890 Millionen Euro gestiegen. Der Konzern profitiert vom Online-Paketboom. Die Mitarbeiter sollen für ihren Corona-Einsatz mit einem Bonus von je 300 Euro belohnt werden. Für 2020 strebt die Post nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 3,5 bis 3,8 Milliarden Euro an
Das Ergebnis wird durch Belastungen von 400 Millionen Euro für die Schließung der Produktion des Elektrolieferwagens Streetscooter geschmälert.

<strong>Vonovia</strong><br/>Ebenfalls ziemlich immun gegen Corona zeigt sich bislang der Immobilienkonzern Vonovia. Im ersten Quartal bescherten milliardenschwere Zukäufe im Ausland und höhere Mieteinnahmen Vonovia mehr Gewinn. Das operative Ergebnis (FFO) stieg um 10,5 Prozent auf 335,5 Millionen Euro. Die Mieten erhöhten sich im Schnitt um 5,8 Prozent. Für das Gesamtjahr peilt Vonovia unverändert ein operatives Ergebnis von 1,275 bis 1,325 Milliarden Euro an. Bislang hätten etwas mehr als 3.500 Mieter wegen finanzieller Probleme um Mietstundungen gebeten. Das sind gemessen an den etwa 350.000 Vonovia-Wohnungen nur ein Prozent. Am Mittwoch veröffentlicht Vonovia die Zahlen zum zweiten Quartal.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Vonovia
Ebenfalls ziemlich immun gegen Corona zeigt sich bislang der Immobilienkonzern Vonovia. Im ersten Quartal bescherten milliardenschwere Zukäufe im Ausland und höhere Mieteinnahmen Vonovia mehr Gewinn. Das operative Ergebnis (FFO) stieg um 10,5 Prozent auf 335,5 Millionen Euro. Die Mieten erhöhten sich im Schnitt um 5,8 Prozent. Für das Gesamtjahr peilt Vonovia unverändert ein operatives Ergebnis von 1,275 bis 1,325 Milliarden Euro an. Bislang hätten etwas mehr als 3.500 Mieter wegen finanzieller Probleme um Mietstundungen gebeten. Das sind gemessen an den etwa 350.000 Vonovia-Wohnungen nur ein Prozent. Am Mittwoch veröffentlicht Vonovia die Zahlen zum zweiten Quartal.

<strong>Siemens</strong><br/>Am Donnerstag endet eine Ära: Letztmals wird Siemens seine Quartalsbilanz mit der Energiesparte präsentieren. Am 28. September geht Siemens Energy Börse und verschwindet dann aus dem Zahlenwerk der Siemens-Mutter. Damit verlkliert der Elektrokonzern gut ein Drittel an Umsatz. Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2019/20, das am Donnerstag veröffentlicht wird, erwarten Analysten einen Mini-Gewinn von 51 Millionen Euro. "Wir erreichen im dritten Quartal die Talsohle", hatte der Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser Anfang Mai prophezeit.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Siemens
Am Donnerstag endet eine Ära: Letztmals wird Siemens seine Quartalsbilanz mit der Energiesparte präsentieren. Am 28. September geht Siemens Energy Börse und verschwindet dann aus dem Zahlenwerk der Siemens-Mutter. Damit verlkliert der Elektrokonzern gut ein Drittel an Umsatz. Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2019/20, das am Donnerstag veröffentlicht wird, erwarten Analysten einen Mini-Gewinn von 51 Millionen Euro. "Wir erreichen im dritten Quartal die Talsohle", hatte der Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser Anfang Mai prophezeit.

<strong>Henkel</strong><br/>Ebenfalls am Donnerstag legt Henkel seine Quartalszahlen vor. Der Konzern dürfte erneut unter dem schwachen Klebstoffgeschäft gelitten haben. Dagegen dürfte das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln erneut gut gelaufen sein. Im ersten Quartal musste Henkel einen organischen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent hinnehmen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Henkel
Ebenfalls am Donnerstag legt Henkel seine Quartalszahlen vor. Der Konzern dürfte erneut unter dem schwachen Klebstoffgeschäft gelitten haben. Dagegen dürfte das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln erneut gut gelaufen sein. Im ersten Quartal musste Henkel einen organischen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent hinnehmen.

<strong>Merck KGaA</strong><br/>Nach dem starken ersten Quartal dürfte das zweite Quartal von Merck etwas magerer ausfallen. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern ist etwas vorsichtiger für das Gesamtjahr geworden. Die Südhessen rechnen nicht mehr mit einem starken, sondern nur noch leichten bis moderaten organischen Umsatzanstieg. Das bereinigte operative Ergebnis wird zwischen 4,35 und 4,85 Milliarden Euro erwartet - nach rund 4,4 Milliarden Euro vor einem Jahr. Am Donnerstag gibt Merck Einblick in seine Bücher.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Merck KGaA
Nach dem starken ersten Quartal dürfte das zweite Quartal von Merck etwas magerer ausfallen. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern ist etwas vorsichtiger für das Gesamtjahr geworden. Die Südhessen rechnen nicht mehr mit einem starken, sondern nur noch leichten bis moderaten organischen Umsatzanstieg. Das bereinigte operative Ergebnis wird zwischen 4,35 und 4,85 Milliarden Euro erwartet - nach rund 4,4 Milliarden Euro vor einem Jahr. Am Donnerstag gibt Merck Einblick in seine Bücher.

<strong>Münchener Rück</strong><br/>Die Absage und Verschiebung von Großveranstaltungen sowie weitere Belastungen durch die Corona-Pandemie kommen die Münchener Rück teuer zu stehen. Der weltgrößte Rückversicherer verbuchte im zweiten Quartal coronabedingte Schäden in der Rückversicherung von insgesamt rund 700 Millionen Euro. Der Nettogewinn sackte daher auf rund 600 Millionen Euro, lag aber über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt lediglich mit 405 Millionen Euro gerechnet hatten. Am Donnerstag präsentiert die Münchener Rück ihre endgültigen Zahlen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Münchener Rück
Die Absage und Verschiebung von Großveranstaltungen sowie weitere Belastungen durch die Corona-Pandemie kommen die Münchener Rück teuer zu stehen. Der weltgrößte Rückversicherer verbuchte im zweiten Quartal coronabedingte Schäden in der Rückversicherung von insgesamt rund 700 Millionen Euro. Der Nettogewinn sackte daher auf rund 600 Millionen Euro, lag aber über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt lediglich mit 405 Millionen Euro gerechnet hatten. Am Donnerstag präsentiert die Münchener Rück ihre endgültigen Zahlen.

<strong>Adidas</strong><br/>Desaströse Zahlen dürfte Adidas am Donnerstag bekanntgeben. Der Sportartikelhersteller erwartet für das zweite Quartal einen dreistelligen Millionenverlust. Im ersten Quartal brach der Gewinn bereits um 97 Prozent ein und lag bei nur noch mickrigen 20 Millionen Euro. Wegen des Lockdowns und der geschlossenen Läden sank der Umsatz um ein Fünftel.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Adidas
Desaströse Zahlen dürfte Adidas am Donnerstag bekanntgeben. Der Sportartikelhersteller erwartet für das zweite Quartal einen dreistelligen Millionenverlust. Im ersten Quartal brach der Gewinn bereits um 97 Prozent ein und lag bei nur noch mickrigen 20 Millionen Euro. Wegen des Lockdowns und der geschlossenen Läden sank der Umsatz um ein Fünftel.

<strong>Beiersdorf</strong><br/>Die Coronakrise vermiest auch dem Konsumgüterkonzern Beiersdorf das Geschäft. Der Umsatz brach im ersten Halbjahr - bereinigt um Zu- und Verkäufe - um 10,7 Prozent auf 3,51 Milliarden Euro ein. Im Kerngeschäft mit Pflege- und Kosmetik-Produkten ("Nivea", "Labello") sowie mit Pflastern ("Hansaplast") sank der Umsatz um knapp elf Prozent, in der Klebstoffsparte Tesa um zehn Prozent. Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise seien weiterhin nicht abschätzbar, eine Prognose für das Gesamtjahr 2020 deshalb nicht möglich. In den ersten drei Monaten des Jahres war der Umsatz bereits um knapp vier Prozent geschrumpft, im zweiten Quartal ging es um rund 15 Prozent abwärts. Der Konzern leidet vor allem unter der Luftfahrt-Krise, denn die Luxus-Kosmetikmarke "La Prairie" verkauft sich vor allem an Flughäfen. Wie viel Beiersdorf im zweiten Quartal verdient hat, geben die Hamburger am Donnerstag bekannt.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Beiersdorf
Die Coronakrise vermiest auch dem Konsumgüterkonzern Beiersdorf das Geschäft. Der Umsatz brach im ersten Halbjahr - bereinigt um Zu- und Verkäufe - um 10,7 Prozent auf 3,51 Milliarden Euro ein. Im Kerngeschäft mit Pflege- und Kosmetik-Produkten ("Nivea", "Labello") sowie mit Pflastern ("Hansaplast") sank der Umsatz um knapp elf Prozent, in der Klebstoffsparte Tesa um zehn Prozent. Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise seien weiterhin nicht abschätzbar, eine Prognose für das Gesamtjahr 2020 deshalb nicht möglich. In den ersten drei Monaten des Jahres war der Umsatz bereits um knapp vier Prozent geschrumpft, im zweiten Quartal ging es um rund 15 Prozent abwärts. Der Konzern leidet vor allem unter der Luftfahrt-Krise, denn die Luxus-Kosmetikmarke "La Prairie" verkauft sich vor allem an Flughäfen. Wie viel Beiersdorf im zweiten Quartal verdient hat, geben die Hamburger am Donnerstag bekannt.

<strong>Deutsche Lufthansa</strong><br/>Aus der zweiten Reihe meldet sich in der kommenden Woche auch eine Reihe von Unternehmen mit Zahlen zum Wort. So veröffentlicht die Lufthansa am Donnerstag ihr Zahlenwerk. Nach der Rettung durch den Bund ist vorerst das Schlimmste bei der Lufthansa überstanden. Der Vorstand wird bei der Zahlen-Präsentation erklären, wie stark sich das Flug-Geschäft seit Juni erholt hat.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Deutsche Lufthansa
Aus der zweiten Reihe meldet sich in der kommenden Woche auch eine Reihe von Unternehmen mit Zahlen zum Wort. So veröffentlicht die Lufthansa am Donnerstag ihr Zahlenwerk. Nach der Rettung durch den Bund ist vorerst das Schlimmste bei der Lufthansa überstanden. Der Vorstand wird bei der Zahlen-Präsentation erklären, wie stark sich das Flug-Geschäft seit Juni erholt hat.

<strong>Teamviewer</strong><br/>Als Corona-Profiteur wird Teamviewer gesehen. Der Softwareanbieter profitiert vom Trend zum Home-Office. Die Aktie ist auf Jahressicht stark gestiegen. Zuletzt gab es aber einen Dämpfer. Im zweiten Quartal fiel das Wachstum mit 45 Prozent weniger rasant aus als erwartet. Im ersten Quartal waren die Erlöse noch um 75 Prozent auf bisher nie erreichte knapp 120 Millionen Euro geklettert. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) verdoppelte sich fast auf fast 74 Millionen Euro. Wie viel Teamviewer im zweiten Quartal verdient hat, erklären die Schwaben am Dienstag.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Teamviewer
Als Corona-Profiteur wird Teamviewer gesehen. Der Softwareanbieter profitiert vom Trend zum Home-Office. Die Aktie ist auf Jahressicht stark gestiegen. Zuletzt gab es aber einen Dämpfer. Im zweiten Quartal fiel das Wachstum mit 45 Prozent weniger rasant aus als erwartet. Im ersten Quartal waren die Erlöse noch um 75 Prozent auf bisher nie erreichte knapp 120 Millionen Euro geklettert. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) verdoppelte sich fast auf fast 74 Millionen Euro. Wie viel Teamviewer im zweiten Quartal verdient hat, erklären die Schwaben am Dienstag.

<strong>Hannover Rück</strong><br/>Der weltweit viertgrößte Rückversicherer berichtet am Mittwoch über die Entwicklung im zweiten Quartal. Er dürfte voraussichtlich in der Gewinnzone geblieben sein. Im ersten Quartal konnte die Hannover Rück den Gewinn sogar leicht steigern auf 301Millionen Euro. Die Prognose für das Gesamtjahr hat der Rückversicherer bereits gekippt. Für die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat er in diesem Jahr zunächst 220 Millionen Euro reserviert.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Hannover Rück
Der weltweit viertgrößte Rückversicherer berichtet am Mittwoch über die Entwicklung im zweiten Quartal. Er dürfte voraussichtlich in der Gewinnzone geblieben sein. Im ersten Quartal konnte die Hannover Rück den Gewinn sogar leicht steigern auf 301Millionen Euro. Die Prognose für das Gesamtjahr hat der Rückversicherer bereits gekippt. Für die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat er in diesem Jahr zunächst 220 Millionen Euro reserviert.

<strong>Symrise</strong><br/>Relativ unbeschadet durch die Corona-Krise ist der Aromenhersteller Symrise gekommen. Im ersten Quartal legte der Umsatz um acht Prozent auf rund 917 Millionen Euro zu. Symrise stellt unter anderem Produkte für Nahrungsmittel wie Vanille für Eiscreme her, aber auch Stoffe, die für die Körperpflege und Hygiene genutzt werden. In der Krise gehören dazu auch Desinfektionsmittel. Das Unternehmen will 2020 stärker als die Branche wachsen, also um mehr als vier Prozent. Am Donnerstag präsentieren die Niedersachsen ihre Zahlen zum zweiten Quartal. Symrise gilt als möglicher Dax-Aufstiegskandidat neben Delivery Hero.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Symrise
Relativ unbeschadet durch die Corona-Krise ist der Aromenhersteller Symrise gekommen. Im ersten Quartal legte der Umsatz um acht Prozent auf rund 917 Millionen Euro zu. Symrise stellt unter anderem Produkte für Nahrungsmittel wie Vanille für Eiscreme her, aber auch Stoffe, die für die Körperpflege und Hygiene genutzt werden. In der Krise gehören dazu auch Desinfektionsmittel. Das Unternehmen will 2020 stärker als die Branche wachsen, also um mehr als vier Prozent. Am Donnerstag präsentieren die Niedersachsen ihre Zahlen zum zweiten Quartal. Symrise gilt als möglicher Dax-Aufstiegskandidat neben Delivery Hero.

<strong>Commerzbank</strong><br/>Spannend dürfte auch die Entwicklung bei der Commerzbank werden. Am Montag tagt der Aufsichtsrat. Es gilt einen Nachfolger für Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann zu finden, der Anfang August sein Amt niederlegt. Als möglicher Kandidat gilt LBBW-Ex-Chef Hans-Jörg Vetter. Allerdings gibt es Widerstände gegen seine Nominierung. Die Commerzbank muss rasch die Führungskrise lösen. Am Mittwoch präsentiert die Commerzbank die Quartalszahlen. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday

Commerzbank
Spannend dürfte auch die Entwicklung bei der Commerzbank werden. Am Montag tagt der Aufsichtsrat. Es gilt einen Nachfolger für Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann zu finden, der Anfang August sein Amt niederlegt. Als möglicher Kandidat gilt LBBW-Ex-Chef Hans-Jörg Vetter. Allerdings gibt es Widerstände gegen seine Nominierung. Die Commerzbank muss rasch die Führungskrise lösen. Am Mittwoch präsentiert die Commerzbank die Quartalszahlen.

<strong>Walt Disney</strong><br/>Auzs den USA meldert Dienstagnacht Walt Disney seine Quartalszahlen.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

Walt Disney
Auzs den USA meldert Dienstagnacht Walt Disney seine Quartalszahlen.