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Die Hingucker der Woche Von Daimler bis Wirecard

<strong>Daimler</strong><br/>Als erster deutscher Autobauer enthüllt Daimler am Dienstag seine Jahresbilanz. Sie wird nach Einschätzung von Analysten schwächer ausfallen als die der Konkurrenten BMW und Volkswagen. Wegen weiterer milliardenhoher Rechtsrisiken durch den Dieselskandal musste Daimler-Chef Ola Källenius Ende Januar die dritte Gewinnwarnung seit seinem Amtsantritt im Mai aussprechen. Das Betriebsergebnis dürfte sich nahezu halbiert haben auf gut sechs Milliarden Euro. Der Umsatz stieg nach den Prognosen um dreieinhalb Prozent auf 173 Milliarden Euro stieg. Für 2020 peilt Källenius eine Umsatzrendite im Pkw-Geschäft von mehr als vier Prozent an, die bis 2022 über sechs Prozent klettern soll. Doch selbst diese bescheidene Gewinnprognose wackelt jetzt. Neben dem Dieselskandal haben die Schwaben mit dem Handelsstreit, strengen Klimaschutz-Vorgaben und nun auch noch dem Coronavirus in China zu kämpfen. "Daimler steht 2020 vor großen Herausforderungen", sagt Frank Biller, Autoanalyst der Landesbank Baden-Württemberg. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Daimler
Als erster deutscher Autobauer enthüllt Daimler am Dienstag seine Jahresbilanz. Sie wird nach Einschätzung von Analysten schwächer ausfallen als die der Konkurrenten BMW und Volkswagen. Wegen weiterer milliardenhoher Rechtsrisiken durch den Dieselskandal musste Daimler-Chef Ola Källenius Ende Januar die dritte Gewinnwarnung seit seinem Amtsantritt im Mai aussprechen. Das Betriebsergebnis dürfte sich nahezu halbiert haben auf gut sechs Milliarden Euro. Der Umsatz stieg nach den Prognosen um dreieinhalb Prozent auf 173 Milliarden Euro stieg. Für 2020 peilt Källenius eine Umsatzrendite im Pkw-Geschäft von mehr als vier Prozent an, die bis 2022 über sechs Prozent klettern soll. Doch selbst diese bescheidene Gewinnprognose wackelt jetzt. Neben dem Dieselskandal haben die Schwaben mit dem Handelsstreit, strengen Klimaschutz-Vorgaben und nun auch noch dem Coronavirus in China zu kämpfen. "Daimler steht 2020 vor großen Herausforderungen", sagt Frank Biller, Autoanalyst der Landesbank Baden-Württemberg.

Die Hingucker der Woche Von Daimler bis Wirecard

<strong>Daimler</strong><br/>Als erster deutscher Autobauer enthüllt Daimler am Dienstag seine Jahresbilanz. Sie wird nach Einschätzung von Analysten schwächer ausfallen als die der Konkurrenten BMW und Volkswagen. Wegen weiterer milliardenhoher Rechtsrisiken durch den Dieselskandal musste Daimler-Chef Ola Källenius Ende Januar die dritte Gewinnwarnung seit seinem Amtsantritt im Mai aussprechen. Das Betriebsergebnis dürfte sich nahezu halbiert haben auf gut sechs Milliarden Euro. Der Umsatz stieg nach den Prognosen um dreieinhalb Prozent auf 173 Milliarden Euro stieg. Für 2020 peilt Källenius eine Umsatzrendite im Pkw-Geschäft von mehr als vier Prozent an, die bis 2022 über sechs Prozent klettern soll. Doch selbst diese bescheidene Gewinnprognose wackelt jetzt. Neben dem Dieselskandal haben die Schwaben mit dem Handelsstreit, strengen Klimaschutz-Vorgaben und nun auch noch dem Coronavirus in China zu kämpfen. "Daimler steht 2020 vor großen Herausforderungen", sagt Frank Biller, Autoanalyst der Landesbank Baden-Württemberg. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Daimler
Als erster deutscher Autobauer enthüllt Daimler am Dienstag seine Jahresbilanz. Sie wird nach Einschätzung von Analysten schwächer ausfallen als die der Konkurrenten BMW und Volkswagen. Wegen weiterer milliardenhoher Rechtsrisiken durch den Dieselskandal musste Daimler-Chef Ola Källenius Ende Januar die dritte Gewinnwarnung seit seinem Amtsantritt im Mai aussprechen. Das Betriebsergebnis dürfte sich nahezu halbiert haben auf gut sechs Milliarden Euro. Der Umsatz stieg nach den Prognosen um dreieinhalb Prozent auf 173 Milliarden Euro stieg. Für 2020 peilt Källenius eine Umsatzrendite im Pkw-Geschäft von mehr als vier Prozent an, die bis 2022 über sechs Prozent klettern soll. Doch selbst diese bescheidene Gewinnprognose wackelt jetzt. Neben dem Dieselskandal haben die Schwaben mit dem Handelsstreit, strengen Klimaschutz-Vorgaben und nun auch noch dem Coronavirus in China zu kämpfen. "Daimler steht 2020 vor großen Herausforderungen", sagt Frank Biller, Autoanalyst der Landesbank Baden-Württemberg.

<strong>Linde</strong><br/>Am Donnerstag folgt Linde mit seinen Quartalszahlen. Die Aktien des Industriegaseherstellers haben jüngst ein Rekordhoch erreicht und sich der Marke von 200 Euro genähert. Die Analysten von Kepler Cheuvreux haben Anfang Februar das Kursziel von 204 auf 215 Euro angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Linde
Am Donnerstag folgt Linde mit seinen Quartalszahlen. Die Aktien des Industriegaseherstellers haben jüngst ein Rekordhoch erreicht und sich der Marke von 200 Euro genähert. Die Analysten von Kepler Cheuvreux haben Anfang Februar das Kursziel von 204 auf 215 Euro angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt.

<strong>Wirecard</strong><br/>Der dritte Dax-Konzern, der in der kommenden Woche seine Zahlen vorlegt, ist Wirecard. Der Zahlungsabwickler sieht sich seit Monaten den Vorwürfen der Bilanzmanipulation ausgesetzt. Die Aktien rutschten zeitweise unter 100 Euro, haben sich aber nach zwischenzeitlichen Rückschlägen wieder aufgerappelt und notieren wieder bei knapp 139 Euro. Anleger warten gespannt auf das Ergebnis der Sonderprüfung von KPMG. Sollte der Wirtschaftsprüfer Wirecard entlasten, dürfte sich der Aktienkurs weiter erholen. Falls nicht, sind weitere Kursturbulenzen zu erwarten.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Wirecard
Der dritte Dax-Konzern, der in der kommenden Woche seine Zahlen vorlegt, ist Wirecard. Der Zahlungsabwickler sieht sich seit Monaten den Vorwürfen der Bilanzmanipulation ausgesetzt. Die Aktien rutschten zeitweise unter 100 Euro, haben sich aber nach zwischenzeitlichen Rückschlägen wieder aufgerappelt und notieren wieder bei knapp 139 Euro. Anleger warten gespannt auf das Ergebnis der Sonderprüfung von KPMG. Sollte der Wirtschaftsprüfer Wirecard entlasten, dürfte sich der Aktienkurs weiter erholen. Falls nicht, sind weitere Kursturbulenzen zu erwarten.

<strong>Teamviewer</strong><br/>Aus der zweiten Reihe rollt eine ganze Flut von Firmenzahlen auf die Anleger zu. So veröffentlicht Teamviewer seine endgültige Jahresbilanz am Montag. Die Aktien des Börsenneulings befinden sich nahe ihres Rekordhochs. Seit dem IPO im September haben die Titel der Göppinger Software-Firma gut 20 Prozent zugelegt.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Teamviewer
Aus der zweiten Reihe rollt eine ganze Flut von Firmenzahlen auf die Anleger zu. So veröffentlicht Teamviewer seine endgültige Jahresbilanz am Montag. Die Aktien des Börsenneulings befinden sich nahe ihres Rekordhochs. Seit dem IPO im September haben die Titel der Göppinger Software-Firma gut 20 Prozent zugelegt.

<strong>Carl Zeiss Meditec</strong><br/>Im Höhenflug befinden sich auch die Aktien von Carl Zeiss Meditec. Die Aktien des Medizintechnik-Konzerns haben auf Einjahres-Sicht rund 40 Prozent gewonnen. Vor kurzem wurde ein Rekordhoch von 122,10 Euro erreicht. Am Montag präsentiert die MDax-Firma ihre Zahlen zum ersten Quartal im Geschäftsjahr 2019/20. Carl Zeiss Meditec ging aus der Aufspaltung des Carl-Zeiss-Kombinats hervor und ist heute einer der führenden Hersteller von Präzisionswerkzeugen in der Augenheilkunde.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Carl Zeiss Meditec
Im Höhenflug befinden sich auch die Aktien von Carl Zeiss Meditec. Die Aktien des Medizintechnik-Konzerns haben auf Einjahres-Sicht rund 40 Prozent gewonnen. Vor kurzem wurde ein Rekordhoch von 122,10 Euro erreicht. Am Montag präsentiert die MDax-Firma ihre Zahlen zum ersten Quartal im Geschäftsjahr 2019/20. Carl Zeiss Meditec ging aus der Aufspaltung des Carl-Zeiss-Kombinats hervor und ist heute einer der führenden Hersteller von Präzisionswerkzeugen in der Augenheilkunde.

<strong>Jenoptik</strong><br/>Nicht mehr so gut läuft es bei einem anderen früheren Zeiss-Unternehmen, der Jenoptik. Die Aktien sind in den letzten zwölf Monaten um rund 14 Prozent abgerutscht. Zuvor waren die SDax-Titel freilich gut gelaufen. Am Mittwoch präsentiert Jenoptik seine Jahreszahlen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Jenoptik
Nicht mehr so gut läuft es bei einem anderen früheren Zeiss-Unternehmen, der Jenoptik. Die Aktien sind in den letzten zwölf Monaten um rund 14 Prozent abgerutscht. Zuvor waren die SDax-Titel freilich gut gelaufen. Am Mittwoch präsentiert Jenoptik seine Jahreszahlen.

<strong>Umweltbank</strong><br/>Zahlt sich Nachhaltigkeit aus? In den letzten fünf Monaten ist der Aktrienkurs der Umweltbank um knapp 30 Prozent angesprungen – und notiert wieder inzwischen da, wo er vor drei Jahren stand. Für das laufende Jahr geht die Umweltbank von einem Vorsteuerergebnis von rund 36 Millionen Euro aus. Wie viel die Bank 2019 verdient hat, verrät sie am Montag.: Kursverlauf am Börsenplatz München für den Zeitraum 1 Jahr

Umweltbank
Zahlt sich Nachhaltigkeit aus? In den letzten fünf Monaten ist der Aktrienkurs der Umweltbank um knapp 30 Prozent angesprungen – und notiert wieder inzwischen da, wo er vor drei Jahren stand. Für das laufende Jahr geht die Umweltbank von einem Vorsteuerergebnis von rund 36 Millionen Euro aus. Wie viel die Bank 2019 verdient hat, verrät sie am Montag.

<strong>Heidelberger Druck</strong><br/>Die Druckmaschinenbranche befindet sich weiterhin in einer angespannten Lage. Ende Januar senkte Heidelberger Druck seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20. Wie es im dritten Quartal lief, werden die Heidelbergfer am Dienstag mitteilen. Die Aktien von Heidelberg Druck sind inzwischen ein Pennystock. Sie notieren nur noch bei rund 92 Cent.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Heidelberger Druck
Die Druckmaschinenbranche befindet sich weiterhin in einer angespannten Lage. Ende Januar senkte Heidelberger Druck seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20. Wie es im dritten Quartal lief, werden die Heidelbergfer am Dienstag mitteilen. Die Aktien von Heidelberg Druck sind inzwischen ein Pennystock. Sie notieren nur noch bei rund 92 Cent.

<strong>Tui</strong><br/>Bremst das Coronavirus die Reiselust der Deutschen? Diese und andere Fragen wird wohl Tui-Chef Fritz Joussen am Dienstag bei der Hauptversammlung am Dienstag in der Tui-Arena in Hannover beantworten müssen. Es könnte ein turbulentes Aktionärstreffen werden. Aktionärsschützer und einflussreiche Aktionärsvertreter kritisieren das geplante neue Vergütungssystem beim Reisekonzern, das der neue Aufsichtsratschef Dieter Zetsche einführen will. Am Morgen vor der HV enthüllt Tui noch seine Quartalszahlen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday

Tui
Bremst das Coronavirus die Reiselust der Deutschen? Diese und andere Fragen wird wohl Tui-Chef Fritz Joussen am Dienstag bei der Hauptversammlung am Dienstag in der Tui-Arena in Hannover beantworten müssen. Es könnte ein turbulentes Aktionärstreffen werden. Aktionärsschützer und einflussreiche Aktionärsvertreter kritisieren das geplante neue Vergütungssystem beim Reisekonzern, das der neue Aufsichtsratschef Dieter Zetsche einführen will. Am Morgen vor der HV enthüllt Tui noch seine Quartalszahlen.

<strong>Commerzbank</strong><br/>Am Donnerstag enthüllt die Commerzbank ihre Jahreszahlen. Analysten rechnen mit einem Gewinneinbruch um knapp ein Drittel von 865 Millionen auf 586 Millionen Euro. Auf der Bilanz-Pressekonferenz wird sich Commerzbank-Chef Martin Zielke erklären müssen, wie das zweitgrößte private Geldinstitut künftig nachhaltig Geld verdienen will, welche Synergien durch die Fusion mit der Comdirect zu erwarten sind und wie groß tatsächlich das Kaufinteresse an der polnischen Tochter MBank ist. Die Commerzbank sucht derzeit einen Käufer für ihre knapp 70-prozentige Beteiligung an dem polnischen Institut. Insidern zufolge hat bislang nur die im Staatsbesitz befindliche Bank Pekao ein Gebot abgegeben.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Commerzbank
Am Donnerstag enthüllt die Commerzbank ihre Jahreszahlen. Analysten rechnen mit einem Gewinneinbruch um knapp ein Drittel von 865 Millionen auf 586 Millionen Euro. Auf der Bilanz-Pressekonferenz wird sich Commerzbank-Chef Martin Zielke erklären müssen, wie das zweitgrößte private Geldinstitut künftig nachhaltig Geld verdienen will, welche Synergien durch die Fusion mit der Comdirect zu erwarten sind und wie groß tatsächlich das Kaufinteresse an der polnischen Tochter MBank ist. Die Commerzbank sucht derzeit einen Käufer für ihre knapp 70-prozentige Beteiligung an dem polnischen Institut. Insidern zufolge hat bislang nur die im Staatsbesitz befindliche Bank Pekao ein Gebot abgegeben.

<strong>Airbus</strong><br/>Ebenfalls am Donnerstag enthüllt Airbus seine Jahresbilanz. Der europäische Flugzeughersteller hat von den 737-Max-Problemen bei Boeing profitiert. Airbus ist mit einem kräftigen Auftragsschub ins neue Jahr gestartet. Nach Abzug von 22 Stornierungen gingen im Januar Aufträge über 274 neue Verkehrsjets ein. Das entspricht mehr als einem Drittel der Netto-Bestellungen, die Airbus im Gesamtjahr 2019 eingesammelt hatte. Airbus steht Branchenkreisen zufolge außerdem vor der Übernahme der restlichen Bombardier-Anteile an seinem kleinsten Verkehrsflugzeug-Modell A220. Der französisch-deutsche Flugzeugbauer und sein kanadischer Partner könnten die Übernahme der 33,6 Prozent noch vor dem kommenden Donnerstag bekanntgeben.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Airbus
Ebenfalls am Donnerstag enthüllt Airbus seine Jahresbilanz. Der europäische Flugzeughersteller hat von den 737-Max-Problemen bei Boeing profitiert. Airbus ist mit einem kräftigen Auftragsschub ins neue Jahr gestartet. Nach Abzug von 22 Stornierungen gingen im Januar Aufträge über 274 neue Verkehrsjets ein. Das entspricht mehr als einem Drittel der Netto-Bestellungen, die Airbus im Gesamtjahr 2019 eingesammelt hatte. Airbus steht Branchenkreisen zufolge außerdem vor der Übernahme der restlichen Bombardier-Anteile an seinem kleinsten Verkehrsflugzeug-Modell A220. Der französisch-deutsche Flugzeugbauer und sein kanadischer Partner könnten die Übernahme der 33,6 Prozent noch vor dem kommenden Donnerstag bekanntgeben.

Nestlé

Nestlé
An der Schweizer Börse herrscht Hochstimmung, der SMI stieg im der vergangenen Woche erstmals auf über 11.000 Punkte. Angetrieben wird die Hausse von Nestlé. Die Aktien des Nahrungsmittelherstellers haben auf Einjahres-Sicht rund 26 Prozent zugelegt. Am Donnerstag präsentiert Nestlé-Chef Mark Schneider die Jahresbilanz. Anleger werden genau auf das organische Wachstum schauen. Schneider peilt ein Plus von 3,5 Prozent an. Der Lebensmittel-Multi setzt zunehmend auf das Kaffee-Geschäft und auf Gesundheitstrends.