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Die größten Spielzeughersteller der Welt Toys 'R' Us-Pleite setzt Barbie & Co zu

Gruppe neuer Barbie-Puppen von Mattel

Mattel
1945 von Harold Matson, Elliot Handler und dessen Frau Ruth in einer Garage gegründet, ist Mattel heute der größte Spielzeugkonzern der Welt. 2016 machten die Amerikaner einen Umsatz von umgerechnet 5,2 Milliarden Euro. Bekannt wurde Mattel durch seine Barbie-Puppen und die Masters-of-the-Universe-Action-Figuren. Seit einiger Zeit hat Mattel aber mit schwindender Nachfrage zu kämpfen. Die Barbie-Figuren finden immer weniger junge Fans. Die Toys 'R' Us-Insolvenz versetzt Mattel einen zusätzlichen Schlag.

Die größten Spielzeughersteller der Welt Toys 'R' Us-Pleite setzt Barbie & Co zu

Gruppe neuer Barbie-Puppen von Mattel

Mattel
1945 von Harold Matson, Elliot Handler und dessen Frau Ruth in einer Garage gegründet, ist Mattel heute der größte Spielzeugkonzern der Welt. 2016 machten die Amerikaner einen Umsatz von umgerechnet 5,2 Milliarden Euro. Bekannt wurde Mattel durch seine Barbie-Puppen und die Masters-of-the-Universe-Action-Figuren. Seit einiger Zeit hat Mattel aber mit schwindender Nachfrage zu kämpfen. Die Barbie-Figuren finden immer weniger junge Fans. Die Toys 'R' Us-Insolvenz versetzt Mattel einen zusätzlichen Schlag.

Filmplakat Lego Batman

Lego
Von den Problemen von Mattel könnte Konkurrent Lego profitieren und zur neuen Nummer eins in der Spielwarenbranche aufsteigen. Denn der dänische Spielwarenriese wächst noch und verzeichnete 2016 einen Rekordumsatz von 5,1 Milliarden Euro - dank der Erschließung des neuen Absatzzmarkts China. Im ersten Halbjahr allerdings musste Lego einen Einnahme-Rückgang um fünf Prozent hinnehmen. Nach nur acht Monaten musste Lego-Chef Bali Padda seinen Stuhl räumen, 1.400 Stellen wurden gestrichen. Nun muss Niels Christiansen den Kult um Lego-Steine wieder neu beleben. Wie stark die Toys 'R' Us-Pleite Lego trifft, ist noch unklar. Der Name des Unternehmens leitet sich übrigens vom dänischen "leg godt" ab, zu deutsch: "spiel gut".

Monopoly von Hasbro

Hasbro
"Besiege das Böse mit den Marvel Action Figuren oder dem Spiderman Spielzeug!" So umgarnt Hasbro heute seine Kunden. Geld scheffelt das 1923 von den Brüdern Henry und Hillel Hassenfeld gegründete Unternehmen aber auch mit seinen Monopoly-Spielen: 2016 belief sich der Umsatz auf 4,8 Milliarden Euro – das reicht für Rang drei unter den weltgrößten Spielzeugherstellern. Dank starker Nachfrage nach Monopoly und den Magic-Sammelkarten wächst Hasbro noch. Allerdings bremst die Insolvenz von Toys 'R' Us auch Hasbro...

Bobby Car der Simba-Dickie-Group

Simba-Dickie-Group
Auf Rang vier der größten Spielzeughersteller folgt mit der Simba-Dickie-Group das erste deutsche Unternehmen - allerdings weit abgeschlagen. 1982 gründete Fritz Sieber mit seinem Sohn Michael und fünf Mitarbeitern die Firma Simba Toys. 2016 erwirtschaftete die Gruppe Erlöse in Höhe von 640 Millionen Euro. Zu Simba gehört auch die Marke Bobby Car: Die berühmten Rutschautos rollen im mittelfränkischen Markt Burghaslach vom Band. 2013 übernahm Simba den schon totgesagten Modelleisenbahn-Hersteller Märklin.

Spielzeug von Playmobil

Playmobil
Der Systemspielzeughersteller Geobra Brandstätter mit Sitz im fränkischen Zirndorf produziert bereits seit 1974 seine nach dem Kindchen-Schema konstruierten 7,5 cm großen Playmobil-Figuren, ursprünglich "Klickies" genannt. 2016 stieg der Umsatz von Playmobil um zehn Prozent auf 611 Millionen Euro. Auch in diesem Jahr dürfte das Wachstum weitergehen. Produziert wird in Deutschland und auf Malta.

Ravensburger Mitarbeiterin verpackt Puzzle

Ravensburger
Die weltweit tätige Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Ravensburg ist vor allem durch ihre Gesellschaftsspiele und Puzzles bekannt. Aber auch Brio-Eisenbahnen und Tiptoi-Lernstifte gehören zum Geschäft. 444 Millionen Euro Umsatz machte Ravensburger allein im Geschäftsjahr 2016. Künftig will Ravensburger digitaler werden.

Kinder mit Tierfiguren von Schleich

Schleich
Handbemalte, möglichst originalgetreue Hartgummifiguren sind das Erkennungszeichen des 1935 gegründeten Unternehmens Schleich aus Schwäbisch Gmünd. In den 1970er Jahren stellte Schleich vor allem Comic-Figuren wie Schlümpfe, Biene Maja und Micky Maus her. In den 1980er Jahren kamen selbstentwickelte Tierfiguren hinzu, die heute möglichst naturgetreu hergestellt werden. Das brachte Schleich 2016 Umsätze in Höhe von 143 Millionen Euro ein.

Stofftiere von Steiff

Steiff
Mit einem kleinen Stoffelefanten fing alles an: Aus der kleinen Filzfabrik von Gründerin Margarete Steiff im baden-württembergischen Giengen hat sich mittlerweile ein ganzes Stofftier-Imperium entwickelt. Die Tiere mit dem "Knopf im Ohr" reisen um die ganze Welt. Für 2015 vermeldete der deutsche Weltmarktführer in Sachen Kuscheltiere einen Umsatzrekord von 110 Millionen Euro.

Spielzeug von Bruder

Bruder
Ob Kran, Müllauto oder Traktor: Die Spielfahrzeuge der Marke Bruder zeichnen sich meist durch den Maßstab 1:16 aus. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal: In diesem Maßstab gibt es keinen anderen Hersteller, der ähnliche Produkte anbietet. Das Unternehmen produziert überwiegend am Firmensitz in Fürth-Burgfarrnbach. 2016 kam Bruder auf einen Umsatz von 78 Millionen Euro.

Babyborn Puppen von Zapf Creation

Zapf Creation
1932 von Max und Rosa Zapf gegründet, ist Zapf Creation heute ein international tätiger Hersteller von Puppenerlebniswelten und Funktionspuppen wie Baby Born und Baby Annabell. Das zeitweise von der Insolvenz bedrohte Unternehmen ist mittlerweile wieder zu neuem Leben erwacht, machte 2016 einen Umsatz von 70 Millionen Euro.