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Zehn Jahre Touch - die Entwicklung des iPhones Hightech aus Cupertino

Apple iPhone 2G

Apple iPhone 2G

Zehn Jahre Touch - die Entwicklung des iPhones Hightech aus Cupertino

Apple iPhone 2G

Apple iPhone 2G

Cisco Systems-Schriftzug vor einem Bürogebäude in San Jose

Zoff mit Cisco
Zu Beginn musste sich Steve Jobs mit Cisco um die Namensrechte streiten. Das Technologieunternehmen hatte mit der Übernahme von Infogear die Rechte an der Marke "iPhone" gekauft. Infogear hatte schon 1998 das erste "iPhone" entwickelt. Das war aber für zuhause oder das Büro produziert und nicht für die Hosentasche. Schon einen Monat nach der Einführung einigten sich Apple und Cisco aber darauf, dass beide den Namen weltweit nutzen dürfen.

iPhone 3G

iPhone 3G
Ein Jahr später brachte Apple das nächste iPhone heraus und begann mit der Tradition, jedes Jahr eine verbesserte Version vorzustellen. Der Namenszusatz "3G" wies auf die erste Verbesserung hin: Das zweite iPhone könnte den 3G Standard UMTS empfangen. Das GPS und der erste Appstore kamen hinzu. Mit dem zweiten iPhone zeigte das Modell erste schwerwiegende Schwächen: Nach nur einem Monat Benutzung klagten manche Kunden über feine Risse im Gehäuse. Ab diesem Modell hatte Apple zudem mit ersten Reaktionen der Konkurrenz zu kämpfen: Der Konzern erhob unzählige Patentklagen gegen seine Konkurrenten, wenn einzelne Modelle dem iPhone zu ähnlich waren.

iPhone 3GS

iPhone 3GS
Am 19. Juni 2009 begann Apple mit der nächsten Tradition, dem sogenannten "Tick-Tock"-System. Geplant war, alle zwei Jahre ein neues iPhone mit radikal veränderten Design herauszubringen und dazwischen immer ein "S"-Modell mit demselben Design, aber einem aufgerüstetem Innenleben. Das iPhone 3 GS hatte eine bessere Kamera, einen besseren Prozessor, einen doppelt so großen Arbeitsspeicher und zum ersten Mal eine Sprachsteuerung. In den ersten drei Tagen nach der Einführung wurden über eine Million iPhone 3 GS verkauft.

iPhone 4

iPhone 4

iPhone 4S

iPhone 4S

Menschenschlange vor Apple Store Frankfurt

Apple Store Frankfurt

iPhone 5

iPhone 5

Apple iPhone 5S (links) und 5C

Apple iPhone 5S (links) und 5C
Mit dem iPhone 5S gab es vor allem ein gravierendes neues Feature. Mit Hilfe eines eingebauten Sensors im Home-Button konnte man zum ersten Mal sein Handy nur mit seinem Fingerabdruck entsperren. Aber: Nach wenigen Tagen hackte der Chaos Computer Club den Sensor und zeigte, wie jeder Haushalt das problemlos selbst machen kann. Zusammen mit dem zweiten neuen Modell, dem 5C, wurden am ersten Wochenende über neun Millionen iPhones verkauft. Das 5C war wesentlich unbeliebter. Es hatte ein buntes Plastikgehäuse mit abgerundeten Kanten, allerdings weniger Speicherplatz. Das 5S war sehr viel hochwertiger, aber nur hundert Euro teurer, so dass nur 18 Prozent der Kunden sich für das günstigere der beiden Modelle entschieden.

Apple iPhone 6 und 6 Plus

Apple iPhone 6 und 6 Plus

Das iPhone 6S und 6S Plus werden in San Francisco vorgestellt

Das iPhone 6S und 6S Plus werden in San Francisco vorgestellt
Beim iPhone 6S gab es 2015 eine neue Farbe. Apple-Liebhaber konnten sich das Smartphone auch in rotgolden zulegen. Ansonsten gab es die übrigen technischen Verbesserungen: Ein schnellerer Prozessor, ein größerer Arbeitsspeicher und eine bessere Kamera. Wirklich innovativ war der 3D-Touch, der auf unterschiedlich starken Druck reagiert. Wieder brach das Modell alle Rekorde. In den ersten drei Tagen wurden mehr als 13 Millionen Exemplare verkauft.

iPhone SE

iPhone SE

iPhone 7

iPhone 7

iPhone 7

iPhone 7

Steve Jobs stellt erstes iPhone 2007 vor

Steve Jobs erstes iPhone 2007

iPhone 8

Gesichtserkennung
Angeblich könnte im neuen Luxus-Modell auch eine Gesichtserkennung oder ein Irisscanner integriert sein. Ein weiteres Gerücht ist, dass das neue Modell kabellos aufgeladen werden soll. Dafür spricht auch, dass Energous zuletzt bekannt gegeben hat, dass Ende 2017 ein Sender für kabelloses Laden ohne Matten produziert werden soll. Ende 2017 - das ist auch der Zeitraum, in dem das neue iPhone erwartet wird. Das US-Unternehmen Energous, das keine eigenen Produkte anbietet, sondern nur die Technologie und die Chips an Firmen liefert, nannte aber nicht den Namen des Konzerns, mit dem es zusammenarbeitet. Allerdings sprach der CEO Steve Rizzons von einem wichtigen Partner, einer der größten Elektronikfirmen der Welt. Er könne garantieren, dass man die Produkte des Unternehmens entweder mit sich herumträgt oder auf dem Schreibtisch oder zu Hause stehen hat. Das deutet stark auf Apple hin. Das alles sind aber nur Spekulationen. Wie immer bleibt es spannend, was sich Apple für sein neues Modell überlegt hat und ob es an den Erfolg des iPhone 6 anknüpfen kann.

Smartphone-User vor Apple-Logo

Apple

Weltweiter Absatz von iPhones Q3/2007 bis Q4 2016

Weltweiter Absatz von iPhones

iPhone Marktanteil am weltweiten Smartphone-Absatz

iPhone-Marktanteil am weltweiten Smartphone-Absatz
Mit dem iPhone 4S hat Apple seinen höchsten Marktanteil am Smartphone-Absatz erreicht. Von dem damaligen 23 Prozent kann der Konzern momentan nur träumen. Bis Ende 2016 musste er gute zehn Prozent einbüßen.

<b>Apple-Aktie in den vergangenen zehn Jahren</b><br />Eine direkte Verbindung zwischen der Einführung eines neuen iPhones und dem Kurs der Apple-Aktie ist nicht auszumachen. Auffällig ist aber, dass der Kurs seit 2007 insgesamt sehr stark gestiegen ist. Kein Wunder, wenn die wichtigste Sparte des Konzerns so gut läuft.: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum 10 Jahre

Apple-Aktie in den vergangenen zehn Jahren
Eine direkte Verbindung zwischen der Einführung eines neuen iPhones und dem Kurs der Apple-Aktie ist nicht auszumachen. Auffällig ist aber, dass der Kurs seit 2007 insgesamt sehr stark gestiegen ist. Kein Wunder, wenn die wichtigste Sparte des Konzerns so gut läuft.