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Die Dax-Prognosen der Banken Von 9.500 bis 13.200 Punkte

Dr. Ulrich Stephan

Ulrich Stephan (Deutsche Bank)
Die Deutsche Bank zeigt sich vorsichtig optimistisch. Anlagestratege Ulrich Stephan traut dem Dax einen Sprung auf 12.300 Punkte bis zum Jahresende zu. Allerdings nur unter dem Vorbehalt, dass es beim Brexit, bei Italien und beim chinesisch-amerikanischen Handelsstreit nicht zu einer Eskalation kommt.

Die Dax-Prognosen der Banken Von 9.500 bis 13.200 Punkte

Dr. Ulrich Stephan

Ulrich Stephan (Deutsche Bank)
Die Deutsche Bank zeigt sich vorsichtig optimistisch. Anlagestratege Ulrich Stephan traut dem Dax einen Sprung auf 12.300 Punkte bis zum Jahresende zu. Allerdings nur unter dem Vorbehalt, dass es beim Brexit, bei Italien und beim chinesisch-amerikanischen Handelsstreit nicht zu einer Eskalation kommt.

Stefan Kreuzkamp, Anlagestratege DWS

Stefan Kreuzkamp (DWS)
Einen Tick vorsichtiger ist die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS mit ihrer Prognose. Chief Investment Officer Stefan Kreuzkamp sieht den Dax in zwölf Monaten bei 12.200 Zählern. Eine weniger restriktive Geldpolitik der Fed und eine mögliche Einigung in den Handelskonflikten könnten die Kurse stützen. Allerdings seien die Markterwartungen für das Gewinnwachstum der Dax-Firmen noch zu hoch.

Dr. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin und Leiterin Research bei der Helaba

Gertrud Traud (Helaba)
Ist das ein Kontraindikator? Deutlich euphorischer als die Deutsche Bank scheinen die Experten der Helaba zu sein. Chefvolkswirtin Gertrud Traud prophezeit dem Dax einen Anstieg auf 13.200 Punkte bis zum Jahresende. Im vergangenen Jahr hatte Traud noch zu den Skeptikern gezählt und ein Verlustjahr für den Dax vorhergesagt.

Christian Gattiker-Ericsson von Julius Bär

Christian Gattiker-Ericsson (Julius Bär)
Keine all zu großen Sprünge traut Julius Bär dem Dax zu. Der Index befinde sich bewertungstechnisch im Mittelfeld. Aktienstratege Christian Gattiker-Ericsson schaut dabei vor allem auf den Dax-Kursindex, der derzeit bei um die 5.000 Punkte notiert. Er rechnet mit einem Anstieg des Dax. Entscheidend werde sein, ob er die Marke von 6.300 Zählern, an den er mehrmals gescheitert ist, knacken kann.

DZ Bank-Turm bei Nacht

Christian Kahler (DZ Bank)
Deutlich skeptischer äußern sich die Experten der DZ Bank. Marktanalyst Christian Kahler hat vor kurzem seine Dax-Prognose gesenkt. Statt auf 13.300 Punkte dürfte der deutsche Leitindex im nächsten Jahr nur noch auf 12.000 Punkte klettern. Wachstumssorgen der Weltwirtschaft, der Brexit und der Streit um den Staatshaushalt Italiens sieht er als Bremsfaktoren.

Deka-Logo

Jochen Schallmayer (Deka Bank)
Wegen der drohenden Italien-Krise ist Jochen Schallmayer, Leiter der Kapitalmarktstrategie bei der Deka Bank, pessimistisch – zumindest für die erste Jahreshälfte. Seiner Einschätzung nach dürfte der Dax auf bis 10.500 Punkte fallen. Erst in der zweiten Jahreshälfte werde sich die Lage wieder entspannen, Schallmayer rechnet mit einem Dax-Stand von 12.000 Punkten bis Ende 2019.

UniCredit Banca

Christian Stocker (Unicredit)
Zu den größten Pessimisten zählt aktuell die Unicredit. Aktienstratege Christian Stocker befürchtet, dass der Dax angesichts politischer Unsicherheiten und eines drohenden abflauenden Wirtschaftswachstums bis auf 9.500 Punkte abrutschen könnte. Danach dürfte er sich wieder erholen und das Jahr im Plus beenden. Es werde aber deutlich volatiler werden.