Voltabox NMC 24V-Batteriemodul Audio

Erfolgreicher Börsengang Dicke Gewinne mit Voltabox

Stand: 13.10.2017, 11:27 Uhr

Batteriesysteme liegen voll im Zeitgeist. Dessen Hersteller Voltabox feiert daher ein erfolgreiches Börsendebüt. Die neue Aktie legt kräftig zu.

Bei einem Ausgabepreis von 24 Euro, ohnehin das obere Ende der Emissionsspanne, lag der Eröffnungspreis bei glatten 30 Euro und in der Spitze bisher schon bei 30,40 Euro. Aktuell behauptet die Aktie dieses Niveau und liegt nur knapp darunter.

Der Börsenwert liegt damit bei rund 470 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmens lag die Nachfrage zum Platzierungspreis zehn Mal höher als das Angebot.

Paragon-Chef Klaus Dieter Frers

Klaus Dieter Frers. | Bildquelle: Imago

Von den 152 Millionen Euro, die der Börsengang einbringt, fließen 140 Millionen dem Unternehmen direkt zu. Mit dem Geld soll das Geschäft weiter ausgebaut und ein Gesellschafterdarlehen zurückgezahlt werden. Paragon-Chef Klaus-Dieter Frers ist Aufsichtsratsvorsitzender.

Voltabox mit Sitz im nordrhein-westfälischen Delbrück wurde 2011 gegründet als Geschäftsbereich der Paragon AG und 2014 als GmbH ausgegründet. 2017 erfolgte die Umwandlung in eine AG. Beschäftigt werden 91 Mitarbeiter. Einen kleineren Produktionsstandort neben Delbrück gibt es noch im texanischen Austin. In Aachen wird zudem ein Entwicklungsstandort unterhalten.

Voltabox operiert in den drei Geschäftsbereichen Voltapower, Voltaforce und Voltamotion. Bei Voltapower werden Batteriesysteme für industrielle Anwendungen entwickelt. So etwa für Gabelstapler, Oberleitungsbusse oder Bergbaufahrzeuge. Der Geschäftsbereich Voltaforce umfasst Lithium-Ionen-Batterien für den Massenmarkt und Voltamotion liefert ergänzende Antriebskomponenten.

Hohes Wachstum eingeplant

Audio allgemein - Startbild Audio

ARD-Börse: Voltabox - Mit E-Mobilität aufs Börsenparkett

Für das Jahr 2019 strebt das Unternehmen die Umsatzmarke von rund 100 Millionen Euro an. 2016 lag der Umsatz bei 14,5 Millionen Euro.

Im ersten Halbjahr 2017 kamen bereits 10,6 Millionen Euro zusammen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich auf minus 0,7 Millionen Euro nach minus 1,5 Millionen Euro vor einem Jahr. Im Juni wurde erstmals ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Das weitere Wachstum sei mit einem Auftragsbuch von rund 805 Millionen Euro per Jahresmitte 2017 vorgezeichnet, wie das Unternehmen bei der Vorstellung seiner Börsenpläne betonte.

rm

1/12

Die nächsten Börsenkandidaten IPO-Pipeline

Stemmer Imaging AG-Objektive und -Logo

Stemmer Imaging AG

Seit heute können Anleger die Aktien der Stemmer Imaging AG aus Puchheim bei München zeichnen. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 32 und 36 Euro. Die Erstnotiz im Freiverkehrssegment Scale ist für den 27. Februar geplant. Einen Teil des Emissionserlöses wollen die Bayern für Akquisitionen verwenden. Stemmer ist ein Pionier der Bildverarbeitungstechnologie und hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 88 Millionen Euro erzielt. Wettbewerber sind beispielsweise Basler und Isra Vision.

Darstellung: