Fahnen vor Unternehmenszentrale der Deutz AG in Köln

Deutz startet in China durch

Stand: 17.12.2018, 20:30 Uhr

Der Motorenbauer Deutz stellt sich im riesigen chinesischen Markt neu auf. Mit dem größten Baumaschinenkonzern Chinas, Sany, soll ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, wie Deutz am Montagabend in Köln mitteilte. In einem ersten Schritt seien für 2022 rund 75.000 neue Motoren der Emissionsstufe IV beziehungsweise der Abgasstufe 6 Chinas geplant, die an Sany geliefert werden sollen. Zunächst stecken die Kölner aber erst einmal Geld in das Joint Venture. Die Rede ist von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Zudem will das SDax-Unternehmen im Service-Geschäft mit dem Baumaschinen-Vermieter Horizon kooperieren, der zum lokalen Service-Partner werden soll. Zudem wird der Motorenbauer Beinei künftig Motoren für Deutz bauen, um den asiatischen Markt zu bedienen. Im Jahr 2022 sollen es rund 20 000 Stück sein. Deutz arbeitete schon länger auf der Neuausrichtung des China-Geschäfts.