DBAG-Chef Torsten Grede

DBAG geht von Verlusten aus

Stand: 06.05.2020, 07:09 Uhr

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) bereitet ihre Aktionäre auf einen Verlust im laufenden Geschäftsjahr vor und stellt die Dividende in Frage. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres (Oktober bis März) habe das SDax -Unternehmen laut vorläufigen Zahlen ein negatives Konzernergebnis von 76,7 Millionen Euro verzeichnet, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss in Frankfurt mit. Das Minus in den zwölf Monaten bis September werde noch etwas höher liegen.

Beim Nettovermögenswert erwartet das Private-Equity-Haus bis Ende September einen Rückgang von bis zu zehn Prozent im Vergleich zu den 359 Millionen Euro zum 31. März. Ob es in diesem Jahr und im nächsten Jahr eine Dividende gibt, bleibt zunächst offen - die Prognose einer stabilen Ausschüttung bis 2022 ziehe das Unternehmen zurück.

Der Aktienkurs von DBAG legte auf der Handelsplattform dennoch in einer ersten Reaktion um fast ein Prozent zu.