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Dax: Tops und Flops 2018 Nur wenige Gewinner

<strong>Wirecard</strong><br/>Der Dax-Aufsteiger war der Überflieger in der ersten deutschen Börsenliga. Die Aktien des Bezahldienstleisters legten im abgelaufenen Börsenjahr knapp 43 Prozent zu. Das Plus wäre noch größer gewesen, wenn der Kurs in den letzten vier Monaten nicht deutlich nachgegeben hätte. Anfang September erreichten die Papiere ein Rekordhoch von 199 Euro. Kurz zuvor hatte das Unternehmen die Jahresziele erhöht. Der Spezialist für elektronischen Zahlungsverkehr profitiert vom weltweiten Boom beim Online-Shopping. Mit einer Marktkapitalisierung von 16,4 Milliarden Euro ist Wirecard inzwischen mehr wert als die Deutsche Bank.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Wirecard
Der Dax-Aufsteiger war der Überflieger in der ersten deutschen Börsenliga. Die Aktien des Bezahldienstleisters legten im abgelaufenen Börsenjahr knapp 43 Prozent zu. Das Plus wäre noch größer gewesen, wenn der Kurs in den letzten vier Monaten nicht deutlich nachgegeben hätte. Anfang September erreichten die Papiere ein Rekordhoch von 199 Euro. Kurz zuvor hatte das Unternehmen die Jahresziele erhöht. Der Spezialist für elektronischen Zahlungsverkehr profitiert vom weltweiten Boom beim Online-Shopping. Mit einer Marktkapitalisierung von 16,4 Milliarden Euro ist Wirecard inzwischen mehr wert als die Deutsche Bank.

Dax: Tops und Flops 2018 Nur wenige Gewinner

<strong>Wirecard</strong><br/>Der Dax-Aufsteiger war der Überflieger in der ersten deutschen Börsenliga. Die Aktien des Bezahldienstleisters legten im abgelaufenen Börsenjahr knapp 43 Prozent zu. Das Plus wäre noch größer gewesen, wenn der Kurs in den letzten vier Monaten nicht deutlich nachgegeben hätte. Anfang September erreichten die Papiere ein Rekordhoch von 199 Euro. Kurz zuvor hatte das Unternehmen die Jahresziele erhöht. Der Spezialist für elektronischen Zahlungsverkehr profitiert vom weltweiten Boom beim Online-Shopping. Mit einer Marktkapitalisierung von 16,4 Milliarden Euro ist Wirecard inzwischen mehr wert als die Deutsche Bank.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Wirecard
Der Dax-Aufsteiger war der Überflieger in der ersten deutschen Börsenliga. Die Aktien des Bezahldienstleisters legten im abgelaufenen Börsenjahr knapp 43 Prozent zu. Das Plus wäre noch größer gewesen, wenn der Kurs in den letzten vier Monaten nicht deutlich nachgegeben hätte. Anfang September erreichten die Papiere ein Rekordhoch von 199 Euro. Kurz zuvor hatte das Unternehmen die Jahresziele erhöht. Der Spezialist für elektronischen Zahlungsverkehr profitiert vom weltweiten Boom beim Online-Shopping. Mit einer Marktkapitalisierung von 16,4 Milliarden Euro ist Wirecard inzwischen mehr wert als die Deutsche Bank.

<strong>RWE</strong><br/>Erneut zu den Dax-Topgewinnern zählt RWE. Die Aktien zogen um fast 12 Prozent an. Der Wandel des Essener Versorgers vom Kohleproduzenten zum Ökostrom-Anbieter wurde von den Anlegern begrüßt. RWE verkauft die Tochter Innogy an Eon und beteiligt sich im Gegenzug an Eon. Diese behält das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Ein noch besseres Abschneiden der RWE-Aktien verhinderte der gerichtlich angeordnete Rodungsstopp im Hambacher Forst, der den RWE-Kurs zuletzt etwas belastete. Investoren fürchten die Folgen eines möglichen raschen Kohleausstiegs Deutschlands.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

RWE
Erneut zu den Dax-Topgewinnern zählt RWE. Die Aktien zogen um fast 12 Prozent an. Der Wandel des Essener Versorgers vom Kohleproduzenten zum Ökostrom-Anbieter wurde von den Anlegern begrüßt. RWE verkauft die Tochter Innogy an Eon und beteiligt sich im Gegenzug an Eon. Diese behält das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Ein noch besseres Abschneiden der RWE-Aktien verhinderte der gerichtlich angeordnete Rodungsstopp im Hambacher Forst, der den RWE-Kurs zuletzt etwas belastete. Investoren fürchten die Folgen eines möglichen raschen Kohleausstiegs Deutschlands.

<strong>Adidas</strong><br/>In Hochform war Adidas - passend zum Sportjahr 2018. Die Fußball-WM im Sommer trieb den Umsatz des Sportartikelausrüsters an - trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Nationalkicker. Auch in China und Nordamerika waren die Produkte der Marke mit den drei Streifen gefragt. Ende August erreichte die Adidas-Aktie ein Rekordhoch von 218 Euro. Danach verlor der Titel etwas an Fahrt. Auf Jahressicht bleibt noch ein Plus von neun Prozent.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Adidas
In Hochform war Adidas - passend zum Sportjahr 2018. Die Fußball-WM im Sommer trieb den Umsatz des Sportartikelausrüsters an - trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Nationalkicker. Auch in China und Nordamerika waren die Produkte der Marke mit den drei Streifen gefragt. Ende August erreichte die Adidas-Aktie ein Rekordhoch von 218 Euro. Danach verlor der Titel etwas an Fahrt. Auf Jahressicht bleibt noch ein Plus von neun Prozent.

<strong>Deutsche Börse</strong><br/>Die Aktien des Frankfurter Börsenbetreibers zählten ebenfalls zu den wenigen Gewinnern im Dax mit einem Plus von gut acht Prozent. Die Deutsche Börse profitierte von den Turbulenzen an den Aktienmärkten und verdiente prächtig. Im dritten Quartal stieg das operative Ergebnis um ein Fünftel. Dank des seit Anfang des Jahres amtierenden Konzernchefs Theodor Weimer befindet sich die Deutsche Börse wieder in einem ruhigeren Fahrwasser. Nachdem 2017 - noch unter der Verantwortung des Vorgängers Carsten Kengeter - von der fehlgeschlagenen Fusion mit der Londoner Börse, von Insidervorwürfen und dem darauf folgenden Chefwechsel geprägt war, herrscht nun wieder volle Konzentration auf das operative Geschäft.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Deutsche Börse
Die Aktien des Frankfurter Börsenbetreibers zählten ebenfalls zu den wenigen Gewinnern im Dax mit einem Plus von gut acht Prozent. Die Deutsche Börse profitierte von den Turbulenzen an den Aktienmärkten und verdiente prächtig. Im dritten Quartal stieg das operative Ergebnis um ein Fünftel. Dank des seit Anfang des Jahres amtierenden Konzernchefs Theodor Weimer befindet sich die Deutsche Börse wieder in einem ruhigeren Fahrwasser. Nachdem 2017 - noch unter der Verantwortung des Vorgängers Carsten Kengeter - von der fehlgeschlagenen Fusion mit der Londoner Börse, von Insidervorwürfen und dem darauf folgenden Chefwechsel geprägt war, herrscht nun wieder volle Konzentration auf das operative Geschäft.

<strong>Linde</strong><br/>Die Fusion mit Praxair gab Linde entscheidenden Auftrieb. Die Aktien des Industriegaseherstellers legten um fast acht Prozent zu. Zwar hing der Mega-Deal lange Zeit am seidenen Faden, am Ende billigen die europäischen und amerikanischen Kartellwächter ihn aber doch. Mit dem Zusammenschluss von Linde und Praxair zur Linde plc wird der neue Konzern zum weltgrößten Hersteller von Industriegasen mit gut 24 Milliarden Euro Jahresumsatz. Bis Ende Januar muss Linde noch einige Unternehmensteile in den USA verkaufen, um die Bedingungen der US-Behörden zu erfüllen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Linde
Die Fusion mit Praxair gab Linde entscheidenden Auftrieb. Die Aktien des Industriegaseherstellers legten um fast acht Prozent zu. Zwar hing der Mega-Deal lange Zeit am seidenen Faden, am Ende billigen die europäischen und amerikanischen Kartellwächter ihn aber doch. Mit dem Zusammenschluss von Linde und Praxair zur Linde plc wird der neue Konzern zum weltgrößten Hersteller von Industriegasen mit gut 24 Milliarden Euro Jahresumsatz. Bis Ende Januar muss Linde noch einige Unternehmensteile in den USA verkaufen, um die Bedingungen der US-Behörden zu erfüllen.

<strong>Bayer</strong><br/>Auf der Verlierer-Seite standen vor allem konjukturabhängige Titel wie Bayer. Die Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns sackten um über 40 Prozent ab. Die Übernahme von Monsanto erwies sich als Klotz am Bein. Dem Bayer-Konzern drohen teure Glyphosat-Prozesse. 9300 Klagen sind in den USA anhängig. Tausende Kläger werfen dem Bayer-Konzern vor, nicht vor dem möglicherweise von dem Unkrautvernichten ausgehenden Krebsgefahr gewarnt zu haben. Bayer-Chef Werner Baumann greift durch und will mit einem Kahlschlag den Konzern wieder flott trimmen. Der Konzern streicht 12.000 Jobs und trennt sich von seinen Geschäften mit Tiermedizin, Sonnenschutz und Fußpflege.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Bayer
Auf der Verlierer-Seite standen vor allem konjukturabhängige Titel wie Bayer. Die Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns sackten um über 40 Prozent ab. Die Übernahme von Monsanto erwies sich als Klotz am Bein. Dem Bayer-Konzern drohen teure Glyphosat-Prozesse. 9300 Klagen sind in den USA anhängig. Tausende Kläger werfen dem Bayer-Konzern vor, nicht vor dem möglicherweise von dem Unkrautvernichten ausgehenden Krebsgefahr gewarnt zu haben. Bayer-Chef Werner Baumann greift durch und will mit einem Kahlschlag den Konzern wieder flott trimmen. Der Konzern streicht 12.000 Jobs und trennt sich von seinen Geschäften mit Tiermedizin, Sonnenschutz und Fußpflege.

<strong>HeidelbergCement</strong><br/>Noch härter traf es HeidelCement. Die Aktien des Baustoffherstellers rutschten um 41 Prozent ab. HeidelCement profitiert zwar vom Bauboom, litt zuletzt aber unter höheren Energiekosten und widrigen Wetterverhältnissen, besonders in den USA. Der Zementhersteller musste seine Jahresprognose für das operative Ergebnis senken.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

HeidelbergCement
Noch härter traf es HeidelCement. Die Aktien des Baustoffherstellers rutschten um 41 Prozent ab. HeidelCement profitiert zwar vom Bauboom, litt zuletzt aber unter höheren Energiekosten und widrigen Wetterverhältnissen, besonders in den USA. Der Zementhersteller musste seine Jahresprognose für das operative Ergebnis senken.

<strong>Continental</strong><br/>Zwei Gewinnwarnungen haben das Vertrauen der Anleger in den Autozulieferer Conti schwer beschädigt. Die Aktien sackten um rund 46 Prozent ab. Conti bekam vor allem die Folgen des schwächeren Automarkts in China zu spüren. Im nächsten Jahr teilt sich der Zulieferer auf. Die Antriebssparte Powertrain wird separat an die Börse gebracht.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Continental
Zwei Gewinnwarnungen haben das Vertrauen der Anleger in den Autozulieferer Conti schwer beschädigt. Die Aktien sackten um rund 46 Prozent ab. Conti bekam vor allem die Folgen des schwächeren Automarkts in China zu spüren. Im nächsten Jahr teilt sich der Zulieferer auf. Die Antriebssparte Powertrain wird separat an die Börse gebracht.

<strong>Covestro</strong><br/>Durch ein tiefes Tal von Tränen mussten auch die Anleger von Covestro gehen. Die Aktien büßten nahezu 50 Prozent an Wert ein. Noch zu Jahresbeginn waren die Titel auf ein Rekordhoch geklettert. Besonders im zweiten Halbjahr hat sich das Umfeld für die (Spezial-)Chemiebranche eingetrübt. Hinzu kam das Niedrigwasser im Rhein, das viele Chemieunternehmen teilweise von den Transportwegen für Nachschub abschnitt. Eine weltweite Konjunkturabkühlung würde auch Covestro treffen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Covestro
Durch ein tiefes Tal von Tränen mussten auch die Anleger von Covestro gehen. Die Aktien büßten nahezu 50 Prozent an Wert ein. Noch zu Jahresbeginn waren die Titel auf ein Rekordhoch geklettert. Besonders im zweiten Halbjahr hat sich das Umfeld für die (Spezial-)Chemiebranche eingetrübt. Hinzu kam das Niedrigwasser im Rhein, das viele Chemieunternehmen teilweise von den Transportwegen für Nachschub abschnitt. Eine weltweite Konjunkturabkühlung würde auch Covestro treffen.

<strong>Deutsche Bank</strong><br/>Die rote Laterne im Dax geht 2018 an… die Deutsche Bank. Die Aktien des größten privaten deutschen Geldinstituts stürzten auf Jahressicht um 56 Prozent ab. Mit 6,75 Euro fielen die Titel auf ein Rekordtief. Der Umbau zieht sich hin und dürfte teuer werden. Die Erlöse sinken, die Perspektiven sind Beobachtern zufolge düster. Auch die immer wieder aufgekochten Spekulationen über eine Fusion mit der Commerzbank konnten dem Aktienkurs nicht helfen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Deutsche Bank
Die rote Laterne im Dax geht 2018 an… die Deutsche Bank. Die Aktien des größten privaten deutschen Geldinstituts stürzten auf Jahressicht um 56 Prozent ab. Mit 6,75 Euro fielen die Titel auf ein Rekordtief. Der Umbau zieht sich hin und dürfte teuer werden. Die Erlöse sinken, die Perspektiven sind Beobachtern zufolge düster. Auch die immer wieder aufgekochten Spekulationen über eine Fusion mit der Commerzbank konnten dem Aktienkurs nicht helfen.