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Das sind die Profiteure des E-Scooter-Booms Von Bird bis VW

Bird E-Scooter

Bird E-Scooter
Der kalifornische Anbieter Bird hat als Branchenvorreiter bei der Vermietung schon gezeigt, wie stürmisch die Entwicklung sein kann. Das erst im September 2017 gegründete Start-up aus Santa Monica hat bei der Bewertung Experten zufolge die Milliarden-Dollar-Schwelle überschritten und bereits die zwei Milliarden im Visier. Wagniskapitalgeber haben Bird zuletzt weitere 150 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Vermietet werden die E-Scooter per App für einen Dollar und dann 15 Cents je Minute.

Das sind die Profiteure des E-Scooter-Booms Von Bird bis VW

Bird E-Scooter

Bird E-Scooter
Der kalifornische Anbieter Bird hat als Branchenvorreiter bei der Vermietung schon gezeigt, wie stürmisch die Entwicklung sein kann. Das erst im September 2017 gegründete Start-up aus Santa Monica hat bei der Bewertung Experten zufolge die Milliarden-Dollar-Schwelle überschritten und bereits die zwei Milliarden im Visier. Wagniskapitalgeber haben Bird zuletzt weitere 150 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Vermietet werden die E-Scooter per App für einen Dollar und dann 15 Cents je Minute.

Lime-S E-scooter

Lime-S E-Scooter
Zur gleichen Preisklasse wie Bird gehört auch der US-Anbieter Lime aus San Francisco, ebenfalls erst 2017 gegründet. Zu den großen Geldgebern des Unternehmens gehört unter anderem Google, das erst zum Jahresanfang 400 Millionen Dollar investiert hat.

VOI Scooter

VOI Scooter
Gut im Geschäft ist auch schon der schwedische Verleiher Voi. Gründer Fredrik Hjelm ist mit seinen Rollern vor allem in Stockholm, aber auch in Spanien tätig. Kurz vor dem Start in Deutschland hat Voi weitere 26 Millionen Euro von Geldgebern eingesammelt, unter anderem von zwei bekannten Namen im Venture Capital geschäft: Project A und Creandum. Project A ist dabei ein Berliner Investor um Otto und Axel Springer.

Flash E-Scooter

Flash E-Scooter
Zu den einheimischen Start-ups, die schon mit den Füßen scharren, gehört der Berliner E-Scooter-Verleiher Flash (der sich allerdings mit Beginn der Zulassung der E-Roller in Deutschland in "Circ" umbenennen wird). Flash hat rund 55 Millionen Euro eingesammelt und bereits in Herne im Ruhrgebiet einen Pilotversuch laufen.

E-Scooter Tier Mobility

Tier Mobility
Auch Tier Mobility greift hierzulande in den Markt ein. Zuletzt wurden 32 Millionen Euro eingesammelt, unter anderem vom ehemaligen Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg. Mehr als 8.000 Roller hat Tier bereist in zehn europäischen Ländern im Einsatz, in Deutschland sollen es mehr als 10.000 werden. Dabei werden die Roller von den Mitarbeitern am Abend eingesammelt und über Nacht aufgeladen und gewartet. Ein Geschäftsmodell, nach dem die meisten Vermieter verfahren und das die Abhängigkeit von festen Aufladestationen vermindert.

Hive E-scooter

Hive
Auch der Daimler-Konzern will vom Hype um die E-Roller profitieren. Über den Fahrdienstanbieter Mytaxi, ein Service für Taxi-Kunden, will man einsteigen. Ausgangspunkt ist auch hier eine App auf dem Smartphone, mit der man für einen Euro die Roller entsperren kann. Danach kostet es dann 15 Cents pro Minute. In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon läuft schon seit gut einem halben Jahr ein Pilotprojekt.

Skoda E-Scooter

Skoda E-Scooter
Auf der Herstellerseite ist auch der VW-Konzern bei E-Scooter-Hype dabei. So bietet die Konzerntochter Skoda ein Gefährt im Rahmen ihres "Last-Mile-Konzepts" an. Allerdings kostet das gute Stück knapp 1.500 Euro.

Bereits vor gut einem Jahr wurde auf dem Genfer Autosalon das 45 km/h schnelle VW-eigene Modell "Streetmate" vorgestellt. Immerhin soll die Reichweite 60 Kilometer betragen. Produziert werden soll der Streetmate nach Presseberichten in Kooperation mit dem chinesischen Start-up NIU. VW geht davon aus, dass das weltweite Geschäft mit E-Rollern bis 2030 ein Volumen von 450 Milliarden Euro erreichen wird, berichtet die "Welt".

BMW X2 City

BMW X2 City
Mit dem X2 City hat BMW bereits mit Sondergenehmigung einen E-Roller in Deutschland auf dem Markt, der allerdings recht teuer ist. Mit den chinesischen Modellen kann der X2 jedenfalls nicht mithalten.

BMW-Escooter von Micro Mobility

Micro Mobility
Zusammen mit der Schweizer Firma will BMW ab Herbst einen preisgünstigeren E-Roller auf den Markt bringen. 800 Euro soll der neue Scooter kosten, der bis zu zwölf Kilometer Reichweite hat und bis zu 20 km/h schnell ist.

Segway E-Scooter

Ninebot-Segway E-Scooter
Einer der größten Hersteller weltweit ist die chinesische Firma Ninebot. 2015 übernahm sie den US-Hersteller Segway, seitdem bieten sie vergleichbare Modelle an. Aber auch klassische E-Roller, die dann natürlich günstiger sind.

Xiaomi Mi E-Scooter M365

Xiaomi
Xiaomi, 2010 in China gegründet, ist als Hersteller zahlreicher Elektroprodukte eigentlich eher durch seine Smartphones bekannt. Zwischendurch rangierte die Firma aus Peking im Reich der Mitte sogar vor dem Platzhirsch Huawei. Mittlerweile gehören aber auch E-Roller zum Sortiment - neben Sprachassistenten, Notebooks oder Smart Watches.

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