Merck & Co-Büros, davor Mauer mit Frimenlogo  in Rahway, New Jersey

Dämpfer für Merck & Co.

Stand: 05.02.2020, 15:22 Uhr

Die vom US-Pharmariesen Merck & Co geplante Ausgliederung von Sparten kommt bei Anlegern nicht gut an. Die Merck-Aktie fällt vorbörslich in New York um rund vier Prozent.

Merck will bis zum Ende des ersten Halbjahres 2021 mehrere Bereiche abspalten, darunter das Geschäft mit Frauengesundheit sowie das mit Nachahmermedikamenten. Insgesamt werden die in das neue Unternehmen ausgegliederten Produkte in diesem Jahr Umsätze in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar erzielen. Der Konzern begründete den Schritt damit, sich auf Hauptwachstumsfelder wie Krebsmedikamente und Impfstoffe konzentrieren zu wollen.

Im vierten Quartal verdiente der US-Konzern je Aktie lag mit 1,16 Dollar etwas mehr als erwartet. Allerdings blieb das Krebsmittel Keytruda trotz eines um 44,6 Prozent gestiegenen Umsatzes von 3,11 Milliarden Dollar hinter den Erwartungen zurück.