Joachim Kuhn, Gründer und CEO des Würzburger Technologie-Start-ups «Va-Q-Tec» sitzt auf einer Thermo-Transportbox seines Unternehmens.

Va-Q-Tec: Transportboxen für Covid-19-Testkits gefragt

Stand: 11.05.2020, 10:40 Uhr

Das Würzburger Unternehmen Va-Q-Tec hat seinen Umsatz im ersten Quartal um 15 Prozent steigern können auf 17,6 Milionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 27 Prozent auf 2,8 Millionen Euro in die Höhe.
 
Mithilfe von Va-Q-tec-Lösungen für den sicheren Thermo-Transport, welche die Temperatur ohne Energiezufuhr auch bei extremen Bedingungen für bis zu zehn Tage konstant zwischen -15 C und -25 C halten, wurden nach Unternehmensangaben bereits mehrere Millionen CoVid-19-Testkits weltweit versendet. Aktuell werden über 50 Prozent aller international versendeten Corona-Testkits mit Boxen und Containern von Va-Q-tec transportiert.
 
Einer der größten Kunden von Va-Q-Tec ist überdies Gilead: Das US-Unternehmen, das mit seinem Ebola-Mittel Remdesivir erste klinische Erfolge im Kampf gegen Covid-19 erzielen konnte, wickelt seine Thermo-Luftfracht überwiegend in „Va-Q-tainern“ ab.