Netflix-Logo auf einem Bildschirm

Es gibt auch Gewinner Coronakrise: Aktien für zuhause

Stand: 24.03.2020, 10:30 Uhr

Haben Sie sich schon einmal überlegt, was Sie in Ihrer Wohnung am meisten nutzen oder brauchen? Vielleicht verbirgt sich dahinter nun auch eine Anlagechance.

In der Regel verbinden Anleger die Coronakrise mit schlimmen Kursverlusten und Misserfolg. Doch daneben gibt es auch einige Gewinner. Papiere von Firmen, die das Leben in der eigenen Wohnung angenehmer, leichter und abwechslungsreicher gestalten.

Da sind zum einen die Online-Händler. Wenn die Menschen zuhause bleiben und Geschäfte geschlossen sind, müssen sie ihre Klamotten oder andere Produkte online kaufen. Die hohe Nachfrage bekommen die Konzerne zu spüren: So musste Amazon jetzt 100.000 zusätzliche Mitarbeiter für Lager und Auslieferung einstellen. Und auch das chinesische Pendant JD.com hat 20.000 Arbeiter mehr eingestellt.

Tools für das Home Office

Auch sehr wichtig für die Menschen in Quarantäne ist Essen, für das sie nicht aus dem Haus müssen. Da bieten sich Lieferdienste wie Delivery Hero oder HelloFresh an, die lediglich die frischen Zutaten bringen. Damit keine Langeweile aufkommt, gibt es Streaming-Anbieter wie Netflix oder Hersteller von Videospielen.

Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, schicken viele Unternehmen ihre Angestellten ins Home Office. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft unter mehr als 1.000 Arbeitnehmern wären rund 75 Prozent bereit, während der Krise zuhause zu arbeiten. Dabei können auch verschiedene Firmen helfen. Teamviewer, Zoom Video oder Slack machen die Vernetzung über das Internet leichter und schneller.

tb

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Das sind die Stubenhocker-Aktien Von Amazon bis Zooplus

<strong>Amazon</strong><br/>Während Einkaufszentren geschlossen und Innenstädte verwaist sind, gelten Onlinehändler wie Amazon oder Ebay als Profiteur der Krise. Tatsächlich haben die Online-Einkäufe seit Ausbruch der Pandemie derart zugenommen, dass Amazon nun in den USA 100.000 zusätzliche Mitarbeiter für Lager und Auslieferung einstellt. Umfragen zufolge will jeder vierte Amerikaner wegen Corona mehr im Internet bestellen. <br/><br/>Bislang erwartet Amazon im E-Commerce einen Umsatz von 93,5 Milliarden Dollar in diesem Jahr, nach 86,1 Milliarden Dollar 2019. Dank Corona wollen einige Analysten sogar einen Umsatz oberhalb der magischen Schwelle von 100 Milliarden Dollar in diesem Jahr nicht ausschließen.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Monat

Amazon
Während Einkaufszentren geschlossen und Innenstädte verwaist sind, gelten Onlinehändler wie Amazon oder Ebay als Profiteur der Krise. Tatsächlich haben die Online-Einkäufe seit Ausbruch der Pandemie derart zugenommen, dass Amazon nun in den USA 100.000 zusätzliche Mitarbeiter für Lager und Auslieferung einstellt. Umfragen zufolge will jeder vierte Amerikaner wegen Corona mehr im Internet bestellen.

Bislang erwartet Amazon im E-Commerce einen Umsatz von 93,5 Milliarden Dollar in diesem Jahr, nach 86,1 Milliarden Dollar 2019. Dank Corona wollen einige Analysten sogar einen Umsatz oberhalb der magischen Schwelle von 100 Milliarden Dollar in diesem Jahr nicht ausschließen.