Corona-Krise treibt den Börsenhandel weiter an

Stand: 04.05.2020, 17:05 Uhr

Die Marktturbulenzen infolge der Corona-Krise haben den Handel an der Deutschen Börse im April weiter angetrieben. Der Handelsumsatz an den Kassamärkten lag mit 172,8 Milliarden Euro rund 43 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie der Börsenbetreiber am Montag in Frankfurt mitteilte.

Der Löwenanteil entfiel mit 141,9 Milliarden Euro auf den Xetra-Handel, wo der durchschnittliche Tagesumsatz 7,1 Milliarden Euro erreichte. Während am Handelsplatz Frankfurt im April 5,3 Milliarden Euro umgesetzt wurden, kam die Plattform Tradegate auf 25,6 Milliarden Euro - rund zweieinhalb Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Bereits im ersten Quartal hatte der Frankfurter Börsenbetreiber aus dem Dax über deutlich höhere Volumina berichtet.