Börsengang

Blick nach oben auf Wolkenkratzer, in dem sich Wolken spiegeln

Börsengang gelungen Corestate an der Börse angekommen

Stand: 04.10.2016, 13:18 Uhr

Beim Immobilien-Investor Corestate musste man bescheidener werden. Der zweite Anlauf an die Börse gelingt, wenngleich alles eine Nummer kleiner ist als ursprünglich geplant.

Der Immobilien-Investor Corestate schafft es doch noch an die Börse. Allerdings begnügt sich das Unternehmen mit einer Notierung im schwach regulierten Entry Standard der Frankfurter Börse. Anders als beim ersten Versuch geplant, verzichtete Corestate beim zweiten Anlauf auf ein öffentliches Aktienangebot (IPO).

Corestate: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
31,45
Differenz relativ
-2,18%

Stattdessen wurden im Vorfeld neue Papiere für 43 Millionen Euro zu einem Preis von je 17 Euro bei ausgewählten Investoren platziert. Aktuell kostet das Papier 17,50 Euro. Vor einem Jahr hatte Corestate eigentlich bis zu 250 Millionen Euro einsammeln wollen, doch innerhalb der Preisspanne von bis zu 28,50 Euro griffen nicht genügend Anleger zu.

"Die nächste Entwicklungsstufe erreicht"

Damit habe das Unternehmen zehn Jahre nach seiner Gründung die nächste Entwicklungsstufe erreicht, lässt sich Sascha Wilhelm, CEO von Corestate zitieren. "Die Kapitalerhöhung im Vorfeld des Listings gibt uns die Möglichkeit, unseren Wachstumskurs weiter zu verfolgen."

Die in Luxemburg ansässige Gesellschaft investiert das Geld reicher Familien und anderer Anleger vor allem aus der Schweiz. Firmen-Mitgründer Ralph Winter hatte im Sommer die 28-Prozent-Beteiligung des Schweizer Investors Intershop an Corestate zurückgekauft. Intershop war 2013 eingestiegen und hatte die Expansion von Corestate mitfinanziert.

ts

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