Fahnen des Autozulieferers Continental in Hannover

Conti denkt an Zukäufe

Stand: 09.12.2018, 15:57 Uhr

Nach mehreren Gewinnwarnungen sieht sich der Autozulieferer auf gutem Weg, seine gesenkten Geschäftsziele in diesem Jahr zu erreichen. "Wir bewegen uns im vierten Quartal im Rahmen der Erwartungen", sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer der "Börsen-Zeitung".

Die Pläne für den Teil-Börsengang der Antriebssparte bestätigte er. "Wir sind gut unterwegs, um wie angekündigt ab Mitte 2019 mit dem Powertrain-Bereich IPO-fähig zu sein", sagte er. Entscheidend werde aber das Marktumfeld sein. Sollte es in der zweiten Hälfte nächsten Jahres nicht attraktiv genug sein sollte, "würden wir einen Börsengang verschieben".

Nach dem Teilbörsengang der Antriebssparte erwägt Conti die Übernahme eines Software-Spezialisten. "Ein solcher Zukauf ist nicht auszuschließen", sagte Schäfer. "Wir sehen uns aktuell ohne Weiteres in der Lage, bis zu fünf Milliarden Euro für ein oder für auch mehrere Unternehmen zu bezahlen."