Philips China

Starke Nachfrage aus Asien Chinesen stehen auf Philips

Stand: 23.10.2017, 10:14 Uhr

Die Gewinne beim niederländischen Elektrokonzern legen deutlich zu. Der Aufschwung der Aktie dürfte sich damit fortsetzen, auch wenn der Umsatz beim Tempo noch nicht mithält.

Wie der Hersteller von Medizintechnik in Amsterdam mitteilte, stagnierte der Umsatz bei rund 4,148 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis - also ohne das Leuchtengeschäft - betrug das Erlösplus vier Prozent. Damit wurde das untere Ende der weiterhin für das Gesamtjahr angepeilten Spanne beim vergleichbaren Umsatzwachstum von vier bis sechs Prozent erreicht. Vor allem gute Geschäfte in China haben sich positiv ausgewirkt.    

Auf der Ergebnisseite konnte sich Philips klar verbessern: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und immateriellen Vermögenswerten (Ebita) kletterte von 474 Millionen Euro im Vorjahr auf 532 Millionen Euro. Nach dem Gewinnknick im vorangehenden Quartal blieb nun auch unter dem Strich wieder mehr hängen – der Überschuss erhöhte sich von 383 auf 423 Millionen Euro.

Starke Margen, gute Auftragslage

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Philips nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Die Resultate des dritten Quartals seien positiv, dürften aber nicht zu größeren Änderungen der Markterwartungen führen, schrieb Analyst Andreas Willi. Der Experte hob die starken Margen und die gute Auftragslage des Elektrokonzerns hervor.

In den vergangenen zwölf Monaten legte die Philips-Aktie um mehr als ein Drittel zu. Auch die aktuellen Geschäftszahlen gefallen den Investoren: Die Titel legen um rund ein halbes Prozent zu.     

Philips steckt seit Jahren im Umbau. Der Konzern, der früher vor allem als Hersteller von Unterhaltungselektronik bekannt war, konzentriert sich inzwischen auf Medizintechnik und Konsumgüter wie elektrische Zahnbürsten, Rasierer oder Haushaltsgeräte.

ts