Sixt Leasing
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Die Sixt-Tochter auf der Überholspur Boomende Sixt Leasing

Stand: 16.08.2017, 09:29 Uhr

Sixt Leasing will "das Amazon des Autos werden". In solchen Dimensionen denkt jedenfalls der Chef der Sixt-Tochter Sixt Leasing. Das Wachstum ist schon mal beeindruckend.

Zumindest bei den Kundenzahlen. Sixt Leasing steigerte seinen Vertragsbestand auf 128.900 Verträge, das waren 23 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Onlinebereich wuchs der Vertragsbestand sogar um 74 Prozent auf 42.500 Verträge. Die Gesellschaft kommt mit ihren Angeboten im Internet wie beispielsweise der "Flatrate für die Straße" bei Verbrauchern gut an.

»Unser Bereich Online Retail entwickelt sich wie geplant zum wichtigsten Geschäftsfeld im Konzern.«

Sixt Leasing-Chef Rudolf Rizzolli

Bei Umsatz und Ergebnis ist das Wachstum nicht so kräftig. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2017 um vier Prozent auf 368,7 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn legte lediglich drei Prozent auf 16,8 Millionen Euro zu. Denn natürlich kosten die Investitionen in die Digitalisierung und in IT-Lösungen. Das deutliche Wachstum des Vertragsbestands verbessert die künftige Ertragskraft des Unternehmens, wie Sixt Leasing in seinem Halbjahresbericht unterstreicht.

Starke Aktie

Für das Gesamtjahr 2017 bleibt das Unternehmen bei seinen Vorgaben: Für den Vorsteuergewinn erwartet man einen Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich. Der operative Umsatz soll leicht wachsen. Die Eigenkapitalquote soll über der Mindestzielgröße von 14 Prozent liegen. Für das Geschäftsfeld Online Retail konkretisiert das Unternehmen seine Prognose. Erwartet wird nun ein Vertragsbestand von rund 45.000 Verträgen bis zum Jahresende.

Analysten lobten das starke Wachstum des ersten Halbjahrs. Auch an der Börse kommt das Zahlenwerk gut an, die im Prime Standard notierte Aktie legt 2,5 Prozent zu. Das Papier hat in diesem Jahr bereits rund ein Fünftel an Wert zugelegt.

bs