Hertha BSC

Börsenpläne von Hertha BSC werden konkreter

Stand: 20.09.2019, 13:55 Uhr

Der Großinvestor des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC, Lars Windhorst, befürwortet nach einem Bericht des "Manager Magazins" vom Freitag einen Börsengang der Profifußball-Abteilung.

Dieser Schritt könnte dem Hauptstadtclub 2020 weitere 150 Millionen Euro an Kapital einspielen. Eine Bestätigung der Pläne gibt es noch nicht. Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller hatte in einem Interview der "dpa" am Freitag bereits gesagt, dass er noch in der laufenden Saison mit weiteren 100 Millionen Euro des Investors rechnet.

Nach den ersten 125 Millionen Euro von Windhorsts Firma Tennor, mit der zunächst auch Verbindlichkeiten abgelöst wurden, soll die zweite Tranche "zeitnah" fließen, wie Schiller sagte. In der nächsten Saison soll auch in den Spielerkader investiert werden, um den Abstand zu den deutschen Spitzenclubs zu verkürzen.