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US-Börsenaufsicht untersucht Verkaufspraktiken von BMW

Stand: 27.12.2019, 08:18 Uhr

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Die US-Börsenaufsicht SEC untersucht die Verkaufspraktiken des deutschen Autobauers BMW. Einen entsprechenden Bericht des "Wall Street Journal" hatte ein BMW-Sprecher des bestätigt. BMW kooperiere bei den Ermittlungen der Behörde, mehr könne er dazu aber nicht sagen. Ein SEC-Sprecher wollte sich nicht zu den Hintergründen äußern und sagte, die Behörde werde die Untersuchungen weder bestätigen noch verneinen.

Der deutsche Branchenriese ist nicht der erste Autohersteller, der wegen seiner Vertriebsmethoden ins Visier der US-Börsenaufsicht gerät. Im September erst hatte die SEC dem italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chrysler nach jahrelangen Ermittlungen eine Strafe von 40 Millionen Dollar wegen Irreführung von Investoren durch angeblich frisierte Verkaufszahlen aufgebrummt. Ob der Fall bei BMW ähnlich liegt, ist aber noch völlig unklar. Es ist auch möglich, dass die Behörde ihre Untersuchung ergebnislos wieder einstellt.