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BMW und Daimler wollen Umbau ohne Personalabbau

Stand: 25.06.2019, 19:53 Uhr

Die Autobauer BMW und Daimler wollen Kosten ohne harte Einschnitte beim Personal senken. Betriebsbedingte Kündigungen seien bei BMW nicht notwendig, erklärte Finanzvorstand Nicolas Peter am Dienstag in München. Allerdings werde die Belegschaft unter dem Strich nicht wachsen.

Management und Betriebsrat von Daimler vereinbarten für die 60.000 Beschäftigten außerhalb der Produktion jetzt, dass Mitarbeiter beim Wegfall ihrer Jobs neue Aufgaben bekommen.

Die gesamte Autoindustrie ist mittlerweile auf Sparkurs, weil Handelsstreit und Konjunkturabschwung belasten, während viele Milliarden in die Umstellung auf Elektroautos und neue Geschäftsmodelle gesteckt werden müssen. BMW kündigte im März an, bis Ende 2022 mindestens zwölf Milliarden Euro einsparen zu wollen. Auch bei Daimler wird unter dem neuen Chef Ola Källenius an Kostensenkungen gearbeitet, eine Einsparsumme wurde bisher nicht genannt.

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