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BMW braucht beim Brexit Klarheit

Stand: 11.04.2019, 16:24 Uhr

BMW ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
66,57
Differenz relativ
+0,63%

BMW ist mit seinen vier Auto- und Motorenwerken in England nach eigener Darstellung besonders vom Brexit-Hickhack betroffen. Weil die anhaltende Unsicherheit die Geschäftsentwicklung belaste, appellierte BMW am Donnerstag "nachdrücklich an alle Beteiligten", die dringend benötigte Planungssicherheit zu schaffen und den reibungslosen Handel zu erhalten.

"Ein scheibchenweise verschobener Starttermin wäre für uns kein gutes Szenario", hatte Einkaufsvorstand Andreas Wendt schon im Februar vergeblich gewarnt.

BMW baut in England den Mini, den Rolls-Royce und Motoren auch für BMW-Autos. Umgekehrt werden Karosserien, Motoren und andere Bauteile für Mini und Rolls-Royce aus der EU zugeliefert. Bei einem harten Brexit würden für Autos sofort zehn Prozent, für Bauteile 4,5 Prozent Zoll fällig. BMW hat im vergangenen Jahr fast jedes zehnte Auto auf der Insel verkauft - 238.000 Stück.