Pepsi Bubly

Snacks als Wachstumstreiber Bei Pepsi sprudeln die Umsätze

Stand: 13.02.2020, 14:12 Uhr

Die florierende Snack-Sparte und die Übernahme von SodaStream haben dem Pepsi-Konzern im abgelaufenen Jahr neuen Schub gegeben. Die Erlöse zogen an. Für 2020 ist der Brause- und Snackhersteller etwas vorsichtiger.

PepsiCo stellt für dieses Jahr ein Umsatzplus aus eigener Kraft von vier Prozent in Aussicht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll um rund sechs Prozent auf 5,88 Dollar steigen. Analysten hatten sieben Cent mehr erwartet.

Der Coca-Cola-Konkurrent wuchs im vergangenen Jahr um fast vier Prozent auf 67,16 Milliarden US-Dollar. Aus eigener Kraft - also Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen herausgerechnet - lag das Plus bei 4,5 Prozent.

PepsiCo: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum Intraday
Kurs
133,55
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Unter dem Strich sank der auf die Aktionäre entfallende Gewinn 2019 zwar um rund 42 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar. Allerdings hatte das Unternehmen im Vorjahr stark von Steuereffekten profitiert. Zudem steckte Pepsi viel Geld in Werbung und Marketing. Der Limonaden- und Snackhersteller litt zudem unter dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung schmälert.

Im vierten Quartal nahm PepsiCo Fahrt auf. Der Umsatz legte überraschend deutlich um 5,7 Prozent auf 20,64 Milliarden Dollar zu. Operativ rund lief es für die florierende Snack-Sparte Frito-Lay in den USA. Zudem zog der Gewinn im Europa-Geschäft auch dank der Übernahme des Trinkwassersprudlers SodaStream an.

Die Aktie steigt im vorbörslichen Handel um mehr als ein halbes Prozent. Der Nasdaq-Titel ist in den letzten Wochen richtig hoch geschäumt. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei gut zehn Prozent. Auf Ein-Jahres-Sicht hat die Aktie gut 35 Prozent gewonnen.

nb