Krones-Mitarbeiter an einer Streckblasmaschine

Für Krones ist die Flasche halbvoll

Stand: 19.03.2020, 08:41 Uhr

Der Abfüll- und Verpackungsmaschinenhersteller Krones streicht die Dividende von 1,70 auf 0,75 Euro zusammen. Im vergangenen Jahr brach der Nettogewinn wegen hoher Personal- und Umbaukosten sowie Abschreibungen ein. Er lag bei 9,2 Millionen Euro, verglichen mit 151 Millionen Euro 2018.

Für das neue Jahr warnte Krones, dass belastbare Aussagen zum Umsatz und Ergebnis wegen der Pandemie derzeit nicht "seriös einzuschätzen" seien. Mit dem Blick auf die Erkenntnisse von Anfang März rechnet der Konzern mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres von knapp 3,9 Milliarden Euro. Die operative Marge soll sich nach diesen Berechnungen dann wieder verbessern und 6,7 bis 7,2 Prozent erreichen. 2019 fiel sie von 7,9 Prozent auf 5,7 Prozent.

Aber immerhin: Die mittel- und langfristigen Aussichten sieht Krones "unverändert positiv, denn die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln wird weltweit weiter wachsen".