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Bayer: Weniger Strafe wegen Glyphosat und neues Krebsmittel

Stand: 26.07.2019, 07:55 Uhr

Bayer kommt in einem US-Gerichtsverfahren zum Unkrautvernichter Glyphosat um eine Milliardenstrafe herum. Richterin Winifred Smith reduzierte den von einem Geschworenengericht festgelegten Schadenersatz für ein an Krebs erkranktes Ehepaar auf 86,7 Millionen Dollar von zwei Milliarden Dollar. Den Antrag von Bayer, ganz auf eine Strafzahlung zu verzichten, folgte die Richterin nicht. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern sprach in einer Erklärung von einem Schritt in die richtige Richtung, kündigte jedoch Berufung gegen das Urteil an.

Gleichzeitig wurde heute bekannt, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) der Europäischen Kommission die Zulassung des Krebsmedikaments Vitrakvi empfohlen hat. Das Bayer-Mittel kann bei zahlreichen Krebsarten, bei denen die Tumore von einer seltenen Genmutation betroffen sind, zum Einsatz kommen.